SpaceX: Starlink steigt in Deutschland auf 300 MBit/s im Download

Ein erster Nutzer des Satelliteninternets von Starlink erreicht die versprochene Verdoppelung im Upload. Doch nicht immer und nicht überall.

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Die Starlink-Testanlage bei Golem.de
Die Starlink-Testanlage bei Golem.de (Bild: Martin Wolf / Golem.de)

In Deutschland erreicht ein erster Nutzer mit Starlink eine Datenübertragungsrate von über 300 MBit/s im Download. Das berichtet das Online-Magazin Teltarif unter Berufung auf Messungen eines Unternehmenskunden von Starlink, City-Netze aus Ulm, der sich auf vermaschten Richtfunk spezialisiert hat. Nach den Angaben erreichte City-Netze im Download 302 MBit/s und im Upload 27 MBit/s.

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Der Dienst für das Satelliteninternet Starlink wird vom US-Unternehmen SpaceX betrieben, das von Elon Musk geführt wird. Musk erklärte im März 2021, die Übertragungsrate werde sich "auf ~300 MBit/s verdoppeln". Die Latenz werde "auf ~20 ms fallen".

Bei unserer Testanlage im südlichen Umland von Berlin konnte Golem.de diese Werte nicht nachvollziehen. Da die Datenraten bei Starlink aber stark schwanken, ist dies kein Anlass, die Angaben von City-Netze zu bezweifeln. Zudem befindet sich Starlink noch im Betastadium.

Starlink: Uplink ist höher als Downlink

Wir haben am 28. April 2021 um 13:09 Uhr nur eine Downloadrate von 33,04 MBit/s ermittelt und sogar einen höheren Upload von 34,77 MBit/s bei einer Laufzeit von 41 ms. Allerdings haben wir die Werte per WLAN am Smartphone gemessen. Mit einem Ethernet-Kabel am Notebook haben wir in der vergangenen Woche maximal 165 MBit/s im Download und rund 20 MBit/s im Upload bei einer Latenz von 27 ms erreicht.

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City Netze nutzt Starlink für Services in Zusammenhang mit seinem Produkt Level421, sagte Geschäftsführer Markus Haut Golem.de auf Anfrage: "Level421 kommt eigentlich aus der Satellitenbranche und hat in den vergangenen 20 Jahren Satellitenterminals vornehmlich in Afrika betrieben. So liegt es nahe, dass wir auch in der neuen LEO-Satelliten-Technologie etwas anbieten werden." Das Unternehmen hat ein GSM-System, das "ohne Simkarten-Hin und -Her auf Kundenseite auskommt".

Dies bedeute, dass das Unternehmen in seinen Simracks circa 2.000 SIM-Karten (6.000 vor der Krise) aus unterschiedlichen Ländern hat und sie virtualisiert. "Die Sim-Information wird dann für ein GSM-Modul verwendet, das die Verbindung zum jeweiligen lokalen GSM-Provider aufnimmt. Im Optimalfall alle in einem im Land verfügbaren Provider", betonte Haut.

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