Raumfahrt: SpaceX plant Raketenstartplätze auf dem Meer

Von ehemaligen Ölplattformen aus will SpaceX in der Zukunft zum Mond und zum Mars fliegen. Oder sehr schnell von einem Kontinent zum nächsten.

Artikel veröffentlicht am ,
Start einer SpaceX-Rakete (Symbolbild): künftig von einer Offshore-Plattform aus
Start einer SpaceX-Rakete (Symbolbild): künftig von einer Offshore-Plattform aus (Bild: SpaceX)

Bisher sind die Raketen von SpaceX auf einer schwimmenden Plattform gelandet. Künftig sollen sie auch von einer solchen starten. Das hat Elon Musk, Chef des US-Raumfahrtunternehmen, per Twitter bestätigt.

Stellenmarkt
  1. Leitung IT Demand Management (m/w/d)
    Stadtwerke München GmbH, München
  2. Mitarbeiter IT Service Desk (w/m/d) Mac OS
    Bechtle GmbH, Hamburg
Detailsuche

SpaceX wolle schwimmende Weltraumflughäfen für die Klasse der superschweren Raketen bauen, twitterte Musk. Der Tweet war eine Reaktion auf einen anderen Tweet, der auf eine Stellenanzeige des Raumfahrtunternehmens hinweist. Darin sucht SpaceX einen Offshore Operations Engineer.

SpaceX entwickle Raumfahrttechnologien mit dem Ziel, "menschliches Leben auf dem Mars zu ermöglichen", heißt es in der Ausschreibung. Das Unternehmen suche eine Person, die eine Offshore-Einrichtung für Raketen entwerfe und baue. Von den Plattformen aus sollen die Raketen starten und später wieder dort landen.

SpaceX will Ölplattformen nutzen

Die Plattform muss nicht unbedingt neu gebaut werden: Auf die Frage eines Twitterers, ob SpaceX beabsichtige, ausgediente Ölplattformen dafür zu nutzen, die von Land aus mit dem Hochgeschwindigkeits-Verkehrsmittel Hyperloop erreicht werden, antwortete Musk knapp: "Ziemlich genau so."

Golem Karrierewelt
  1. Einführung in das Zero Trust Security Framework (virtueller Ein-Tages-Workshop)
    02.11.2022, virtuell
  2. Advanced Python – Fortgeschrittene Programmierthemen: virtueller Drei-Tage-Workshop
    23.-25.01.2023, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Laut Musk sollen die Raketen von den Plattformen aus zum Mond und zum Mars starten. Außerdem stellt er sich vor, dass von dort aus Interkontinental-Hyperschallflüge starten sollen. Von solchen Hyperschall-Fliegern existieren bisher nur Entwürfe.

Vorteil davon ist, dass sie die Flugzeit für Langstreckenflüge dramatisch verkürzen. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) etwa hat vor einigen Jahren ein Konzept für einen Hyperschallflieger vorgestellt. Dieser Spaceliner beispielsweise würde in anderthalb Stunden von Europa nach Australien fliegen.

Das DLR-Konzept sieht vor, dass der Spaceliner wie eine Rakete startet. Da Raketentriebwerke lauter sind als normale Strahltriebwerke, müsste ein Startplatz in größerem Abstand zu bewohntem Gebiet errichtet werden. Insofern wäre eine Offshore-Plattform dafür gut geeignet.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Fernando-05 22. Jun 2020

Elon Musk ist zwar ein Hund (Auf Bayrisch ein sehr gewiefter Typ) Aber ich denke dass er...

Dwalinn 19. Jun 2020

Kann mich ehrlich gesagt an niemanden erinnern der gelacht hat. Zugegeben, viele haben...

BoMbY 18. Jun 2020

Sea Launch ist designed für eine Zenit-3SL - Starship ist 10x so schwer und doppelt so hoch.

chefin 17. Jun 2020

Ok, Australien ist nun wirklich die am denkbar weitesten entfernte Ecke. Ein...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
e.Go Life getestet
Abgesang auf ein schwer erfüllbares Versprechen

Der e.Go Life aus Aachen sollte Elektromobilität erschwinglich machen. Doch nach 1.500 ausgelieferten Exemplaren ist nun Schluss. Was nachvollziehbar ist.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

e.Go Life getestet: Abgesang auf ein schwer erfüllbares Versprechen
Artikel
  1. Unbound: Neues Need for Speed verbindet Gaspedal mit Graffiti
    Unbound
    Neues Need for Speed verbindet Gaspedal mit Graffiti

    Veröffentlichung im Dezember 2022 nur für PC und die neuen Konsolen: Electronic Arts hat ein sehr buntes Need for Speed vorgestellt.

  2. Lochstreifenleser selbst gebaut: Lochstreifen für das 21. Jahrhundert
    Lochstreifenleser selbst gebaut
    Lochstreifen für das 21. Jahrhundert

    Früher wurden Daten auf Lochstreifen gespeichert - lesen kann man sie heute nicht mehr so leicht. Es sei denn, man verwendet Jürgen Müllers Lesegerät auf Arduino-Basis.
    Von Tobias Költzsch

  3. Google: Pixel 7 und 7 Pro kosten so viel wie die Vorgänger
    Google
    Pixel 7 und 7 Pro kosten so viel wie die Vorgänger

    Googles Pixel-7-Smartphones kommen mit neuem Tensor-Chip, ansonsten ist die Hardware vertraut. Neuigkeiten gibt es bei der Software.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5 jetzt bestellbar • MindStar (Gigabyte RTX 3090 Ti 1.099€, RTX 3070 539€) • Alternate (Team Group DDR4/DDR5-RAM u. SSD) • Günstig wie nie: MSI Curved 27" WQHD 165Hz 289€, Philips LED TV 55" Ambilight 549€, Inno3D RTX 3090 Ti 1.199€ • 3 Spiele für 49€ [Werbung]
    •  /