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SpaceX und Nasa: Ein Starlink-Netzwerk für den Mars

SpaceX ist eines von neun Unternehmen, die für die Erstellung von Studien für die kommerziellen Dienstleistungen auf dem Mars ausgewählt worden ist.
/ Patrick Klapetz
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Eine Darstellung vom Mars (Symbolbild) (Bild: Pixabay)
Eine Darstellung vom Mars (Symbolbild) Bild: Pixabay

Die amerikanische Raumfahrtbehörde Nasa hat insgesamt neun Unternehmen ausgewählt(öffnet im neuen Fenster) , um Studien zu Konzepten kommerzieller Dienstleistungen auf dem Mars zu erstellen. Darunter befindet sich auch das private Raumfahrtunternehmen SpaceX. Es soll die Möglichkeit eines Starlink-Breitband- Internetsatelliten auf dem roten Planeten prüfen.

Bis zum 29. Januar 2024 sollten US-Unternehmen ihre Vorschläge im Zuge des Marserkundungsprogramms (Mars Exploration Program) der Nasa einreichen. Dazu gehörte auch SpaceX, das in der Kategorie Relaisdienste der nächsten Generation ausgewählt wurde.

Das Erkundungsprogramm für den Mars und die Preisträger

In derselben Kategorie wurden auch Lockheed Martin für die Bereitstellung von Kommunikationsrelaisdiensten über einen modifizierten Mars-Orbiter und Blue Origin für sein Konzept zur Bereitstellung von Kommunikationsrelaisdiensten über ein angepasstes erd- und mondnahes Raumfahrzeug.

Bis August 2024 haben die neun Firmen (Blue Origin, Lockheed Martin, United Launch Alliance, Astrobotic, Firefly Aerospace, Impulse Space, Albedo Space, Redwire Space und SpaceX) Zeit, ihre Berichte einzureichen – also insgesamt zwölf Wochen.

Je nach Auftrag erhalten die Firmen jeweils 200.000 bis 300.000 Dollar für die Ausarbeitung ihrer Arbeit. Laut der Nasa können die Studien zu zukünftigen Ausschreibungen führen. Eine Zusage für Folgemaßnahmen gibt es zum jetzigen Zeitpunkt jedoch nicht.

Starlink für den Mars

Bereits im Jahr 2020 hatte die SpaceX-Präsidentin Gwynne Shotwell dem Time Magazine erklärt(öffnet im neuen Fenster) , dass die Konnektivität ein wesentlicher Bestandteil der Marsbesiedlungspläne des Unternehmens sein wird: "Wenn wir die Menschen erst einmal auf den Mars gebracht haben, werden sie eine Möglichkeit zur Kommunikation benötigen."

Neben einer Starlink-Konstellation muss jedoch auch "eine robuste Telekommunikation zwischen dem Mars und der Erde" sichergestellt sein, führte Shotwell fort.

Auf dem internationalen Astronautenkongress in Aserbaidschan(öffnet im neuen Fenster) im vergangenen Oktober ging Musk weiter ins Detail.

"Für den Mars bräuchte man im Wesentlichen ein Laser-Relais-System. Es kommt darauf an, welche Bandbreite man braucht" , erklärte Musk. SpaceX strebt dabei einen Datentransfer auf Terabit- oder sogar Petabit-Niveau an.


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