Spector: Kleines Gerät soll Schriften und Farben erkennen
Die Designstudentin Fiona O'Leary hat ein Gerät entworfen, das Schriften und Farben erfasst und mit Hilfe einer Datenbank erkennen können soll. Das Spector(öffnet im neuen Fenster) genannte Gerät erinnert vom Aussehen her an eine Standlupe: Wie ein umgedrehtes Glas wird Spector auf die zu erkennende Schrift oder Farbe gestellt.
Wie O'Leary in einem Video zeigt, überträgt Spector Schriften direkt an einen PC. So sollen etwa eigene Texte in Adobe Indesign direkt in der erkannten Schriftart formatiert werden. Praktisch ist dieses System natürlich bei gedruckten Vorlagen, die mit Hilfe von Spector digitalisiert werden können.
Farben soll Spector in RGB- und CMYK-Werte aufschlüsseln können, wie O'Leary ebenfalls in ihrem Video zeigt. Wie die Verbindung zum PC hergestellt wird, erklärt die Designerin nicht; denkbar ist eine Anbindung über Bluetooth.
Spector soll auch ohne Verbindung zu einem PC Schriften und Farben speichern können. So können Nutzer unterwegs interessante Fonts aufnehmen und sie später suchen lassen. Diese Möglichkeit dürfte auch bei interessanten Farben für manchen Nutzer praktisch sein.
Offenbar nur ein Prototyp
Technische Spezifikationen zu Spector verrät O'Leary nicht, ebenso keine Details zur genauen Funktionsweise der Analyse. Aus Fotos des Gerätes ist ersichtlich, dass eine kleine Kamera die Schriften und Farben erfasst. Die Technik basiert offenbar auf einem Arduino-Board. Spector ist bisher nur ein Prototyp. Informationen, ob O'Leary das Gerät in Masse produzieren will, gibt es nicht. Denkbar wäre allerdings eine Crowdfunding-Kampagne.
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