Sparmaßnahmen: Windows 8 spielt keine DVDs mehr ab

Microsoft spart bei Windows 8 einen DVD-Decoder und damit Lizenzgebühren. Wer unter Windows 8 einen DVD-Film abspielen will, muss die entsprechende Funktion nachkaufen.

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Windows Media Center kann online dazugekauft werden.
Windows Media Center kann online dazugekauft werden. (Bild: Microsoft)

Windows 8 wird nur mit der Erweiterung Windows Media Center in der Lage sein, DVDs abzuspielen. Und anders als bei der Consumer Preview von Windows 8 werden Nutzer das Windows Media Center bei der Verkaufsversion hinzukaufen müssen. Die mit Windows 8 mitgelieferte Version des Windows Media Player wird keine DVD-Filme abspielen können. Gleiches gilt im Übrigen für Blu-ray-Filme.

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Microsoft argumentiert, die meisten Videos am PC würden online geschaut und kämen aus Quellen wie Youtube, Hulu, Netflix und von unzähligen Websites, die Videos enthalten. Microsoft kann dabei auf die "Telemetriedaten" von Windows 7 zurückgreifen, also Daten, die Nutzer Microsoft zur Verfügung stellen und die Aufschluss darüber geben, was Nutzer wirklich mit ihrem PC machen.

Die mit einer DVD-Player-Software verbundenen Lizenzkosten seien aber vergleichsweise hoch, was vor allem dann ins Gewicht fällt, wenn nur ein kleiner Bruchteil der Nutzer die Software überhaupt verwendet. Und da Microsoft mit Windows 8 zugleich die Zahl der Windows-Versionen reduziert, bleibt kein Platz für eine Edition mit DVD-Player-Software.

Dennoch wird es das Windows Media Center weiterhin geben und es wird auch in der Lage sein, DVDs abzuspielen. Wer es nutzen will, muss es zusätzlich erwerben. Käufer von Windows 8 können dazu direkt im Control-Panel von Windows 8 das Windows 8 Pro Pack erwerben, Käufer von Windows 8 Pro das Media Center Pack kaufen. In beiden Fällen erhält der Nutzer am Ende ein Windows 8 Pro mit Media Center. Dieses kann dann auch Fernsehsendungen aufzeichnen und VOB-Dateien abspielen.

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Der Windows Media Player wird weiterhin in allen Windows-Editionen mitgeliefert, kann aber keine DVDs abspielen, auch nach Installation des Windows Media Center.

Einen konkreten Preis für das Update aufs Windows Media Center verriet Microsoft nicht, in einem Blogeintrag heißt es lediglich, das Media Center Pack werde zu marginalen Kosten angeboten.

Von Haus aus unterstützt Windows 8 die Videocodecs H.264, VC-1/WMV und MP4 Part 2 sowie die Audiocodecs DD+, AAC, WMA, MP3 und PCM.

Nachtrag vom 9. Mai 2012, 9:44 Uhr

Microsoft hat nun ein FAQ für Windows 8 und die DVD-Wiedergabefunktion veröffentlicht, um mögliche Unklarheiten zu beseitigen.

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GuruGuru 21. Sep 2012

Also das grenzt ja jetzt schon fast an Dummheit! Macs haben sehr wohl USB-Anschlüsse...

Anonymer Nutzer 13. Mai 2012

Codec-Packs sind nur für Anwender nützlich, die selber Video editieren. Als Konsument...

NeverDefeated 09. Mai 2012

Ich bin ja nicht gerade ein Windows-Fan und wenn es schon Windows sein muss, dann greife...

spambox 09. Mai 2012

Doch, es geht völlig reibungslos...auch mit mehreren Audio-Tracks. Ein Verlust des WMP...

Anonymer Nutzer 09. Mai 2012

Um >>gekaufte<< Software zu installieren.



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