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Die Finanzierung wird zum Problem

Die vollständige Integration von Starlink in SpaceX ermöglicht einen deutlich günstigeren Bau, allerdings trägt das Unternehmen damit auch das gesamte Risiko. Musk sagte vor dem Start:"Ich glaube, es wird ein Erfolg werden. Aber es ist keinesfalls eine sichere Sache. […] Wir haben genug Kapital, um eine funktionierende Konstellation aufzubauen. Wir brauchen nur mehr, falls etwas schief geht."

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Was eine funktionierende Konstellation darstellt, wurde nicht völlig klar. Am Sonntag sagte Musk, dass eine minimale Konstellation aus 420 Satelliten bestünde und 840 Satelliten für eine Konstellation mit moderater Abdeckung nötig seien. Wirtschaftlich tragbar soll sie ab etwa 1.000 Satelliten sein. Klar ist aber, dass SpaceX Probleme hat, das nötige Kapital von geschätzt zehn Milliarden US-Dollar für den Aufbau der ganzen Konstellation aufzutreiben.

Der erfolgreiche Start einer funktionierenden Konstellation könnte mehr Investoren von dem Konzept überzeugen. Gleichzeitig befürchten Betreiber geostationärer Satelliten einen Preisverfall bei Satelliteninternetverbindungen in Anbetracht der neuen Konstellationen wie von Oneweb, SpaceX und Amazon. Zur Kostendeckung müssen die bisherigen Betreiber wenigstens 40 US-Dollar pro Mbit/s pro Monat eintreiben, trotz der hohen Ping-Werte von einer halben Sekunde.

Zwei Konstellationen gingen schon Pleite

Die Zurückhaltung von Investoren ist verständlich. Nach dem Aufbau der Iridium-Konstellation für Satellitentelefonie gehörte es zu den größten Betriebsgeheimnissen, dass es nach Inbetriebnahme der Konstellation zunächst keinerlei Telefonate gab. Den Bankrott der Firma und ihre anschließende Rettung beschrieb John Bloom in seinem Buch Eccentric Orbits: The Iridium Story. Ebenso bankrott ging Globalstar, eine Konstellation die zur gleichen Zeit mit gleichem Geschäftsmodell gestartet wurde und die gleichen Probleme hatte.

Es bleibt also abzuwarten, ob Starlink ein Erfolg wird. In dem Versuch sind sie nicht allein. Neben den 648 Satelliten von Orbcomm will Telesat 117 Satelliten starten, möglicherweise noch mehr. Zudem gibt es Amazons Projekt Kuiper, das mit 3.236 Satelliten eine weitere große Konstellation darstellen soll. Amazon-Chef Jeff Bezos gründete mit Blue Origin ebenfalls eine Raumfahrtfirma und sollte in den nächsten Jahren über ähnliche technische Mittel verfügen wie SpaceX.

Anders als Musk muss sich Bezos mit dem Kapital und den Profiten von Amazon im Hintergrund kaum Sorgen um die Finanzierung machen. Die Sorge um die Probleme des Weltraumschrotts lassen sich mit Profiten allein aber nicht beseitigen. Immerhin scheinen sich alle Beteiligten der Probleme des Weltraumschrotts zumindest bewusst zu sein.

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SanderK 27. Mai 2019

Klingt doch Ideal ;-) Bekommt der Nutzer, kostenfrei einen Starlink Mobile Internet...

mightypanda 26. Mai 2019

Und wenn man dann einen Stern sieht freut man sich wie Spin aus Skyward :-)

Geistesgegenwart 26. Mai 2019

Die Statista Quelle zweifle ich stark an, bzw. wird da wohl als "Stadt" definiert was...

Neuro-Chef 25. Mai 2019

Die bishe üblichen Tarife waren ja auch abseits der Latenz in mehrfacher Hinsicht...

M.P. 24. Mai 2019

Ich denke doch, dass der komplette Kegel mit einem Winkel von 40° gegen die Senkrechten...


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