SpaceX: Trägerrakete Falcon 9 erfolgreich gestartet

Die Trägerrakete Falcon 9 des US-Raumfahrtunternehmens SpaceX ist gestartet. Die Rakete konnte ihre Nutzlast wie geplant aussetzen. Zuvor war der Start zweimal abgebrochen worden.

Artikel veröffentlicht am ,
Start der Falcon 9v1.1: hoch hinaus gelangt
Start der Falcon 9v1.1: hoch hinaus gelangt (Bild: SpaceX)

Beim dritten Anlauf hat es geklappt: Die Trägerrakete Falcon 9v1.1 des US-Raumfahrtunternehmens Space Exploration Technologies (SpaceX) konnte starten und hat den Kommunikationssatelliten SES-8 ausgesetzt. In der vergangenen Woche musste der Start wegen technischer Probleme zweimal abgebrochen werden.

  • Start der Falcon 9v1.1 am 3. Dezember 2013 - laut SpaceX war es ein "Bilderbuchflug". (Foto: SpaceX)
  • Der Countdown läuft. (Foto: SpaceX)
  • ...and Liftoff. (Foto: SpaceX)
  • Die Rakete hat einen Kommunikationssatelliten in die Umlaufbahn transportiert und in 80.000 Kilometern Höhe ausgesetzt. (Foto: SpaceX)
  • Transport der Rakete zur Rampe. Gut zu erkennen ist die neue Anordnung der Triebwerke. (Foto: SpaceX)
  • Die Falcon 9v1.1 ist eine Weiterentwicklung der Falcon 9. Sie hat unter anderem leistungsfähigere Triebwerke und kann deshalb mehr Nutzlast befördern. (Foto: SpaceX)
Start der Falcon 9v1.1 am 3. Dezember 2013 - laut SpaceX war es ein "Bilderbuchflug". (Foto: SpaceX)
Stellenmarkt
  1. Berater als Projektleiter (m/w/d) Software
    wiko Bausoftware GmbH, Freiburg im Breisgau
  2. Sachbearbeiterinnen / Sachbearbeiter Verfahrensadministration (w/m/d)
    Polizei Berlin, Berlin
Detailsuche

Um 17:41 Uhr Ortszeit (23:41 Uhr mitteleuropäischer Zeit, MEZ) hob die Trägerrakete vom Startplatz Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida aus ab. Es sei ein "Bilderbuchflug" gewesen, erklärte SpaceX. Nach 185 Sekunden wurde die erst Stufe abgetrennt, das Triebwerk der zweiten Stufe brachte die Nutzlast in eine Parkbahn um die Erde.

Zweite Zündung

Dann kam die zweite kritische Phase: Etwa 18 Minuten nach dem Eintritt in die Parkbahn musste das Triebwerk der zweiten Stufe erneut gezündet werden. Beim Erstflug der Falcon 9v1.1 im September hatte das nicht geklappt.

Dieses Mal funktionierte das jedoch: Der Neustart habe geklappt, twitterte SpaceX-Chef Elon Musk. Das Triebwerk zündete und beförderte den Satelliten SES-8 bis in eine Höhe von 80.000 Kilometern, wo er ausgesetzt wurde.

Kommunikationssatellit für Asien-Pazifik

Golem Akademie
  1. IT-Fachseminare der Golem Akademie
    Live-Workshops zu Schlüsselqualifikationen
  2. 1:1-Videocoaching mit Golem Shifoo
    Berufliche Herausforderungen meistern
  3. Online-Sprachkurse mit Golem & Gymglish
    Kurze Lektionen, die funktionieren
Weitere IT-Trainings

Der rund 3,1 Tonnen schwere Kommunikationssatellit des niederländischen Unternehmens SES World Skies kreist nun in einem Transferorbit um die Erde. Dessen erdnächster Punkt befindet sich etwa 295 Kilometer über der Erde, sein erdfernster Punkt ist 80.000 Kilometer weit weg. Aus dem Transferorbit wird er in eine geostationäre Umlaufbahn manövriert. SES-8 soll in etwa 36.000 Kilometern Höhe im Bereich von 95 Grad östlicher Länge Position beziehen und den Raum Asien-Pazifik versorgen.

Die etwa 68 Meter hohe Falcon 9v1.1 ist eine Weiterentwicklung der Falcon 9. Sie ist größer, hat größere Tanks und kann mehr Nutzlast transportieren. Zudem hat die Rakete eine neue Version des Merlin-Triebwerks, die mehr Schub liefert. Die neuen Triebwerke sind auch anders angeordnet: Acht der Merlin-1D-Triebwerke befinden sich in einem Kreis um ein neuntes. Die alten Merlin-1C-Triebwerke bildeten eine 3-x-3-Matrix.

Abbruch nach Countdown

Allerdings hatte die Falcon9v1.1 Startschwierigkeiten: Am 25. November musste der Start wegen Druckschwankungen in einem Sauerstofftank abgebrochen werden. Dramatischer ging es beim zweiten Versuch am 28. November zu: Der Start wurde, als der Countdown bereits bei null war und die Triebwerke bereits gezündet hatten, automatisch abgebrochen.

Es ist das erste Mal, dass eine SpaceX eine Nutzlast so weit nach oben transportiert hat. Die Internationale Raumstation (ISS), die die Raumfähre Dragon ansteuert, kreist in etwa 400 Kilometern Höhe über der Erde.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
DSGVO
Amazon bekommt 746 Millionen Euro Datenschutz-Strafe

Die Strafe gegen Amazon ist die wohl größte jemals von einer europäischen Datenschutzbehörde verhängte Summe. Die Kläger freuen sich.

DSGVO: Amazon bekommt 746 Millionen Euro Datenschutz-Strafe
Artikel
  1. Blue Origin: Bezos-Beschwerde zu Mondlandefähre abgelehnt
    Blue Origin
    Bezos-Beschwerde zu Mondlandefähre abgelehnt

    Damit Blue Origin doch noch den Auftrag für eine Mondlandefähre bekommt, hat Jeff Bezos Geld geboten und sich offiziell beschwert. Es half nichts.

  2. Black Widow: Scarlett Johansson verklagt Disney
    Black Widow
    Scarlett Johansson verklagt Disney

    Scarlett Johansson hat wegen des Veröffentlichungsmodells von Black Widow Klage eingereicht. Disney nennt das Verhalten "herzlos".

  3. Luftsicherheit: Wenn plötzlich das Foto einer Waffe auf dem iPhone erscheint
    Luftsicherheit
    Wenn plötzlich das Foto einer Waffe auf dem iPhone erscheint

    Ein Jugendlicher hat ein Foto einer Waffe per Apples Airdrop an mehrere Flugpassagiere gesendet. Das Flugzeug wurde daraufhin evakuiert.


Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Schnäppchen • Viewsonic XG270QG (WQHD, 165 Hz) 549,99€ • Mega-Marken-Sparen bei MediaMarkt (u. a. Razer) • Saturn: 1 Produkt zahlen, 2 erhalten • Gigabyte X570 AORUS Master 278,98€ + 30€ Cashback • Alternate (u. a. AKRacing Core EX-Wide SE 248,99€) • MMOGA (u. a. Fallout 4 GOTY 9,99€) [Werbung]
    •  /