Sparc S7: Oracle attackiert Intels Xeon mit acht Kernen bei 4,27 GHz

Bis zu doppelt so flott pro Kern: Oracles Server-Prozessor Sparc S7 soll Intels Xeon E5 mit Broadwell-Technik Konkurrenz machen. Eine der cleversten Funktionen ist dabei noch nicht einmal eingeschaltet.

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Sparc S7 alias Sonoma
Sparc S7 alias Sonoma (Bild: Oracle)

Oracle hat den Sparc S7 genannten Prozessor und die darauf basierenden Server S7-2 und S7-2L vorgestellt. Die unter dem Codenamen Sonoma entwickelten Chips werden gegen Intels Xeon E5 v4 positioniert, wobei Oracle die neuen Sparc-S7-Systeme bei vielen Anwendungen wie In-Memory-Datenbanken vorne oder gleichauf sieht und das mit Messungen belegt (#1, #2, #3, #4).

  • Der Sparc S7 ist eine kleine, erweiterte Version des M7 (Bild: Oracle)
  • Sparc S7 in im Überblick (Bild: Oracle)
  • Im Sparc S7 stecken On-Chip-Accelerator (Bild: Oracle)
  • Der Sparc S7 soll Intels Xeon E5 schlagen (Bild: Oracle)
  • Das Angebot an Sparc-S7-Servern (Bild: Oracle)
  • S7-2 (Bild: Oracle)
  • S7-2L (Bild: Oracle)
Der Sparc S7 ist eine kleine, erweiterte Version des M7 (Bild: Oracle)
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Technische Basis des Sparc S7 ist der S4-Kern, der auch beim größeren Modell Sparc M7 verwendet wird. Die neuen Oracle-Chips werden bei der TSMC im planaren 20-nm-Verfahren gefertigt und takten mit sehr hohen 4,27 GHz. Jeder der acht Kerne des Sparc S7 kann dynamisch auf bis zu achtfaches Simultaneous Multithreading für 64 Threads skalieren. Die L1D- und L1I-Caches fassen 16 KByte, die L2D- und L2I-Zwischenspeicher kommen auf 512 sowie 256 KByte und eine dritte Pufferstufe von acht MByte steht für alle Kerne bereit.

Mit im Chip stecken acht Speichercontroller. Diese arbeiten mit schnellem DDR4-2400-Arbeitsspeicher zusammen, der bis zu 77 GByte pro Sekunde an Daten transportiert. Pro Prozessor ist mit 64-GByte-Modulen ergo ein halbes TByte an Arbeitsspeicher möglich, Oracle verkauft die Dual-Socket-Systeme S7-2 und S7-2L daher mit bis zu 1 TByte. Weitere Die-Bestandteile sind zwei PCIe-3.0-Controller, kohärente Links zum Verknüpfen zweier Chips und sogenannte On-Chip-Accelerator für Analytics, Database, Encryption und Security.

  • Der Sparc S7 ist eine kleine, erweiterte Version des M7 (Bild: Oracle)
  • Sparc S7 in im Überblick (Bild: Oracle)
  • Im Sparc S7 stecken On-Chip-Accelerator (Bild: Oracle)
  • Der Sparc S7 soll Intels Xeon E5 schlagen (Bild: Oracle)
  • Das Angebot an Sparc-S7-Servern (Bild: Oracle)
  • S7-2 (Bild: Oracle)
  • S7-2L (Bild: Oracle)
Das Angebot an Sparc-S7-Servern (Bild: Oracle)

Der eigentliche Clou, das im Chip integrierte Infiniband um weitere Server zu vernetzen, ist derzeit nicht eingeschaltet. Ausgeliefert werden der S7-2- und der S7-2L-Server mit Oracles Solaris 11.3, wobei die L-Variante zusätzlich mit bis zu 38 TByte Storage in Form von NVMe-SSDs oder bis zu 96 TByte per HDDs ausgestattet ist (PDF). Obendrein gibt es den S7-Minicluster mit zwei S2-7-Racks plus 16 TByte Flash- und 48 Magnet-Speicher.

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