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Chancen: Was das Bewertungsniveau rechtfertigen könnte

Die Investmentthese beruht auf drei Säulen, die kumulativ eintreten müssen. Starlink ist mit 10,3 Millionen Abonnenten und einem Ebitda von 7,2 Milliarden US-Dollar ein bewiesenes Geschäftsmodell. Der Direct-to-Cell-Dienst soll den adressierbaren Markt auf Mobilfunknutzer ausweiten, die außerhalb terrestrischer Netzabdeckung sind. Das könnte die Abonnentenbasis substanziell erhöhen. Analysten projizieren je nach Szenario bis 2030 zwischen 50 und 100 Millionen Abonnenten.

Kann das Starship wie geplant ab der zweiten Jahreshälfte 2026 kommerzielle Nutzlasten transportieren, würde sich die Startkapazität und damit das Umsatzpotenzial des Space-Segments erheblich ausweiten. Das Nasa-Artemis-Mondprogramm, geplante orbitale Rechenzentren ab 2028 und Mars-Missionen hängen an Starship.

KI-Infrastruktur: Die spekulative Wette

Das KI-Segment ist der spekulative und gleichzeitig wachstumsstärkste Bereich. SpaceX plant, KI-Rechenkapazität im Orbit zu betreiben – Satelliten als Rechenzentren, die Grok-Inferenz direkt aus dem Weltraum liefern sollen.

Ob und wann diese Technologie kommerziell skalierbar ist, bleibt offen. Ein im S-1 offengelegter Vertrag mit dem KI-Unternehmen Anthropic zeigt das Potenzial: Bis zu 1,25 Milliarden US-Dollar jährlich soll Anthropic für Rechenzentrumskapazität zahlen(öffnet im neuen Fenster).

Zudem profitiert SpaceX von geänderten Nasdaq-Regeln: Als Mega-Cap kann das Unternehmen bereits 15 Tage nach dem Börsengang in den Nasdaq-100 aufgenommen werden – ein Fast-Entry-Mechanismus, der automatisch große Kaufvolumina durch ETF-Anbieter auslösen würde(öffnet im neuen Fenster).


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