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Spartan in Windows 10: Der Internet Explorer wird nicht abgeschafft

Bei Windows 10 verfolgt Microsoft mit seinen Browsertechniken eine Doppelstrategie: Zwei unterschiedliche Browser sollen in einem System etabliert werden. Vor allem eine Gruppe soll mit dem Internet Explorer zufriedengestellt werden, der neben Spartan verbleibt.

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Der Spartan-Browser wird unter Windows 10 zwei HTML-Engines nutzen und parallel zum IE installiert sein.
Der Spartan-Browser wird unter Windows 10 zwei HTML-Engines nutzen und parallel zum IE installiert sein. (Bild: Microsoft)

Spartan wird nicht der einzige Browser in Windows 10 sein. Wie Microsoft angekündigt hat, wird es im kommenden Windows zwei Browser geben. Der neue Ansatz geht deutlich weiter als der Versuch mit Windows 8: In dem Betriebssystem gibt es einen Touch-optimierten Metro-Browser, offiziell Modern UI, und einen Desktop-Browser. Die beiden Browser unterschieden sich allerdings nicht sehr stark.

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Der neue Spartan-Browser mit seiner neuen Rendering-Engine wird hingegen überall im Betriebssystem verfügbar sein. Zudem wird die neue EdgeHTML-Engine in der Standardeinstellung genutzt. Unternehmenskunden müssten sich aber keine Sorgen machen, verspricht Microsoft. Unternehmenswebseiten, die auf ActiveX und explizit den Internet Explorer setzen, werden laut Microsoft weiterhin funktionieren. Dazu wird der Internet Explorer als Legacy-Programm im Betriebssystem gelassen und beherrscht zudem das Umschalten zwischen Rendering-Engines. Der Legacy-Mode reicht vom Internet Explorer 11 bis hinab zum Internet Explorer 5.5. Letzteres ist vor allem für Anwendungen wichtig, die noch für Windows 2000 entwickelt wurden. Mit der Abwärtskompatibilität durch den internen Engine-Wechsel wird auch weiterhin der Dokumententypwechsel unterstützt.

Microsoft sieht nur noch wenige Einsatzgebiete für den Internet Explorer. Er soll typische Unternehmenswebseiten und Werkzeuge im Internet abdecken. Der Privatnutzer soll den Browser gar nicht mehr nutzen und stattdessen Spartan verwenden. Trotzdem wird auch Spartan in der Lage sein, alte Webseiten zu rendern. Sollte dies nicht ausreichen, lädt Spartan die Rendering-Engine des Internet Explorer 11, um weitreichende Kompatibilitäten zu sichern.

Der am vergangenen Freitag (23. Januar 2015) veröffentlichte Vorschau-Build 9926 von Windows 10 beinhaltet übrigens noch nicht Spartan direkt. Microsoft konzentriert sich mit dem neuen Build derzeit auf den Sprachassistenten Cortana, Continuum, die XBox-Integration und das Zusammenfassen der Systemsteuerungen.

Trotzdem können sich Webentwickler mit dem Build 9926 in Grenzen bereits auf Spartan vorbereiten. Die Rendering-Engine, die Spartan später verwenden wird, wurde für diesen Build aktualisiert. Der Internet Explorer mit der neuen Engine beherrscht jetzt laut Microsoft HTTP Live Streaming (HLS) und Dynamic Adaptive Streaming over HTTP (DASH), um auch ohne Plugins modernes Videostreaming zu ermöglichen. Dazu gehört auch die Unterstützung unterschiedlicher Videospuren. Zudem wurden die Entwicklerwerkzeuge im Browser verbessert.

Wer Windows 10 samt Browser für die Entwicklung einsetzen will, sollte about:flags in die Adressleiste eintippen, um bestimmte Funktionen des Browsers an- und abzuschalten. So können experimentelle Webfunktionen schon vorbereitend ausprobiert werden.

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Stebs 27. Jan 2015

Shumway ist in einem noch sehr rudimentären Zustand, vieles funktioniert noch nicht...

TheUnichi 27. Jan 2015

Ja, und ich habe dir mitgeteilt, dass der nächste IE ein Add-On System hat. Wie war das...

__destruct() 26. Jan 2015

1. Das beantwortet die Frage nicht. 2. Ich verwende einen Business-Laptop und keinen...

TheUnichi 26. Jan 2015

Achso, aber die Systeme, für die sie initial entwickelt haben, haben perfekt funktioniert?

TheUnichi 26. Jan 2015

http://www.t-online.de/computer/software/windows-7/id_51447012/winsxs-mysterioeser...


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