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Golem Plus Artikel
SpaceX:
60 von 12.000 Satelliten sind im Orbit

Die Starlink-Konstellation soll weltweit Internetverbindungen mit Satelliten möglich machen. Am Freitag sind die ersten Prototypen gestartet. Golem.de erklärt, was es mit der Konstellation auf sich hat.
/ Frank Wunderlich-Pfeiffer
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Eine künstlerische Darstellung zeigt die Satelliten beim Ausklappen der Solarzellen. (Bild: SpaceX / Screenshot (Golem.de))
Eine künstlerische Darstellung zeigt die Satelliten beim Ausklappen der Solarzellen. Bild: SpaceX / Screenshot (Golem.de)

Die ersten 60 Satelliten der Starlink-Internetsatellitenkonstellation(öffnet im neuen Fenster) sind im Orbit. Um 4.30 Uhr unserer Zeit startete eine Falcon-9-Rakete mit zwei Stapeln aus je 30 Satelliten an Bord. Während des Fluges wurden die 60 Satelliten durch lange Streben aus Kohlefaser stabilisiert. Ringe an den Satelliten dienten zur Befestigung an den Streben. Während der Entfernung dieser Streben wurde der Livestream für eine halbe Minute unterbrochen. Die Bilder zeigten anschließend nur noch die frei schwebenden Stapel der 60 Satelliten, die danach langsam auseinander drifteten. Die Satelliten wurden dafür gebaut, mögliche Kollisionen während dieses Manövers zu überstehen.

Es war bereits der dritte Startversuch. Der erste war wegen zu starker Höhenwinde abgebrochen worden. Als Grund für den Abbruch des zweiten Versuchs gab SpaceX an, die Software der Satelliten nochmals überprüfen zu wollen. In Zukunft will SpaceX 1.000 bis 2.000 Starlink-Satelliten pro Jahr starten. Dabei soll der Bau eines Satelliten weniger kosten als sein Start, also deutlich weniger als eine Million US-Dollar.

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