SpaceX: Elon Musk verrät mehr Details zum Starship

Elon Musk nennt Details zu Triebwerken und ein Antrag bei der FCC sagt, wie Starlink Funkstörungen beim Wiedereintritt verhindern soll.

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Starship Prototyp SN-09 vor dem Flug.
Starship Prototyp SN-09 vor dem Flug. (Bild: Jared Krahn)

Der nächste Flug des Starship soll kein einfacher Landeversuch mehr werden, sondern ein Flug in den Orbit. Elon Musk hofft, eine Fluggenehmigung noch im Juli 2021 zu bekommen. Musk verrät immer mehr Details. Außerdem liegt ein Antrag bei der Funkbehörde FCC für den geplanten Funkbetrieb vor. Darin wird der Flug beschrieben und darüber hinaus ein paar kreative Wege, die Starlink-Konstellation beim Wiedereintritt des Raumschiffs zu benutzen.

Inhalt:
  1. SpaceX: Elon Musk verrät mehr Details zum Starship
  2. SpaceX verbaut drei Varianten des Raptor-Triebwerks

Das Starship wird mit einer Reihe von Starlink-Antennen ausgestattet sein, die weitgehend den Modellen entsprechen, die auch Kunden am Boden benutzen. Sie werden allerdings deutlich professioneller am Starship montiert werden, als es vor kurzem ein amerikanischer Autofahrer tat, der ein solches Ding auf seine Motorhaube montierte und sich damit arg die Sicht versperrte. Ziel ist es, in jeder Flugphase eine Funkverbindung mit hoher Bandbreite zu haben, das gilt auch für die schwierige Phase des Wiedereintritts in die Erdatmosphäre.

Normalerweise kommt es beim Wiedereintritt zu einem Blackout. Die Radiosignale eines Raumschiffs oder einer Weltraumkapsel können die Bodenstation nicht erreichen. Der Grund ist, dass die Luft vor dem Raumschiff stark aufgeheizt und ionisiert wird. Es bildet sich ein Plasma mit freien Ladungsträgern, das deshalb elektrisch leitfähig ist. Ähnlich wie einen Faraday'schen Käfig können Funkwellen dieses Plasma nur schwer durchdringen.

In jeder Lücke gibt es einen Starlink-Satelliten

Dank der Starlink-Konstellation müssen die Radiowellen das Plasma aber nicht durchdringen. Denn das Plasma umschließt das Raumschiff nicht komplett, sondern nur vorn und an den Seiten. Hinter dem Raumschiff bleibt eine Lücke, durch die problemlos gefunkt werden kann, insofern sich dort ein Satellit als Empfänger befindet.

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In der Vergangenheit standen die Chancen dafür schlecht. Selbst wenn ein Satellit da war, fiel es schwer, die Verbindung herzustellen. Aber durch die dicht besetzte Starlink-Konstellation und die flexiblen Phased-Array-Antennen stehen die Chancen gut, eine Verbindung mit einem Satelliten im Orbit aufnehmen zu können, der dann Signale mit der Erde austauschen kann. Dieser Test soll am Ende des ersten Flugs eines Starship im Weltraum nördlich von Hawaii stattfinden, wo das Starship am Ende ins Meer fallen wird, noch bevor es die Erde einmal vollständig umrundet hat.

Elon Musk: Wie Elon Musk die Welt verändert - Die Biografie

Dabei wird das Starship noch immer nicht in seiner endgültigen Form fliegen, sondern wieder nur als Prototyp. An den letzten Details des Starship wird bei SpaceX immer noch gearbeitet.

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SpaceX verbaut drei Varianten des Raptor-Triebwerks 
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Blindie 11. Jul 2021

Leider hat er mit seinem Podcast über die Raumfahrt aufgehört

mp (golem.de) 06. Jul 2021

Nach reichlicher Überlegung habe ich diesen Thread wieder zurückgeschoben und...

Manto82 05. Jul 2021

Der klassische "oopsie" Effekt oder im Tesla-Sprech: "successful mistake"



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