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Spark Photon: Kleines und günstiges ARM-Board mit WLAN

Spark hat mit dem Photon ein streichholzgroßes ARM-Board mit integriertem WLAN vorgestellt. Nicht nur der Preis macht dieses attraktiv, sondern auch sein modulares Design.

Artikel veröffentlicht am ,
Spark Photon
Spark Photon (Bild: Spark Devices)

Der Photon kombiniert einen ARM Cortex-M3 Mikrocontroller STM32F205 von ST Microelectronics, einen Broadcom BCM 43362-Chip für die WLAN-Funktion und 18 GPIO-Pins auf einer Platine so groß wie eine Streichholzschachtel.

  • Spark Photon und P0-Modul (Foto: Spark)
  • Spark Photon (Foto: Spark)
Spark Photon und P0-Modul (Foto: Spark)
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Der Mikrocontroller läuft mit 120 MHz, bietet 128 Kbyte Ram und 1 MByte Flash-Speicher. Das WLAN kann gemäß 802.11 b/g/n betrieben werden. Über die GPIO-Pins stehen digitale wie analoge Ein- und Ausgänge, aber auch Protokolle wie UART, I2C, SPI und CAN zur Verfügung.

Das Photon-Board selbst ist eigentlich ein Breakout-Board für den WM-N-BM-09 von USI. Spark nennt dieses Modul mit der eigenen Firmware P0. Das Modul ist auf einer eigenen kleinen Leiterplatte auf das Board aufgelötet und trägt den Mikrocontroller und den WLAN-Controller. Fortgeschrittene Bastler können das P0-Modul auch im Zehnerpack erwerben und auf selbst entworfene Platinen verlöten. Etwas teurer ist das P1 genannte Modul (ein USI WM-N-BM-11), es ist technisch grundsätzlich identisch mit dem P0-Modul, besitzt aber eine eingebaute WLAN-Antenne und einen zusätzlichen Antennenanschluss auf einer größeren Leiterplatte.

Für die Programmierung bietet Spark eine eigene IDE an: Spark Dev. Damit kann mit Wiring wie bei einem Arduino programmiert werden. Alternativ steht auch ein Kommandozeilenwerkzeug zur Entwicklung und zur Kommunikation mit dem Board zur Verfügung. Profis können auch traditionell per Toolchain und C/C++ programmieren.

Das Photon-Board ist eine Weiterentwicklung des Spark Core. Der Core besitzt die gleichen Abmaße, ist aber deutlich teurer bei schlechteren technischen Daten. Der Photon soll weitgehend abwärtskompatibel zum Spark Core sein.

Eine ganze Reihe von Drittherstellern hat bereits angekündigt, Zusatzplatinen für den Photon anzubieten. Teilweise sollen diese schon vor dem Photon selbst verfügbar sein.

Preis und Verfügbarkeit

Der Preis des Photons liegt für Vorbesteller bei 19 US-Dollar. Die Auslieferung soll im März 2015 beginnen. Zehn Stück des P0-Moduls kosten 100 US-Dollar, zehn Stück des P1-Moduls 120 Dollar. Beide Module sollen auf Anfrage auch in größerer Stückzahl auf Rollen erhältlich sein.



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derdiedas 03. Dez 2014

So groß wie halt ein Teensy 3.1 :-)

derdiedas 03. Dez 2014

Nicht unbedingt luxuriös viel, aber für das was dieser uC kann mehr als ausreichend. Im...

M.P. 19. Nov 2014

http://docs.spark.io/ https://github.com/spark/spark-dev


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