SpaceX: Starlink erreicht seine Ziele nicht
Das private Raumfahrtunternehmen SpaceX verzeichnet immer wieder Rekorde , doch bei seinem Internet-Satellitendienst Starlink hinkt es offenbar hinterher. Nicht bei der Zahl der Satelliten, aber bei der Anzahl der Kunden erreicht es seine Ziele nicht: Bis 2022 wollte das Unternehmen 20 Millionen Internetnutzer generieren – letztendlich wurden es nur eine Million.
Zudem wollte SpaceX mit Starlink bis 2022 fast 12 Milliarden US-Dollar an Einnahmen und 7 Milliarden US-Dollar an Betriebsgewinn erwirtschaften, wie es beim Wall Street Journal (WSJ)(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf einen Geschäftsbericht heißt.
Tatsächlich belaufen sich die Starlink-Einnahmen für das Jahr 2022 auf 1,4 Milliarden Dollar – zum Vorjahr, indem es noch 222 Millionen US-Dollar waren, ein ordentliches Plus. Dennoch liegt das Starlink-Projekt weit hinter den Erwartungen, die im Jahr 2015 geäußert wurden, zurück. Ob Starlink damit profitabel sei, gehe aus dem Dokument nicht hervor.
Seit 2022 hat Starklink eine weitere halbe Million Kunden gewinnen können. Darunter befinden sich sowohl Privatanwender als auch Unternehmen, wie Jonathan Hofeller CNBC sagte(öffnet im neuen Fenster) . Hofeller ist der SpaceX-Vizepräsident für Starlink und für den kommerziellen Vertrieb zuständig.
Ist Starlink einfach zu teuer?
Derzeit befinden sich mehr als 4.700 Starlink-Satelliten im Orbit. Damit ist es das größte Netz von Breitbandsatelliten im erdnahen Orbit (Leo, low earth orbit). Eigentlich sollte das Netzwerk Internet in Regionen bringen, in denen es sonst keinen Internetzugang gibt. Jedoch können sich überwiegend die Nutzer den Zugang zum Starlink-Internet leisten, die in Städten wohnen – dort, wo es genügend andere Anbieter gibt.
Das Nutzerterminal kostet mittlerweile 599 US-Dollar. Hinzu kommen die monatlichen Kosten, die sich an den meisten Standorten auf 120 US-Dollar belaufen – an hochverfügbaren Standorten sinkt der Preis auf 90 US-Dollar pro Monat. Im Jahr sind das mehr als 2.000 US-Dollar, die sich wohl nicht viele Menschen in abgelegenen Regionen der Welt leisten können.
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