Vergleich von Spaceshuttle und Falcon 9 mit Crew Dragon

Der Spaceshuttle-Orbiter hatte ohne den externen Tank und die Feststoffbooster eine Masse von etwa 120 Tonnen, davon waren etwa 20 Tonnen Treibstoff und 20 Tonnen Nutzlast. Die Details waren sehr missionsspezifisch, die Treibstofftanks konnten etwa für höhere Orbits auch vergrößert werden werden. Im Durchschnitt lag die Nutzlast aber nur bei 11 Tonnen. Die Druckkabine im Shuttle ist zwar Teil der Nutzlast, wurde aber etwa für den Start eines Satelliten oder von Raumsonden nicht benötigt, wodurch die Nutzlast schwer vergleichbar wird.

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Raumsonden und Kommunikationssatelliten wurden zusammen mit zwei weiteren Raketenstufen als Nutzlast im Spaceshuttle transportiert, genauso wie Satelliten für höhere Orbits. Das Shuttle hatte damit etwa 5 Tonnen Nutzlast zum GTO - dem Orbit, in dem Nachrichtensatelliten ausgesetzt werden -, genauso viel wie die größte Variante der Ariane 4, die Ariane 44L.

Das Startgewicht des gesamten Systems lag bei 2.000 Tonnen. Ariane 4 lag bei 470 Tonnen, die Falcon 9 erreicht 550 Tonnen. Die Falcon 9 hat in niedrigen Orbits eine mit dem Spaceshuttle vergleichbare Nutzlast von rund 22 Tonnen ohne Wiederverwendung und etwa 16 bis 17 Tonnen mit Wiederverwendung der ersten Stufe. Die GTO-Nutzlast beträgt 8 Tonnen ohne und 5,5 Tonnen mit Wiederverwendung, deutlich mehr als das Spaceshuttle.

Ein Shuttleflug kostete mehr als sechs Crew-Dragon-Flüge

Die Systemkosten des Spaceshuttle, die auch Entwicklung und Bau der Shuttles und nicht nur die reinen Startkosten umfassen, lagen bei 1,5 Milliarden US-Dollar pro Flug. Die reinen Startkosten betrugen etwa 500 Millionen US-Dollar pro Flug. Die Startkosten der Falcon 9 für Nutzlast ohne Raumschiff liegen bei etwa 50 Millionen US-Dollar mit Wiederverwendung und 60 Millionen US-Dollar ohne. Die Selbstkosten von SpaceX sollen bei rund 30 Millionen US-Dollar pro Start liegen.

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Mit Crew Dragon liegen die vertraglich vereinbarten Missionskosten derzeit bei 220 Millionen US-Dollar pro Flug mit vier Astronauten. Die Systemkosten hängen davon ab, wie viele Missionen letztlich geflogen werden. Für die Entwicklung, die auch den heutigen Flug des Crew Dragon, den ersten Demo-Flug und den Startabbruchtest umfasste, erhielt SpaceX etwa 1,2 Milliarden US-Dollar aus dem Commercial-Crew-Vertrag. Für die sechs operationellen Flüge mit vierköpfiger Crew zahlt die Nasa entsprechend dem Vertrag weitere 1,3 Milliarden US-Dollar an SpaceX.

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 SpaceX: Die Raumfahrt ist im 21. Jahrhundert angekommen
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smonkey 12. Jun 2020

Das habe ich so ehrlicherweise aber auch nie geschrieben. Und auch nicht gemeint. Ich...

yumiko 02. Jun 2020

Genau! Deshalb sind die ja auch imer mit den amerikanischen Sojus zur ISS oder so! Das...

Wlad 02. Jun 2020

Nur die Tatsache, die Astronauten wie Komikfiguren und die Rakete als ein Riesendildo...

jankapunkt 02. Jun 2020

-> twitter / jason_mayes / status / 1267227834096861184 Als JS enthusiast ist das für...

thinksimple 01. Jun 2020

Vielleicht hätte man dann mehr "entdeckt". ;)



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