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SpaceX & ULA: U.S. Space Force vergibt Aufträge für 21 Raketenstarts

SpaceX hat zehn weitere Aufträge für Raketenstarts von der U.S. Space Force erhalten. Elf Aufträge gehen an die United Launch Alliance.
/ Patrick Klapetz
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Illustrierte Collage der Vulcan-Rakete der ULA (l.) und der Falcon Heavy von SpaceX (r.) (Bild: ULA, Amazon, SpaceX, golem.de)
Illustrierte Collage der Vulcan-Rakete der ULA (l.) und der Falcon Heavy von SpaceX (r.) Bild: ULA, Amazon, SpaceX, golem.de

Für etwa 2,5 Milliarden Dollar hat die Weltraumstreitkraft der USA, die U.S. Space Force, 21 Aufträge für Raketenstarts vergeben. Dies erklärte das Space Systems Command der Space Force am 31. Oktober 2023 gegenüber dem Nachrichtensender CNBC(öffnet im neuen Fenster) nach Abschluss der letzten Vergaberunde für die Phase 2 ihres nationalen Sicherheitsprogramms NSSL (National Security Space Launch).

Das private Raumfahrtunternehmen SpaceX bekam in dieser Endrunde insgesamt zehn Missionen im Wert von 1,23 Milliarden Dollar zugesprochen. Elf weitere Aufträge im Wert von 1,3 Milliarden Euro gingen an die United Launch Alliance (ULA), ein Joint Venture von Boeing (Defense, Space and Security) und Lockheed Martin (Space Systems).

Für sieben Starts wird SpaceX seine Trägerraketen Falcon 9 und für drei seine Falcon Heavy einsetzen. Die ULA wird ihre Vulcan-Rakete verwenden, wobei diese ihren Jungfernflug erst noch absolvieren muss. Dieser soll voraussichtlich am 24. Dezember 2023 erfolgen.

Umschwung zugunsten von SpaceX

Ursprünglich sollte die gesamte Phase 2 aus 34 Missionen bestehen. Sie wurde aber auf 48 Missionen aufgestockt. Außerdem sah das Programm zu Beginn vor, 60 Prozent der Aufträge an die ULA und 40 Prozent an SpaceX zu vergeben.

Mittlerweile erhielt das private Raumfahrtunternehmen von Elon Musk jedoch die Zustimmung für 22 Missionen (46 Prozent) und die ULA für 26 Missionen (54 Prozent). Letztlich hat SpaceX Raketen, die in den Weltraum fliegen können und dafür bereitstehen.

Wie viele weitere Launchs das Unternehmen für die Space Force durchführen darf, bleibt abzuwarten. Der Prozess zum Kauf von schätzungsweise 90 weiteren Starts(öffnet im neuen Fenster) wurde von der Militärbehörde für die nächste Runde (Phase 3) eingeleitet. 


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