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Um die Zukunft des Limux-Projekts steht es in München nicht gut.
Um die Zukunft des Limux-Projekts steht es in München nicht gut. (Bild: Karlis Dambrans, flickr.com/CC-BY 2.0)

Vom Limux-Unterstützer zum Windows-Befürworter

Bereits im Herbst 2015 nutzten die CSU-Stadträte Sabine Pfeiler und Otto Seidl einen Stadtratsantrag, um relativ unverblümt über Limux zu wettern. Die Begründung dafür zeugte allerdings von fehlendem IT-Sachverstand der Beteiligten. Pfeiler und Seidl sind auch an dem aktuellen Antrag für den Wechsel auf Windows beteiligt gewesen.

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Noch im Jahr 2014 sagte Seidl, der Schritt aus der Abhängigkeit von Microsoft im früheren Umfang sei richtig und wichtig gewesen. Eine Rückmigration zu Windows wäre ebenfalls mit sehr hohen Kosten verbunden. Offenbar hat sich die Meinung Seidls seitdem fundamental geändert.

Starke politische Unterstützung fehlt

Schon mit Beginn der aktuellen Legislaturperiode des Münchner Stadtrats im Jahr 2014 wurde die Kritik durch die politisch Verantwortlichen an Limux sehr stark deutlich. So wollte der zweite Bürgermeister Josef Schmid (CSU) bereits wenige Monate nach Amtsantritt eine mögliche Rückkehr von Linux zu Windows prüfen lassen, da sich viele Mitarbeiter über das System beschwert hätten.

Die von Schmid damals vorgebrachte Kritik wirkte aber technisch wenig informiert und vermischte verschiedene IT-Projekte Münchens miteinander. So bemängelte Schmid, dass sich E-Mails und Termine nicht gut auf Mobilgeräten verwalten ließen und bezog sich dabei auf das Limux-Projekt, das allerdings völlig unabhängig von der Groupware-Erneuerung gewesen ist.

Auch der Oberbürgermeister Reiter (SPD) hält sich, ganz anders als sein Vorgänger Ude (SPD), mit einer politischen Unterstützung des Limux-Projekts sehr zurück. So scheint Reiter etwa ebenfalls 2014 einen tagelangen Ausfall der E-Mail-Infrastruktur genutzt zu haben, um erneut die Kritik an Limux aufleben zu lassen.

Schon damals schimpften Münchner IT-Mitarbeiter auf den offenbar fehlenden politischen Rückhalt, der ihre Arbeit massiv erschwert. Open-Source-Befürworter unterstellten der politischen Führung gar, im Stil von Franz-Josef Strauß das Projekt sturmreif schießen zu wollen. Die IT-Verantwortlichen der Verwaltung treten allerdings klar für die Nutzung freier Software ein und betätigen sich etwa im Beirat der Document Foundation für Libreoffice. Ebenso will das Team aktiv zur Open-Source-Entwicklung beitragen.

Nachtrag vom 9. Februar 2017, 16:57 Uhr

Wir haben den Artikel um Informationen zu dem vermutlich fehlenden politischen Rückhalt für Limux ergänzt.

 SPD und CSU: Münchner Stadtrat will Limux rückabwickeln

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gadthrawn 16. Feb 2017

Mal was anders: Weil Fachanwendungen teilweise im Intranet sind braucht München...

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Rulf 14. Feb 2017

das ist ganz typisch bei öffentlichen projekten... das gesetzlich anzunehmende...

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gadthrawn 14. Feb 2017

Nein, ich rede nicht von Privatanwendern. Probier es mal aus wie wenig da wirklich noch...

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Anonymer Nutzer 14. Feb 2017

I'd just like to interject for a moment. What youre referring to as Linux, is in...

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Anonymer Nutzer 14. Feb 2017

I'd just like to interject for a moment. What youre referring to as Linux, is in...

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