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Spannung: Quake auf einem Oszilloskop

Auch vermeintlich ernsthafte Arbeitsgeräte wie ein Oszilloskop sind vor Games nicht sicher: Ein Programmierer hat es geschafft, darauf den Klassiker Quake zum Laufen zu bringen – der dort natürlich nur aus grünen Linien besteht.
/ Peter Steinlechner
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Quake-Oszilloskop (Bild: Pekka Väänänen)
Quake-Oszilloskop Bild: Pekka Väänänen

Der finnische Hobbyentwickler Pekka Väänänen hat es geschafft, auf einem Oszilloskop(öffnet im neuen Fenster) eine nachprogrammierte Version des Actionspiels Quake (1996) zum Laufen zu bringen. In seinem Blog beschreibt Väänänen(öffnet im neuen Fenster) ausführlich, welche Herausforderungen er bewältigen musste, um die Horrorwelt mit Kathodenstrahlspuren auf seinem Hitachi V-422 darzustellen.

Eines der Probleme war, dass ein Oszilloskop – stark vereinfacht – nur grüne Linien anzeigt, durch deren Position im Koordinatensystem normalerweise die gemessene elektrische Spannung dargestellt wird. Um beispielsweise trotzdem auch dunkle Stellen für die Gesamtdarstellung zur Verfügung zu haben, musste Väänänen die Bereiche, die sichtbar sein sollten, besonders stark betonen und durch die Heraufsetzung des Kontrasts die unerwünschten Artefakte ausblenden.

Trotz solcher Tricks ist der Entwickler mit dem Ergebnis nicht zufrieden, schreibt er. Für die Darstellung stünden ihm kaum tausend Linien gleichzeitig zur Verfügung. Immerhin sei es bei der jetzt fertiggestellten Version möglich, ganz passabel mit Maus und Tastatur zu spielen. Ein letztes Problem hat Väänänen inzwischen auch gelöst bekommen: Durch den Anschluss einer halbwegs modernen USB-Soundkarte ist er ein lange unerklärbares Brummen losgeworden.


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