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SpaceX: Elon Musk präsentiert Rakete mit X-Wing-Flügeln

Per Twitter hat Elon Musk eine neue Rakete vorgestellt, die dank spezieller Flügelform leichter zu navigieren sein soll.
/ Thorsten Schröder
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Die Flügel der Falcon 9R falten sich nach dem Einsatz zusammen. (Bild: Twitter)
Die Flügel der Falcon 9R falten sich nach dem Einsatz zusammen. Bild: Twitter

Elon Musk hat auf Twitter das Video einer neuen, wiederverwendbaren Rakete seiner Firma SpaceX veröffentlicht(öffnet im neuen Fenster) . Die Rakete vom Typ Falcon 9R solle mit der Verwendung von vier hypersonischen Gitterflügeln im X-Wing-Design die Navigation von Raumschiffen beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre präziser machen, erklärte Musk.

Die Modifikation soll die Navigation von Raketen erleichtern, indem jeder einzelne Flügel separat gesteuert werden kann, um unter anderem den Winkel und die Geschwindigkeit zu kontrollieren. Nach dem Start falten sich die Flügel zusammen und können verstaut werden, um den Luftwiderstand zu reduzieren. Die neue Rakete könnte an Raumfahrzeugen zum Einsatz kommen, die Personal oder Material zu Raumstationen bringen.

Wassertaugliche Drohnenplattform zur Landung

Neben den neuen Raketen stellte Musk auch eine autonome, wassertaugliche Landeplattform vor, die durch Schubdüsen von Ölplattformen selbst bei starkem Sturm die eigene Position bis auf eine Genauigkeit von drei Metern halten können soll. Die Plattform soll die Landung fernab bewohnter Gegenden möglich machen und gleichzeitig eine stabile Landung sicherstellen.

2016 will Elon Musk mit SpaceX zum ersten Mal Personal zur Internationalen Raumstation ISS bringen . Anfang des Sommers hatte ein Raumfrachter vom Typ SpaceX Falcon 9 erstmals erfolgreich den Wiedereintritt in die Atmosphäre geschafft, den Antrieb gestartet und eine erfolgreiche Landung absolviert. SpaceX hatte den Frachter für die Nasa entwickelt.

Im August erlitt die Firma jedoch einen Rückschlag, nachdem eine Rakete über Texas explodiert war. "Raketen sind verzwickt" , erklärte Musk damals per Twitter. In den vergangenen Wochen mussten mit Richard Bransons Virgin Galactic und Orbital Science mehrere private Raumfahrtunternehmen Rückschläge verkraften.


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