• IT-Karriere:
  • Services:

Sparkasse und DKB: Neue iPhones haben Probleme mit Push-TAN-Apps

Nutzer des iPhone Xs und Xs Max können momentan keine Push-TAN für ihre Bankgeschäfte verwenden, wenn sie die Apps der Sparkasse und der DKB verwenden. Das Problem betrifft nur die neuen Geräte, ältere iPhones sind offenbar nicht betroffen.

Artikel veröffentlicht am , /
Unter anderem auf dem iPhone Xs Max laufen die Push-TAN-Apps der Sparkasse und der DKB nicht.
Unter anderem auf dem iPhone Xs Max laufen die Push-TAN-Apps der Sparkasse und der DKB nicht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Sparkassen- und DKB-Kunden mit einem iPhone Xs oder iPhone Xs Max können momentan kein Push-TAN-Verfahren verwenden. Die entsprechenden Apps laufen auf den beiden neuen iPhones nicht, wie die Webseite iphone-ticker.de berichtet.

Stellenmarkt
  1. Weiss Mobiltechnik GmbH, Rohrdorf
  2. Deutsche Vermögensberatung AG, Frankfurt am Main

Der Sparkassen- und Giroverband hat Golem.de das Problem bestätigt. Das Problem sei bekannt und betreffe nur die neuen iPhone-Modelle Xs und Xs Max. Schnellstmöglich soll ein Update geliefert werden, um die Apps wieder nutzbar zu machen.

Zu den genauen Hintergründen der Fehlfunktion macht der Sparkassen- und Giroverband keine Angaben. Auf älteren iPhones soll die App problemlos funktionieren, solange die aktuelle Version installiert ist. Sowohl die App der Sparkasse als auch die der DKB werden von Starfinanz zur Verfügung gestellt.

Die Probleme mit dem Push-Tan-Verfahren könnten auf Änderungen in iOS zurückzuführen sein. Wie auch das aktuelle MacOS 10.14 nutzt iOS 12 das neue Network Framework von Apple. Letzteres ist für Entwickler gedacht, die für ihre Apps und eigenen Protokolle einen direkten Zugriff auf TCP, UDP und TLS benötigen. Und für das Push-Tan-Verfahren wird ja eine TLS-Verbindung genutzt. Möglicherweise forciert Apple die Nutzung des Network Framework für die neuen iPhones und die Apps der DKB und Sparkasse sind daran noch nicht angepasst worden. Andere technische Probleme sind aber ebenso denkbar.

Die neuen iPhones sind in Deutschland seit dem 21. September 2018 erhältlich. Erstmals hat Apple ein 6,5 Zoll großes Modell auf den Markt gebracht, das iPhone Xs Max. Das neue große iPhone ist auch das bisher teuerste: In der 512-GByte-Version kostet das Smartphone 1.650 Euro.

Neben dem iPhone Xs und Xs Max hatte Apple auf seiner Keynote auch das günstigere iPhone Xr präsentiert. Das ab 850 Euro erhältliche Modell mit LC-Display und ohne Dualkamera soll am 26. Oktober 2018 in den Handel kommen.

Nachtrag vom 24. September 2018, 12:04 Uhr

Wir haben den Text zu Informationen über das Network Framework ergänzt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (aktuell u. a. Death Stranding PS4 für 39,99€ und PS4-Controller verschiedene Farben für 42...
  2. 27,99€ (ohne Prime oder unter 29€ zzgl. Versand)
  3. 27,99€ (ohne Prime oder unter 29€ zzgl. Versand)
  4. 91,99€

conker 26. Sep 2018

Hm, ich dachte, die sind sowieso in irgendeinem europäischen System zusammengeschaltet...

ChrisNbg123 26. Sep 2018

Sehe ich genau so, zumal ja die entsprechenden Apps anderer Banken schon lange Zeit...

GeXX 25. Sep 2018

Schwierig zu beurteilen. Die PhotoTan-App der Commerzbank läuft unter iOS12 auf meinem...

bmaehr1 25. Sep 2018

Diese Behauptungen sind einfach nur falsch. Ein legitimes Interesse für Sicherheit würde...

sofries 25. Sep 2018

Zudem provoziert das mehrere Kommentare im Forum. Und im Gegensatz zu anderen...


Folgen Sie uns
       


SSD-Kompendium

Sie werden alle SSDs genannt und doch gibt es gravierende Unterschiede. Golem.de-Hardware-Redakteur Marc Sauter stellt die unterschiedlichen Formfaktoren vor, spricht über Protokolle, die Geschwindigkeit und den Preis.

SSD-Kompendium Video aufrufen
Threadripper 3970X/3960X im Test: AMD wird uneinholbar
Threadripper 3970X/3960X im Test
AMD wird uneinholbar

7-nm-Fertigung, Zen-2-Architektur und dank Chiplet-Design keine Scheduler-Probleme unter Windows 10: AMDs Threadripper v3 überzeugen auf voller Linie, die CPUs wie die Plattform. Intel hat im HEDT-Segment dem schlicht nichts entgegenzusetzen. Einzig Aufrüster dürften sich ärgern.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Via Technologies Centaur zeigt x86-Chip mit AI-Block
  2. Nuvia Apples Chip-Chefarchitekt gründet CPU-Startup
  3. Tiger Lake Intel bestätigt 10-nm-Desktop-CPUs

Macbook Pro 16 Zoll im Test: Ein Schritt zurück sind zwei Schritte nach vorn
Macbook Pro 16 Zoll im Test
Ein Schritt zurück sind zwei Schritte nach vorn

Keine Butterfly-Tastatur mehr, eine physische Escape-Taste, dünnere Displayränder: Es scheint, als habe Apple beim Macbook Pro 16 doch auf das Feedback der Nutzer gehört und ist einen Schritt zurückgegangen. Golem.de hat sich angeschaut, ob sich die Änderungen auch lohnen.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Audioprobleme Knackgeräusche beim neuen Macbook Pro 16 Zoll
  2. iFixit Kleber und Nieten im neuen Macbook Pro 16 Zoll
  3. Macbook Pro Apple gibt fehlerhafte Butterfly-Tastatur auf

Cloud Gaming im Test: Leise ruckelt der Stream
Cloud Gaming im Test
Leise ruckelt der Stream

Kurz vor Weihnachten werben Dienste wie Google Stadia und Playstation Now um Kunden - mit noch nicht ganz perfekter Technik. Golem.de hat Cloud Gaming bei mehreren Anbietern ausprobiert und stellt Geschäftsmodelle und Besonderheiten vor.
Von Peter Steinlechner

  1. Apple und Google Die wollen nicht nur spielen
  2. Medienbericht Twitch plant Spielestreaming ab 2020
  3. Spielestreaming Wie archiviert man Games ohne Datenträger?

    •  /