SpaceX: Alle neuen Starlink-Satelliten haben Laserkommunikation

Die Umstellung der Technik verzögert den Start der Satelliten. Dafür wird Starlink die versprochene globale Abdeckung erreichen.

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Durch die Laserkommunikation zwischen den Satelliten werden Starlink-Antennen bald weltweit funktionieren.
Durch die Laserkommunikation zwischen den Satelliten werden Starlink-Antennen bald weltweit funktionieren. (Bild: SpaceX)

Nachdem SpaceX rund 1.600 Starlink-Satelliten in den Orbit gebracht hat, sollen alle weiteren Satelliten mit Laserterminals ausgestattet werden, um einen Datenaustausch zwischen den Satelliten möglich zu machen. Das gab SpaceX-COO Gwynne Shotwell auf dem Space Symposium am 24. August bekannt, wie Spacenews berichtet. Die ersten zehn Satelliten dieser Art wurden zu Testzwecken bereits bei der Mission Transporter-2 in einem polaren Orbit ausgesetzt.

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Die Entwicklung der Laserterminals dauerte länger als von SpaceX erhofft, weshalb die Starlink-Satelliten zunächst ohne sie gestartet wurden. Daher kann die bisherige Konstellation nur Kunden im Umkreis von einigen Hundert Kilometern um eine Bodenstation versorgen.

Die Satelliten dienen dabei als einfache Überbrückung der Strecke zwischen Kunde und Bodenstation. Mit den Laserterminals lassen sich auch Signale an andere Satelliten weiterleiten. So können Kunden auch unabhängig von der Entfernung zur nächsten Bodenstation versorgt werden.

Die Satelliten werden dafür in verschiedenen Orbits angeordnet. Diese umfassen auch polare Umlaufbahnen, so dass immer ausreichend Querverbindungen im Satellitennetzwerk bestehen. Dadurch können auch die Polarregionen abgedeckt werden, die dünn besiedelt und kaum mit Internet versorgt sind, weshalb sie für Kunden besonders wichtig sind. Über große Entfernungen ist der scheinbare Umweg über den Satellit sogar eine in der Latenz schnellere Verbindung als eine Glasfaserleitung.

Licht ist ohne Glasfaser schneller

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Zum einen ist der Weg direkter und zum anderen bewegt sich Licht in Glasfasern mit weniger als 200.000 Kilometer pro Sekunde, während es im Vakuum fast 300.000 km/s sind. SpaceX hofft, mithilfe der Laserterminals Kunden wie etwa Börsenhändlern besonders schnelle Verbindungen für höhere Gebühren gewährleisten zu können.

Die Umstellung der Technik ist einer der Gründe, weshalb die Firma seit Juni keine Starlink Satelliten mehr gestartet hat. Der andere Grund ist die Knappheit von flüssigem Sauerstoff. Aufgrund der neuerlichen rapiden Zunahme der Covid-19 Fälle in Florida sind die Kapazitäten durch die Versorgung von Krankenhäusern ausgelastet, so dass es für SpaceX schwierig wurde, die Treibstoffversorgung für die Raketen sicherzustellen, ohne Menschenleben zu gefährden.

Probleme gibt es zudem bei der Herstellung der Bodenstationen. Grund ist in diesem Fall die Chipknappheit, die auch andere Firmen belastet, etwa in der Autoindustrie.

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gelöscht 31. Aug 2021

Sie haben Ionentriebwerke.

berritorre 30. Aug 2021

Eine Aktiengesellschaft muss nicht an der Börse notiert sein (zumindest ist das in...

berritorre 30. Aug 2021

ich bin ja auch kein grosser Fan von Musk, aber meinst du mit ein paar Zugängen für 100...

Mel 29. Aug 2021

SpaceX sind sogar die einzigen welche von Florida aus polare Umlaufbahnen anfliegen. Das...



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