Spartan: Neues zu Microsofts nächstem Browser

Es gibt neue Details zu Microsofts nächstem Browser. Der unter dem Codenamen Spartan entwickelte Browser wird drastisch überarbeitet - Microsoft hat sich viel vorgenommen.

Artikel veröffentlicht am ,
Microsoft hat mit Spartan viel vor.
Microsoft hat mit Spartan viel vor. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Microsofts nächste Browsergeneration wird eine Tab-Gruppierung und eine Notizfunktion erhalten. Außerdem soll die Sprachassistentin Cortana eng mit dem Browser verknüpft werden. Microsoft hat den unter dem Codenamen Spartan in der Entwicklung befindlichen Browser noch nicht offiziell vorgestellt, aber The Verge hat weitere Details zu den neuen Funktionen von einer vertraulichen Quelle erfahren.

Browser mit synchronisierten Notizen

Stellenmarkt
  1. Manager HR IT (m/w/d)
    Merz Pharma GmbH & Co. KGaA, Frankfurt am Main
  2. Prozessmanager (m/w/d) IT
    Göbber GmbH, Eystrup
Detailsuche

Demnach wird Spartan auf Systemen mit Windows 10 eine Notizfunktion erhalten, um Anmerkungen zu Webseiten mit einem Stylus anlegen zu können. Diese lassen sich dann an andere Personen weiterleiten und werden in Microsofts Onedrive gespeichert und darüber synchronisiert. Dadurch sollen Notizen auch von anderen Browsern aus einsehbar sein. Dabei soll es auch möglich sein, dass mehrere Teilnehmer einer Gruppe gemeinsam Anmerkungen zu einer Webseite machen.

Für einen besseren Überblick der offenen Browser-Tabs erhält Spartan eine Gruppierungsfunktion. Sie wird aller Voraussicht ähnlich wie in anderen Browsern umgesetzt sein: Der Nutzer legt fest, welche Tabs in welcher Gruppe landen. Nutzer könnten dann etwa private Webseiten von beruflichen separieren. Oder sie könnten thematisch zusammengehörige Webseiten in einer Gruppe zusammenfassen. Ziel davon ist es, möglichst viele Tabs im Browser geöffnet zu haben, ohne dass es zu unübersichtlich wird.

Cortana und Spartan

Microsofts digitale Assistentin Cortana soll ebenfalls mit Spartan nutzbar sein. In Vorabversionen von Windows 10 ist Cortana bereits implementiert. Mit Hilfe von Cortana soll das Internet per Sprachbefehl bequem durchsucht werden können. Auch der Status von gebuchten Flügen und vergleichbare Informationen werden damit abrufbar sein.

Golem Akademie
  1. AZ-104 Microsoft Azure Administrator: virtueller Vier-Tage-Workshop
    13.–16. Dezember 2021, virtuell
  2. IT-Grundschutz-Praktiker mit Zertifikat: Drei-Tage-Workshop
    15.–17. November 2021, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Eigentlich sollte der Spartan-Browser auch eine Themes-Unterstützung erhalten, aber nach Angaben von The Verge wird es diese Funktion erst einmal nicht geben. Möglicherweise kann eine spätere Version des Browsers dann mit Themens angepasst werden. An der Unterstützung von Browsererweiterungen soll hingegen festgehalten werden.

Mit Spartan will Microsoft einen einheitlichen Browser für PCs, Tablets und Smartphones anbieten. Der Hersteller setzt weiterhin auf die eigene Browser-Engine Trident. Dabei soll die HTML-Rendering-Engine jedoch aufgespalten werden: Für moderne Webseiten setzt der Spartan-Browser auf eine neue Version von Trident, die mit weniger Speicher sowie Grafik- und CPU-Leistung auskommen soll. Sollten ältere Websites den Kompatibilitätsmodus anfordern, startet der Browser die ursprüngliche Trident-HTML-Rendering-Engine.

Am 21. Januar 2015 will Microsoft weitere Details zu Windows 10 bekanntgeben, eventuell spricht der Hersteller dann auch über den Spartan-Browser.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


GodsBoss 16. Jan 2015

Dazu müssen allerdings die Schnittstellen das auch hergeben. Der Firefox ist, was...

arohlfs 12. Jan 2015

Warum sollte er das? Jedes moderne Betriebssystem hat einen eingebauten Webbrowser bzw...

Michael H. 12. Jan 2015

Browser haben alle ihre aufs und abs... Der IE war ganz früher ne Qual...

MichaelGerullis 12. Jan 2015

Erstens Die Insider App kann möglicherweise per Update auch normalen Usern dazu helfen...

pseudo 12. Jan 2015

Danke für den Tipp. Opera hatte ich jahrelang benutzt, bis ich auf Firefox umgestiegen...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Pixel 6 und Android 12
Googles halbgare Android-Update-Schummelei

Seit Jahren arbeitet Google daran, endlich so lange Updates zu liefern wie die Konkurrenz. Mit dem Pixel 6 und Android 12 enttäuscht der Konzern aber.
Ein IMHO von Sebastian Grüner

Pixel 6 und Android 12: Googles halbgare Android-Update-Schummelei
Artikel
  1. Impfnachweise: Covid-Zertifikat für Adolf Hitler aufgetaucht
    Impfnachweise
    Covid-Zertifikat für Adolf Hitler aufgetaucht

    Im Internet sind gefälschte, aber korrekt signierte QR-Codes mit Covid-Impfnachweisen aufgetaucht.

  2. Geheimdienstchefs im Bundestag: Nachrichtendienste wollen weiter Spionagetools zukaufen
    Geheimdienstchefs im Bundestag
    Nachrichtendienste wollen weiter Spionagetools zukaufen

    Von der Debatte um Pegasus zeigen sich die deutschen Nachrichtendienste unbeeindruckt. Der Zukauf von Trojanern und Analysesoftware sei unverzichtbar, heißt es.
    Ein Bericht von Friedhelm Greis

  3. Apple: Notch des Macbook Pro legt sich über Inhalte
    Apple
    Notch des Macbook Pro legt sich über Inhalte

    Erste Käufer des neuen Macbook Pro berichten von einer schlechten Software-Anpassung. So legt sich die Notch über Menüs oder den Mauszeiger.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Samsung 4K-Monitore & TVs günstiger (u. a. 50" QLED 2021 749€) • Seagate Exos 18TB 319€ • Alternate-Deals (u. a. Asus B550-Plus Mainboard 118€) • Neues Xiaomi 11T 256GB 549,90€ • Ergotron LX Desk Mount Monitorhalterung 124,90€ • Speicherprodukte von Sandisk & WD [Werbung]
    •  /