Ladengeschäfte: Vodafone schließt zahlreiche Shops

Vodafone wird von seinen rund 1.000 Shops sieben Prozent schließen. Schuld ist offenbar Corona.

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Vodafone-Shops gesucht
Vodafone-Shops gesucht (Bild: Vodafone Deutschland)

Vodafone wird eine Anzahl seiner Shops in Deutschland schließen, gab das Unternehmen bekannt. In Summe verringert sich die Gesamtzahl der Vodafone-Ladengeschäfte bis zum Jahr 2024 um sieben Prozent.

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Angaben zur aktuellen Anzahl der Shops macht der Mobilfunk- und Kabelnetzbetreiber nicht. Diese Informationen "veröffentlichen wir aus Wettbewerbsgründen nicht", sagte ein Unternehmenssprecher Golem.de auf Anfrage.

Nach eigenen Angaben betrieb Vodafone im Oktober 2019 weltweit 7.700 Läden. In Deutschland gab es zu der Zeit etwa 1.500 eigene Shops und Partneragenturen. Der Netzbetreiber kündigte bereits damals an, in ganz Europa 1.000 bis 1.200 seiner Shops zu schließen. Laut Unternehmenskreisen sind es derzeit etwas über 1.000 Shops, hat Golem.de erfahren.

Corona hat Einkaufsverhalten verändert

Vodafone richte seine stationäre Vertriebsstruktur neu aus und passe sie dem veränderten Einkaufsverhalten an. Vieles werde online gekauft und diejenigen, die weiter den Einkauf im stationären Handel bevorzugten, "erwarten dabei hochwertigen Service und Beratung". In unwirtschaftlichen Lagen würden Ladengeschäfte geschlossen und die Shops in höher frequentierten Bereichen qualitativ gestärkt.

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"In Lagen, in denen die Kundenfrequenz im Zuge der Coronapandemie nachhaltig zurückgegangen ist, und in Einkaufsstraßen, in denen Vodafone bislang gleich mit mehreren Shops vertreten war, optimiert Vodafone seine vertriebliche Aufstellung durch Reduzierung der Ladengeschäfte. In stark frequentierten Lagen hingegen werden teilweise neue Shops eröffnet - zum Beispiel in Hamburg oder Berlin. In Summe verringert sich die Gesamtzahl der Vodafone Ladengeschäfte bis 2024 um sieben Prozent", erklärte der Anbieter.

Den betroffenen Beschäftigten werde Vodafone alternative Jobangebote im Unternehmen machen, zum Beispiel in nahegelegenen Filialen, oder Weiterbildungsmöglichkeiten anbieten. Man strebe in Absprache mit der Arbeitnehmervertretung zeitnah sozialverträgliche Lösungen an.

Umfrage: Im gesamten Einzelhandel werden Shops geschlossen

Die Coronapandemie hat den stationären Einzelhandel laut einer Umfrage des EHI Retail Institutes schwer getroffen. Insbesondere in den belebten Innenstädten verzeichnen die befragten Städte und Gemeinden Ladenschließungen, wie die Städtebefragung 2022 des EHI zeigt. Fast 70 Prozent der Kommunen stellen aufgrund der Pandemie einen Rückgang der Ladengeschäfte in den Innenstädten fest. 68 Prozent der befragten Kommunen beobachten Ladenschließungen in Innenstadtlagen und Fußgängerzonen, in Stadtteillagen ist es fast die Hälfte (47 Prozent).

Die Anzahl der Ladengeschäfte in Fachmarktlagen erweist sich in 73 Prozent der Fälle jedoch als unverändert. Hier ist der Rückgang der Läden mit 20 Prozent geringer, sechs Prozent berichten sogar von Zuwächsen. Bei der Anzahl der Geschäfte in Shoppingcentern erleben 49 Prozent einen Rückgang, weitere 49 Prozent stufen die Lage als stabil ein.

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