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Spec Ops The Line: "Multiplayermodus war reine Geldverschwendung"

Über unnötige Multiplayermodi regt sich kaum noch ein Spieler ernsthaft auf – man ignoriert sie schlicht. Entwicklern wie Cory Davis geht das anders: Der Lead Designer von Spec Ops The Line teilt in einem Interview kräftig gegen den Publisher 2K Games aus.
/ Peter Steinlechner
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Spec Ops: The Line (Bild: 2K Games)
Spec Ops: The Line Bild: 2K Games

"Der Multiplayermodus fühlt sich völlig anders an, die Spielmechanik wurde geradezu missbraucht, um noch irgendwie zu funktionieren, und es war reine Geldverschwendung" , empört sich Cory Davis im Gespräch mit The Verge(öffnet im neuen Fenster) über den Multiplayermodus von Spec Ops The Line , dessen Lead Designer er beim Berliner Entwicklerstudio Yager Development(öffnet im neuen Fenster) war; Davis hat das Studio schon vor einigen Wochen verlassen.

Spec Ops The Line – Test
Spec Ops The Line – Test (04:16)

Nach seinen Angaben hatte das Team bei Yager nie größeres Interesse an dem Modus – schließlich stehe bei Spec Ops die Kampagne und deren Handlung im Fokus. Laut Davis wollte vor allem der Publisher 2K Games aus Marketinggründen einen Multiplayermodus, der sich dann aber nur als "schlechter Call-of-Duty-Clon in der Schulterperspektive" entpuppt habe – und den "niemand spielt" . Er wurde übrigens nicht von Yager selbst, sondern im Auftrag von 2K Games von dem aus Florida stammenden Entwicklerstudio Darkside Games(öffnet im neuen Fenster) produziert.

Mit seiner Kritik dürfte Davis vielen Spielern aus dem Herzen sprechen, die immer wieder für unnütze und schlecht gemachte Multiplayermodi von Games mitbezahlen, die ähnlich wie Spec Ops in erster Linie Wert auf die Kampagne legen. Yager Development hat sich gegenüber dem Spielemagazin Gamestar(öffnet im neuen Fenster) von Davis' Äußerungen distanziert.


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