• IT-Karriere:
  • Services:

Spectra Module Program: Qualcomm bringt Tiefenkameramodule

Der Snapdragon 845 erhält einen neuen Bildprozessor und kann mit verschiedenen Kameramodulen kombiniert werden. Qualcomm möchte so eine Tiefenerfassung bei Smartphones als Standard etablieren und die Qualität von Videos erhöhen.

Artikel veröffentlicht am ,
Der SD845 unterstützt neue Kameramodule.
Der SD845 unterstützt neue Kameramodule. (Bild: Qualcomm)

Qualcomm hat auf der Grafikmesse Siggraph ein erweitertes Spectra Module Program angekündigt. So nennt der Hersteller seine Bemühungen, die Snapdragon-Chips für Smartphones mit besseren Kameras zu kombinieren. Das aktuelle Xiaomi Mi5S etwa nutzt einen Bayer- und einen Mono-Sensor, um so bei wenig Licht mehr Details bei verringertem Rauschen in Fotos zu erreichen. Neu für den kommenden Snapdragon 845 sind neben dem Spectra-v2-ISP (Image Signal Processor) drei Module für Iris-Scan und Tiefenerfassung.

  • Camera/Spectra Module Program (Bild: Qualcomm)
  • Camera/Spectra Module Program (Bild: Qualcomm)
  • Camera/Spectra Module Program (Bild: Qualcomm)
  • Camera/Spectra Module Program (Bild: Qualcomm)
  • Camera/Spectra Module Program (Bild: Qualcomm)
  • Camera/Spectra Module Program (Bild: Qualcomm)
  • Camera/Spectra Module Program (Bild: Qualcomm)
  • Camera/Spectra Module Program (Bild: Qualcomm)
  • Camera/Spectra Module Program (Bild: Qualcomm)
  • Camera/Spectra Module Program (Bild: Qualcomm)
  • Camera/Spectra Module Program (Bild: Qualcomm)
  • Camera/Spectra Module Program (Bild: Qualcomm)
  • SD835-VR-Headset (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • SD835-VR-Headset (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
Camera/Spectra Module Program (Bild: Qualcomm)
Stellenmarkt
  1. WITRON Gruppe, Parkstein (Raum Weiden / Oberpfalz)
  2. Schock GmbH, Regen

Der Bildprozessor kommt von Qualcomm selbst, den Bildsensor und die Kameras liefern Partner. Ziel ist es, die Kombination zu optimieren und es Smartphone-Herstellern leichter zu machen, entsprechende Module in ihre Geräte zu integrieren. Das soll die Verbreitung der Snapdragons erhöhen, unter anderem weil die OEMs weniger Entwicklungskosten haben. Es besteht aber das Risiko, dass sich Smartphones noch stärker ähneln als bisher.

Zwar gibt es bereits Smartphones wie Microsofts Lumia 950, das eine Authentifizierung durch das Gesicht und die Augen vornimmt. Qualcomm möchte mit der eigenen Lösung aber ein fertiges Modul liefern. Das System erfasst per Infrarot die Iris und Venen, ein Smartphone soll in weniger als 40 ms entsperrt sein. Es funktioniert auch bei Dunkelheit oder wenn der Nutzer eine Sonnenbrille trägt. Die Daten liegen in einem geschützten Speicherbereich, bis zu fünf Anwender können sich so an einem Smartphone einloggen.

Zwei Depth-Module

Zur Tiefenerfassung unterscheidet Qualcomm zwischen einem passiven und einem aktiven Modul: Das passive arbeitet mit zwei Kameras, welche über die Parallaxe die Tiefe bestimmen. Dieses einfachere Modul ist für preisgünstige Smartphones gedacht, denn das teurere arbeitet aktiv mit einem zusätzlichen Infrarot-Emitter. So steigt die Präzision im Bereich bis 2 m - die effektive Reichweite beträgt knapp 4 m. Mit dem aktiven System sind Umsetzungen wie eine Point Cloud bei 40 fps möglich, wobei Qualcomm konservativ von 10.000 Datenpunkten und einem Abstand von 0,1 mm zwischen diesen spricht.

  • Camera/Spectra Module Program (Bild: Qualcomm)
  • Camera/Spectra Module Program (Bild: Qualcomm)
  • Camera/Spectra Module Program (Bild: Qualcomm)
  • Camera/Spectra Module Program (Bild: Qualcomm)
  • Camera/Spectra Module Program (Bild: Qualcomm)
  • Camera/Spectra Module Program (Bild: Qualcomm)
  • Camera/Spectra Module Program (Bild: Qualcomm)
  • Camera/Spectra Module Program (Bild: Qualcomm)
  • Camera/Spectra Module Program (Bild: Qualcomm)
  • Camera/Spectra Module Program (Bild: Qualcomm)
  • Camera/Spectra Module Program (Bild: Qualcomm)
  • Camera/Spectra Module Program (Bild: Qualcomm)
  • SD835-VR-Headset (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • SD835-VR-Headset (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
SD835-VR-Headset (Foto: Marc Sauter/Golem.de)

Gemeinsam mit dem neuen Spectra-IPS kann das aktive Tiefenkameramodul für SLAM (Simultaneous Localization and Mapping) genutzt werden, was für Mixed Reality wichtig ist. Weiterhin unterstützt der Spectra einen eigenen Algorithmus für MCTF (Motion Compensated Temporal Filtering), der Hardware-beschleunigt ist. Damit zeigen Smartphone-Videoaufnahmen deutlich weniger Rauschen, zumindest in dem von Qualcomm präsentierten Material.

Auf der Siggraph demonstrierte Qualcomm den aktuellen Stand seines Stand-Alone-VR-Headsets. Das Dev Kit nutzt ein OLED-Panel und unterstützt Eye-Tracking. Mehrere Kameras erfassen die Umgebung, das Headset beherrscht daher Inside-Out-Position-Tracking. Bei der Demo klappte das gut.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 60,99€ (Vergleichspreis 77,81€)
  2. (u. a. MX500 1 TB für 93,10€ mit Gutschein: NBBCRUCIALDAYS)
  3. (u. a. ASUS TUF Gaming VG32VQ1B WQHD/165 Hz für 330,45€ statt 389€ im Vergleich und Tastaturen...
  4. (u. a. The Crew 2 für 8,49€, Doom Eternal für 21,99€, Two Point Hospital für 8,29€, The...

Youkai 15. Aug 2017

Wenn das dann irgendwann in ein paar Jahren in den Smartphones richtig gut funktioniert...


Folgen Sie uns
       


Preiswerte Notebooks im Test - Acer vs. Medion vs. Trekstor

Golem.de hat preiswerte Geräte von drei Herstellern getestet. Es treten an: Acer, Medion und Trekstor. Die Bedingung: Der Kaufpreis soll unter 400 Euro liegen.

Preiswerte Notebooks im Test - Acer vs. Medion vs. Trekstor Video aufrufen
Indiegames-Rundschau: Stadtbaukasten trifft Tentakelmonster
Indiegames-Rundschau
Stadtbaukasten trifft Tentakelmonster

Traumstädte bauen in Townscaper, Menschen fressen in Carrion und Bilderbuchgrusel in Creaks: Die neuen Indiegames bieten viel Abwechslung.
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Licht aus, Horror an
  2. Indiegames-Neuheiten Der Saturnmond als galaktische Baustelle
  3. Indiegames-Rundschau Dunkle Seelen im Heavy-Metal-Rausch

Campus Networks: Wenn das 5G-Netz nicht jeden reinlässt
Campus Networks
Wenn das 5G-Netz nicht jeden reinlässt

Über private 4G- und 5G-Netze gibt es meist nur Buzzwords. Wir wollten von einer Telekom-Expertin wissen, was die Campusnetze wirklich können und was noch nicht.
Von Achim Sawall

  1. Funkstrahlung Bürgermeister in Oberbayern greifen 5G der Telekom an
  2. IRT Öffentlich-rechtlicher Rundfunk schließt Forschungszentrum
  3. Deutsche Telekom 5G im UMTS-Spektrum für die Hälfte der Bevölkerung

Mars 2020: Was ist neu am Marsrover Perseverance?
Mars 2020
Was ist neu am Marsrover Perseverance?

Er hat 2,5 Milliarden US-Dollar gekostet und sieht genauso aus wie Curiosity. Einiges ist dennoch neu, manches auch nur Spielzeug.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer


      •  /