SpaceX: Raumfähre Dragon kehrt zur Erde zurück

Der erste reguläre Versorgungsflug von SpaceX zur ISS ist erfolgreich beendet: Die Raumfähre Dragon ist am Sonntagabend im Pazifik gewassert.

Artikel veröffentlicht am ,
Wieder zurück: Dragon wassert im Pazifik.
Wieder zurück: Dragon wassert im Pazifik. (Bild: SpaceX)

Die Raumfähre Dragon ist von der Internationalen Raumstation (International Space Station, ISS) zurück. Es war der erste reguläre Versorgungsflug des Raumtransporters, der vom US-Raumfahrtunternehmen Space Exploration Technologies (SpaceX) entwickelt wurde.

Stellenmarkt
  1. Web Frontend Developer (m/w/d)
    Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB), München, Regensburg
  2. IT-Projektmanager:in in Leitungsfunktion (m/w/d)
    SWT-AöR, Trier
Detailsuche

Dragon wasserte am Sonntag um 20:22 Uhr (mitteleuropäischer Zeit) im Pazifik, etwa 400 Kilometer vor der Küste der zu Mexiko gehörenden Halbinsel Baja California. Sie wurde von einem Schiff aufgenommen, das dann einen Hafen nahe Los Angeles ansteuerte.

Roboterarm klinkt Dragon aus

Die Dragon war um 12:19 Uhr von der ISS abgedockt worden. Dann hatte der Roboterarm die Dragon etwa 15 Meter weit von der ISS weggeschwenkt. Um 14:29 Uhr klinkte der Roboterarm die Dragon dann aus.

Der Raumtransporter hat knapp 760 Kilogramm an Nutzlast von der ISS mit zur Erde gebracht. Mehr als die Hälfte davon sind wissenschaftliche Experimente - die Dragon bietet derzeit die einzige Möglichkeit, so viel Nutzlast zur Erde zu bringen. Der russische Sojus-Transporter, der die Besatzung zur ISS fliegt, hat nur relativ wenig Platz für weitere Zuladung. Die unbemannten Transporter, darunter das europäische Automated Transfer Vehicle (ATV), fliegen nicht zur Erde, sondern verglühen in der Atmosphäre.

Triebwerksausfall

Golem Karrierewelt
  1. Cloud Competence Center: Strategien, Roadmap, Governance: virtueller Ein-Tages-Workshop
    28.02.2023, Virtuell
  2. C++ Programmierung Grundlagen (keine Vorkenntnisse benötigt): virtueller Drei-Tage-Workshop
    16.-18.01.2023, virtuell
Weitere IT-Trainings

Dragon war am 8. Oktober 2012 vom Raketenstartplatz Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida aus zur ISS gestartet. Dabei war eines der Triebwerke der Falcon-9-Trägerrakete ausgefallen. Auf die Dragon-Mission hatte das keine Auswirkungen. Ein Kommunikationssatellit hingegen musste in einer niedrigeren Umlaufbahn als geplant ausgesetzt werden.

  • An Fallschirmen gleitet die Dragon am 28. Oktober 2012 zur Erde zurück. (Foto: SpaceX)
  • Sie wasserte etwa 400 Kilometer vor der Halbinsel Baja California im Pazifik... (Foto: SpaceX)
  • ... und wurde von einem Begleitschiff geborgen. (Foto: SpaceX)
  • Die Dragon an der ISS, aufgenommen am 10. Oktober 2012 (Foto: Nasa)
An Fallschirmen gleitet die Dragon am 28. Oktober 2012 zur Erde zurück. (Foto: SpaceX)

Es war der erste von zunächst zwölf Versorgungsflügen, die SpaceX im Auftrag der Nasa durchführen wird. Der erste Besuch der Dragon bei der ISS im Mai 2012 war ein Demonstrationsflug.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Bundesarbeitsgericht
Arbeitgeber müssen Arbeitszeiten zwingend erfassen

Das vollständige Urteil des BAG zur Arbeitszeiterfassung liegt nun vor. Diese muss zwingend erfolgen, aber nicht unbedingt elektronisch.

Bundesarbeitsgericht: Arbeitgeber müssen Arbeitszeiten zwingend erfassen
Artikel
  1. Cyberkriminalität: Jeder vierte Jugendliche ist ein Internettroll
    Cyberkriminalität
    Jeder vierte Jugendliche ist ein Internettroll

    Einer Umfrage zufolge ist bedenkliches bis illegales Verhalten von Jugendlichen im Internet zur Normalität geworden. In Deutschland ist der Anteil sehr hoch.

  2. I am Jesus Christ angespielt: Der Jesus-Simulator lässt uns vom Glauben abfallen
    I am Jesus Christ angespielt
    Der Jesus-Simulator lässt uns vom Glauben abfallen

    Kein Scherz, keine geplante Gotteslästerung: In I am Jesus Christ treten wir als Heiland an. Golem.de hat den kostenlosen Prolog ausprobiert.
    Von Peter Steinlechner

  3. ChatGPT: Der geniale Bösewicht-Chatbot mit Stackoverflow-Bann
    ChatGPT
    Der geniale Bösewicht-Chatbot mit Stackoverflow-Bann

    ChatGPT scheint zu gut, um wahr zu sein. Der Chatbot wird von Nutzern an die (legalen) Grenzen getrieben.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • NBB: Samsung Odyssey G5 WQHD/165 Hz 203,89€ u. Odyssey G9 49"/DQHD/240Hz 849,90€ • ViewSonic VX3258 WQHD/144 Hz 229,90€ • Elgato Cam Link Pro 146,89€ • Mindstar: Alphacool Eiswolf 2 AiO 360 199€ • Alternate: Tt eSPORTS Ventus X Plus 31,98€ • 4x Philips Hue White Ambiance 49,99€ [Werbung]
    •  /