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Raumfähre Dragon V2: landen, auftanken, wieder starten
Raumfähre Dragon V2: landen, auftanken, wieder starten (Bild: SpaceX/Screenshot: Golem.de)

Test-Falke

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Die Falcon 9 Reusable, kurz F9R, ist die erste Stufe der Falcon 9v1.1, der weiterentwickelten Version der Falcon 9. Sie hat einen neuen Triebwerkstyp bekommen, Merlin 1D, der mehr Schub erzeugt als der Vorgänger Merlin 1C. Zudem sind die neun Triebwerke anders angeordnet: Statt in drei Reihen à drei Triebwerken bilden acht Merlin-1D-Triebwerke einen Kreis um ein neuntes. Zudem ist die Falcon 9v1.1 insgesamt größer, hat größere Tanks und kann einen größeren Bugkonus mit Nutzlast befördern als die Falcon 9.

Im April flog die F9R zum ersten Mal. Beim jüngsten Test am 17. Juni 2014, bei dem sie rund 1.000 Meter hoch aufstieg, hat SpaceX die Rakete erstmals mit vier schwenkbaren Flügeln ausgestattet. Diese werden bei Abstieg ausgeklappt und dienen dazu, die Rakete genau zum Landepunkt zu manövrieren. Kurz vor dem Aufsetzen werden sie wieder eingeklappt. In der bemannten Raumfahrt sind solche Flügel bisher nicht eingesetzt worden. Allerdings werden Marschflugkörper damit ausgerüstet, um diese genauer ins Ziel zu navigieren. Derzeit fliegt die F9R noch mit starren Füßen. Diese sollen künftig jedoch nach dem Start eingefahren und erst bei der Landung wieder ausgefahren werden.

Probe des Wiedereintritts

Neben den Landetests hat SpaceX auch schon den Wiedereintritt und den kontrollierten Abstieg geprobt: Beim ersten Flug der Falcon 9v1.1 im September 2013 sollte die erste Stufe nicht verglühen, sondern wieder in die Atmosphäre eintreten und dann kontrolliert zur Erde sinken. Die Stufe sollte indes nicht an Land aufsetzen, sondern wassern. Dabei zeigte sich, wie schwierig es ist, gegen die Schwerkraft der Erde arbeiten.

Zunächst lief alles nach Plan: Nach der Abtrennung der zweiten Stufe wurden drei Triebwerke erneut gezündet, um die Rakete sicher wieder in die Atmosphäre eintreten zu lassen. Das funktionierte ebenso wie der Abstieg. Kurz vor dem Wassern wurden die Triebwerke noch einmal gezündet, um die Rakete fast vollständig abgebremst, damit sie sanft in den Pazifik fällt. Allerdings kam es beim Feuern der Triebwerke zu einem Problem mit der Treibstoffzufuhr. Das Triebwerk ging aus, die Rakete schlug auf dem Wasser und zerschellte.

Konzepte für wiederverwendbare Raumfahrzeuge gibt es schon länger - auch schon vor dem Spaceshuttle.

 Raketen-RecyclingMcDonnell Douglas baut den DC-X 

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wraith 27. Jun 2014

Naja, Du rechnest hier die Betriebskosten einer erprobten Technik gegen eine noch zu...

munk86 25. Jun 2014

wir reden hier von Orion und nicht von dem in 2010 gecancelten Orion, get your facts...

munk86 25. Jun 2014

lebensdauer ist kein problem, siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Grasshopper_%28Rakete...

AndyMt 25. Jun 2014

Das Space-Shuttle war auch zu komplex, eigentlich zu gross (wegen Anforderungen des...



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