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Arnold Schwarzenegger 1999 bei Vorstellung der 3D-Attraktion zu Terminator 2 in den Universal Studios
Arnold Schwarzenegger 1999 bei Vorstellung der 3D-Attraktion zu Terminator 2 in den Universal Studios (Bild: Vince Bucci/Getty Images)

Special Effects: Was bei Terminator 2 alles nicht aus dem Computer kam

Arnold Schwarzenegger 1999 bei Vorstellung der 3D-Attraktion zu Terminator 2 in den Universal Studios
Arnold Schwarzenegger 1999 bei Vorstellung der 3D-Attraktion zu Terminator 2 in den Universal Studios (Bild: Vince Bucci/Getty Images)

Vor 22 Jahren galt der Schwarzenegger-Film Terminator 2 als Durchbruch für digitale Effekte im Kino. Dabei stammten viele Szenen gar nicht aus dem Rechner, wie die Firma von Special-Effects-Guru Stan Winston nun verrät. Der T-1000 war also nicht aus flüssigem Metall, sondern aus Plastik.

Flüssiges Metall oder, wie es in der bisweilen holprigen deutschen Synchronisation heißt, eine "mimetische Polylegierung", daraus sollte Arnold Schwarzeneggers Gegner, der Terminator T-1000 (gespielt von Robert Patrick), im Film Terminator 2 bestehen. Und obwohl der Film des Perfektionisten James Cameron erstmals in der Filmgeschichte über 100 Millionen US-Dollar kostete, griffen die Special-Effects-Macher nur höchst selten auf CGI zurück, vermieden also weitgehend computergenerierte Bilder.

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Auf diesen unter Filmfans bekannten Umstand weisen nun die Stan Winston Studios hin. Das Unternehmen zeigt dabei erstmals auch im Web viele der Requisiten und auch Konzeptzeichnungen der Effekte. Stan Winstons Firma hatte schon mit dem ersten Terminator-Film großes Aufsehen erregt. Darin waren die metallenen Skelette des Terminators meist noch per Stop-Motion animiert worden, was wegen der ruckartigen Bewegungen heute eher amüsant wirkt.

In Terminator 2 sind jedoch sowohl die mit mechanischen Puppen als auch die mit CGI generierten Bilder stets glaubwürdig und aus einem Guss. Dabei erweckte das von George Lucas mitbegründete Effekstudio ILM 1991 am meisten Staunen, denn Bilder wie von dem sich aus einem flachen Fußboden formenden T-1000 hatte man in einem Realfilm noch nicht gesehen.

Motorisch und per Schauspieler bewegte Modelle

Stan Winstons Unternehmen war es aber, das andere Effekte mit dem flüssigen Metall ermöglichte. Vor allem im Showdown des Films, bei dem sich der T-1000 wegen vorheriger Beschädigung nicht sofort umformen kann, kamen diese zum Einsatz - und sahen wie CGI aus. Winstons Team erreichte das, indem die Szenen mit Konzeptzeichnungen vorher genau geplant, Modelle erstellt und mit eigenen Mitarbeitern bewegt wurden. Bei den Aufnahmen übernahm dann oft ein Schauspieler die Bewegungen, der Kopf von Robert Patrick wurde später einmontiert.

In einem Zitat aus dem bereits 2006 erschienenen Buch "The Winston Effect" zeigt sich der Firmengründer über die häufige Verwechslung von Modellen und CGI bei seiner Arbeit aber nicht enttäuscht. Stan Winston sagt: "Jeder, der heute Terminator 2 sieht, denkt, dass das alles mit CGI gemacht ist - aber damit habe ich kein Problem, solange die Leute den Film anschauen und Spaß dabei haben". Es ist eines seiner letzten Zitate, Stan Winston verstarb 2008.

Grund zum Groll hatte Winston aber angesichts der Auszeichnungen für seine Arbeit an dem Film ohnehin nicht. Er erhielt sowohl den Oscar für die besten Special Effects, zusammen mit Mitarbeitern von ILM, als auch einen weiteren Academy Award für das beste Make-up.


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daniel-faber 25. Nov 2012

Bei dem Thema darf dieser Link nicht fehlen: http://xkcd.com/891/

yxin 23. Nov 2012

biddeschön.... inzwischen normal, bei gut produzierten serien aus amiland, das viele...

ThadMiller 23. Nov 2012

Fakes von was? Selbstverständlich :)

Chrizzl 23. Nov 2012

Ich halte es nach wie vor für lächerlich. Motzen hat noch nie zum Ziel geführt. Ich kann...

nie (Golem.de) 22. Nov 2012

Der Link hat funktioniert, und tut das immer noch. Dort gibt es die Bilder und die Texte...



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