• IT-Karriere:
  • Services:

Bessere Werkverträge sparen der Nasa Milliardenbeträge

Die Reise von Hurley und Behnken wird der 85. Flug einer Falcon-9-Rakete sein und der dritte Flug mit einem Crew-Dragon-Raumschiff an der Spitze. Der erste Testflug ohne Crew zur ISS war im März 2019 erfolgreich. Danach sollte nur noch das Startabbruchsystem getestet werden, das im Notfall die Raumkapsel von der Rakete trennt. Dabei gab es jedoch Probleme: Bei den Vorbereitungen auf diesen Test explodierte das Raumschiff im April 2019.

Stellenmarkt
  1. Wahl EMEA Services GmbH, Unterkirnach bei Villingen-Schwenningen (Home-Office möglich)
  2. Bauerfeind AG, Jena

Der Fehler hatte eine überraschende Ursache, die später gefunden und behoben wurde. Der Flug zum Test des Startabbruchsystems im Januar 2020 verlief danach erfolgreich. Anschließend räumten Dutzende Fallschirmtests letzte Unsicherheiten am Landesystem aus.

Nach der Ankunft auf der ISS beginnt für die Crew ein Langzeitaufenthalt auf der Raumstation. Ursprünglich war lediglich ein kurzer Demonstrationsflug über knapp zwei Wochen geplant. Doch wegen der allgemeinen Verspätungen im Commercial Crew Programm und der Probleme bei Boeings Starliner-Raumschiff wurde die Missionsdauer auf 30 bis 119 Tage ausgedehnt.

Dennoch gibt es eine Lücke, welche die Nasa mit dem Kauf einer weiteren Mitfluggelegenheit an Bord eines Sojus-Raumschiffs schließen will. Der Preis dafür beträgt 90 Millionen US-Dollar plus Transport einer russischen Fracht mit US-Frachtern. Die Nasa will nun mit kommerziellen Verträgen nicht nur dieser Kostenfalle entkommen.

Sojus-Flüge waren nicht immer so teuer

Die Preise für den Flug mit einem russischen Sojus-Raumschiff waren nicht immer so hoch. 2007 und 2008 zahlte die Nasa für je einen Platz gerade einmal 21 Millionen US-Dollar. Anschließend konnten die Russen die Zwangslage durch das Ende der Spaceshuttle-Flüge für Preissteigerungen ausnutzen. SpaceX verlangt im Rahmen des Commercial Crew Programms rund 55 Millionen US-Dollar pro Crewmitglied zur ISS, während Boeing ebenso wie die russische Raumfahrtagentur 90 Millionen US-Dollar für einen Platz an Bord des Starliners berechnet.

Zusammen mit dem kommerziellen Frachtprogramm zur ISS stellte das kommerzielle Crew-Programm einen Umbruch in der Auftragsvergabepraxis der Nasa dar. Erstmals wurden Verträge über eine Dienstleistung bei der Vergabe mit einem fixen Preis ausgehandelt. In anderen Verträgen, wie etwa bei der Schwerlastrakete SLS oder dem Orion-Raumschiff, stellen die Vertragspartner der Nasa stattdessen alle anfallenden Kosten in Rechnung und erhalten darüber hinaus einen festgelegten Prozentsatz der Kosten als Profit.

Dieses "Cost Plus"-Verfahren gilt als eine der Ursachen für die ausufernden Kosten und Verspätungen in der Raumfahrt. Das Orion-Raumschiff von Lockheed Martin wird seit 15 Jahren unter einem Cost-Plus-Vertrag entwickelt mit Gesamtausgaben von bisher rund 18 Milliarden US-Dollar. Weitere 4,6 Milliarden US-Dollar kommen für die Produktion von sechs Orion Raumschiffen hinzu, noch ganz ohne Startkosten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 SpaceX: Crew Dragon erfolgreich gestartetSpaceX vor der Insolvenz zu retten, war ein gutes Geschäft 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5.  


Anzeige
Top-Angebote
  1. 279,99€ (Vergleichspreis 332,19€)
  2. 599€ inkl. Rabattgutschein (Vergleichspreis 699€)
  3. 99,90€
  4. (u. a. FIFA 21 für 27,99€, Battlefield V für 13,99€, Star Wars Jedi Fallen Order für 24...

snugels 31. Mai 2020

Das ist wahr für den Dreamliner von Boing, allerdings ist hier der Dragon gestartet, und...

Kaiser Ming 31. Mai 2020

Dafür das Boing das mehrfache an Fördermilliarden bekommt haben sie noch nichtmal was...

positron 31. Mai 2020

Das ist so nicht richtig. Niedrigere Orbits sind schneller, höhere langsamer. Das hast...

Jesterfox 28. Mai 2020

Und es war eigentlich schon immer falsch und wurd vor allem auch sehr uneinheitlich...

Peter V. 27. Mai 2020

Oder direkt von der NASA mit ein paar anderen Infos. https://www.youtube.com/watch?v...


Folgen Sie uns
       


Knights of the Old Republic (2003) - Golem retro_

Diverse Auszeichnungen zum Spiel des Jahres, hohe Verkaufszahlen und Begeisterung nicht nur unter reinen Star-Wars-Anhängern - wir spielen Kotor im Golem retro_.

Knights of the Old Republic (2003) - Golem retro_ Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /