SpaceX: Spacegiving ist ausgefallen

Kein schöner Feiertag für SpaceX und Elon Musk: Die Rakete des US-Raumfahrtunternehmens konnte nicht abheben. Der Start wurde zweimal abgebrochen - einmal sogar nach Ende des Countdowns.

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Trägerrakete Falcon 9: Startabbruch nach Ende des Countdowns
Trägerrakete Falcon 9: Startabbruch nach Ende des Countdowns (Bild: SpaceX/Screenshot: Golem.de)

Ein frohes Spacegiving hatte das US-Raumfahrtunternehmen Space Exploration Technologies (SpaceX) noch etwa zwei Stunden vor dem geplanten Start gewünscht. Doch dann wurde der Start der Falcon 9v1.1 in letzter Sekunde abgebrochen.

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Ein beim US-Nachrichtenangebot Space.com veröffentlichtes Video zeigt den Startabbruch: Es ist wenige Sekunden vor 17:39 Uhr Ortszeit (23:39 Uhr mitteleuropäischer Zeit, MEZ). Die letzten Sekunden des Countdowns laufen herunter, die Triebwerke zünden, der Countdown erreicht null - doch nichts passiert. Die Rakete hebt nicht ab.

Abbruch und Neustart

Es habe sich nicht genug Schub aufgebaut. Deshalb sei der Start automatisch abgebrochen worden, twitterte SpaceX-Chef Elon Musk. Die Techniker machten sich daran, die Daten zu analysieren. Der Countdown wurde erneut gestartet - das Startfenster stand noch bis 18:44 Uhr Ortszeit (0:44 Uhr MEZ) offen.

Doch dann stellte sich heraus, dass die Zeit nicht reichte, um alle Daten zu prüfen und das Problem zu lösen. 48 Sekunden vor Schließen des Startfensters hätten sie den Countdown selbst gestoppt, twitterte Musk. Es sei "besser, paranoid zu sein und damit falsch zu liegen."

Ab in den Hangar

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Jetzt soll die Rakete in eine horizontale Lage gebracht und in den Hangar zurücktransportiert werden. Dort will SpaceX die Triebwerke untersuchen. Das wird laut Musk "einige Tage" in Anspruch nehmen.

Es ist das zweite Mal, dass der Start verschoben wird: Die Falcon sollte bereits am 25. November vom Raketenstartplatz Cape Canaveral im US-Florida aus abheben. Ein Problem in einem Flüssigsauerstofftank hatte das verhindert.

Kommunikationssatellit

Die Trägerrakete soll für das niederländische Unternehmen SES World Skies den rund 3,1 Tonnen schweren Satelliten SES-8 in einen geosynchronen Transferorbit transportieren. Der Kommunikationssatellit soll eine geostationäre Position im Bereich 95 Grad östlicher Länge einnehmen und den Raum Asien-Pazifik versorgen.

Der Satellit soll in einer Höhe von etwa 80.000 Kilometern ausgesetzt werden. Um diese Höhe zu erreichen, muss die zweite Stufe der Rakete ein zweites Mal gestartet werden. Bei Erstflug der Rakete funktionierte das jedoch nicht wegen einer eingefrorenen Leitung. Eine verbesserte Isolierung soll verhindern, dass das noch einmal passiert.

Verbesserte Rakete

Die etwa 68 Meter hohe Falcon 9v1.1 ist eine Weiterentwicklung der Falcon 9. Sie ist größer, hat größere Tanks und kann eine größere Nutzlastverkleidung befördern. Zudem hat die Rakete eine neue Version des Merlin-Triebwerks, die mehr Schub liefert.

Der Erstflug der Rakete fand im September statt. Dabei hatte SpaceX auch den kontrollierten Abstieg der ersten Raketenstufe getestet. Ziel ist, diese Stufe aufrecht zur Erde zurückkehren und landen zu lassen, um sie anschließend wiederverwenden zu können.

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dopemanone 02. Dez 2013

ja, aber ich frage micht: WARUM? bzw. MUSS das so sein? keplers erstes gesetz sagt das...

BljedCazzo 29. Nov 2013

:D oder so... Schlagzeile: EA verhindert Erkundung des Weltraums

crmsnrzl 29. Nov 2013

Ein Vorteil hat KSP. Man den Start der Rakete sogar noch "abbrechen" wenn man bereits im...



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