SpaceX: Starship soll von Ölbohrplattformen aus starten

SpaceX baut ausrangierte Plattformen aus der Mineralölindustrie um. Vor dort aus soll das Starship zum Mond und zum Mars fliegen.

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Raumschiff Starship: Start von Deimos und Phoibos
Raumschiff Starship: Start von Deimos und Phoibos (Bild: SpaceX)

Starten die Raketen von SpaceX künftig vom Meer aus? Das US-Raumfahrtunternehmen hat zwei Bohrinseln von einem insolventen Mineralölunternehmen gekauft. Diese sollen zu schwimmenden Raketenstartplätzen umgebaut werden.

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Das Offshore-Bohrunternehmen Valaris hatte im vergangenen Sommer Insolvenz angemeldet und fünf Bohrplattformen an nicht genannte Käufer für jeweils 3,5 Millionen US-Dollar verkauft. Bei den Käufern habe es sich um SpaceX gehandelt, berichtet das auf Raumfahrtthemen spezialisierte US-Nachrichtenangebot Nasa Spaceflight.com. Bilder der Plattformen sind in sozialen Medien veröffentlicht worden.

Raketen landen auf Schwimmplattformen

Betrieben werden die Plattformen von einem Unternehmen mit dem Namen Lone Star Mineral Development - ein Tochterunternehmen von SpaceX. SpaceX-Chef Elon Musk hatte im vergangenen Sommer die Einrichtung schwimmender Startplätze angekündigt. Bisher nutzt SpaceX schwimmende Plattformen als Landeplatz für wiederverwendbare Raketen.

Vorteil einer solchen schwimmenden Startrampe ist, dass auf dem Meer der Lärm weniger stört. In den 1960er Jahren richtete Italien einen schwimmenden Startplatz vor der Küste Kenias ein. Von 1998 bis 2004 nutzte Sea Launch, ein internationales Konsortium, eine umgebaute Bohrplattform am Äquator für Raketenstarts.

Konsortium plant schwimmende Startplattform auf der Nordsee

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Das deutsche Konsortium German Offshore Spaceport Alliance (Gosa) plant eine mobile Startplattform in der Nordsee. Dort sollen 2023 erstmals Raketen starten.

Von den 73 x 78 Meter großen Plattformen soll vor allem das Raumfahrzeug Starship starten. Damit will SpaceX-Chef Musk zum Mond und später auch zum Mars fliegen. Das unterstreichen auch die Namen, die die Plattformen bekommen haben: Sie wurden nach den beiden Marsmonden Deimos und Phobos benannt.

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