Spectacles: Snap stellt seine erste AR-Brille vor

Die neue Spectacles hat eingebaute Displays, die AR-Inhalte anzeigen können - Snap verkauft die Brille allerdings noch nicht.

Artikel veröffentlicht am ,
Die neue Spectacles von Snap
Die neue Spectacles von Snap (Bild: Snap)

Snap, Entwickler des sozialen Netzwerkes Snapchat, hat eine neue Generation seiner Kamerabrille Spectacles vorgestellt. Die vierte Version geht technisch gesehen weit über die bisherigen Modelle hinaus: Die neue Spectacles hat in die Gläser eingebaute Displays und kann Augmented-Reality-Inhalte darstellen.

Die 3D-Waveguide-Displays ermöglichen ein Sichtfeld von 26,3 Grad und erreichen eine Helligkeit von 2.000 cd/qm. Damit soll die Brille auch draußen noch gut erkennbare AR-Bilder anzeigen können. Zur Auflösung gibt Snap keine Informationen.

Die neue Spectacles hat zwei eingebaute Kameras und vier Mikrofone, bedient wird sie über ein Touchpad. Die Brille wiegt 134 Gramm und ist voll in Snaps AR-Software Lens Studio integriert. Die Spectacles nutzt Snap zufolge Hand-, Marker- und Surface-Tracking sowie sechs Freiheitsgrade. Im Unterschied zu den bisherigen Modellen sieht die Brille nicht mehr wie eine Sonnenbrille aus.

Neue Spectacles wird noch nicht verkauft

Snap wartet bis zum Ende der Pressemitteilung mit der Ankündigung, dass die neue Brille noch nicht gekauft werden kann. Stattdessen soll sie an ausgewählte AR-Entwickler verteilt werden, die damit arbeiten sollen. Über eine Webseite können sich Interessenten bewerben. Wann Snap die Brille tatsächlich an seine Kunden verkaufen will, ist aktuell noch unklar.

  • Die neue Spectacles von Snap (Bild: Snap)
  • Die neue Spectacles von Snap (Bild: Snap)
  • Die neue Spectacles von Snap (Bild: Snap)
Die neue Spectacles von Snap (Bild: Snap)

Wie The Verge schreibt, scheint es sich bei der jetzt vorgestellten Brille tatsächlich noch nicht um ein alltagstaugliches Modell handeln: Die Akkulaufzeit der neuen Spectacles soll bei nur 30 Minuten liegen. The Verge zufolge soll Snap-Chef Evan Spiegel gesagt haben, dass AR-Headsets noch rund zehn Jahre benötigen, um im Mainstream anzukommen. Dass es so lange dauern wird, bis Snaps AR-Brille auf den Markt kommt, ist allerdings unwahrscheinlich.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Künstliche Intelligenz
So funktioniert ChatGPT

Das mächtige Sprachmodell ChatGPT erzeugt Texte, die sich kaum von denen menschlicher Autoren unterscheiden lassen. Wir erklären die Technologie hinter dem Hype.
Ein Deep Dive von Helmut Linde

Künstliche Intelligenz: So funktioniert ChatGPT
Artikel
  1. Streamer: Rocket Beans muss in Kurzarbeit
    Streamer
    Rocket Beans muss in Kurzarbeit

    Der Gaming-Kanal Rocket Beans hat wirtschaftliche Schwierigkeiten. Mitarbeiter müssen in Kurzarbeit, einige Sendungen entfallen.

  2. i4: BMW lässt sich am Berg nicht updaten
    i4
    BMW lässt sich am Berg nicht updaten

    Die Besitzerin eines BMW i4 hat die Fehlermeldung entdeckt, ihr Parkplatz sei zu steil für ein Update der Bordsoftware.

  3. Volker Wissing: Schienengüterverbände sind gegen Autobahnausbau
    Volker Wissing
    Schienengüterverbände sind gegen Autobahnausbau

    Für den Güterverkehr sollte vermehrt auf die Bahn gesetzt werden und nicht auf mehr LKW. Für die gebe es eh nicht genug Fahrer, meinen Verbände.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • RAM im Preisrutsch - neue Tiefstpreise! • Powercolor RX 7900 XTX 1.195€ • AMD Ryzen 7 5800X3D 329€ • Nur noch heute TV-Sale mit bis 77% Rabatt bei Otto • Lenovo Tab P11 Plus 249€ • MindStar: Intel Core i7 13700K 429€ • Logitech G915 Lightspeed 219,89€ • PCGH Cyber Week [Werbung]
    •  /