SpaceX: 60 Starlink-Satelliten sind startbereit

Der Start der Internetsatellitenkonstellation von SpaceX rückt näher. Ein großer Stapel dicht gepackter Satelliten wurde auf einer Falcon 9 montiert.

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Die 60 gestapelten Satelliten passen nur knapp in die Nutzlastverkleidung der Falcon 9.
Die 60 gestapelten Satelliten passen nur knapp in die Nutzlastverkleidung der Falcon 9. (Bild: SpaceX)

"Wahrscheinlich wird auf der ersten Mission viel schiefgehen", sagte Elon Musk auf Twitter. Zuvor zeigte er ein Bild mit 60 eng übereinander gestapelten Satelliten in der Nutzlastverkleidung einer Falcon 9, mit dem Tesla Roadster zum Vergleich. Der Start ist für den 15. Mai geplant. Anders als bei den beiden Prototypsatelliten, Tintin A und B, handelt es sich um einsatzfähige Exemplare. Allerdings kündigte SpaceX schon zuvor an, dass es sich bei den ersten 75 Satelliten noch um eine Version mit eingeschränkter Funktion handeln soll.

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Im Gegensatz zu früher vorgelegten Plänen für die Satelliten zur Internetversorgung, müssen sie deutlich leichter als 550 Kilogramm sein, sonst wäre die Startmasse von 33 Tonnen zu schwer für die Falcon 9. Die 60 Satelliten dürfen beim Start höchstens 250 Kilogramm wiegen, wenn die Rakete nach dem Start wiederverwendet werden soll.

Die Konstruktion der Satelliten erlaubt es, auf einen speziellen Nutzlastadapter zu verzichten. Beim Start werden sie in einer niedrigen Umlaufbahn ausgesetzt, aus der sie mit eigenem Antrieb auf die geplante Höhe aufsteigen. So wird sichergestellt, dass die Satelliten bei Problemen während des Starts nicht längere Zeit in der Umlaufbahn verharren.

Die Satelliten sollen so gebaut sein, dass kein Teil den Wiedereintritt in die Erdatmosphäre überstehen kann. Nach früheren Plänen hatten die Satelliten noch Spiegel für Systeme zur Laserkommunikation zwischen den Satelliten, die aus sehr hitzebeständigem Siliziumkarbid bestanden haben sollen. Es ist unklar, ob diese Spiegel bei den Satelliten durch Exemplare aus einem anderen Material ersetzt wurden. Möglicherweise wurde das System vorerst ganz weggelassen.

Deutschland wird komplett abgedeckt

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Laut Elon Musk sind noch mindestens sechs weitere Starts nötig, um mit 420 Satelliten eine minimale Abdeckung durch die Satellitenkonstellation zu gewährleisten. Die Abdeckung mit 840 Satelliten beschrieb er als "moderat". Soweit bekannt, sollen die Satelliten in einer Bahnneigung von 53 Grad ausgesetzt werden. Damit würden sie am nördlichsten Punkt der Bahn nur knapp südlich über Hamburg fliegen und somit Deutschland noch komplett abdecken können, von Dänemark allerdings nur den südlichsten Teil. Erst später soll der Rest der Erde durch Satelliten in polaren Umlaufbahnen abgedeckt werden.

Im Februar startete Oneweb die ersten 6 von 600 geplanten Satelliten ihrer Konstellation an Bord einer Soyuz-Rakete. Dabei wurde nur ein Viertel der Nutzlast der Rakete ausgenutzt. Wenige Wochen vor dem Start war noch von 10 Satelliten die Rede gewesen. Anschließend sicherte das Unternehmen im März eine weitere Finanzierungsrunde von 1,25 Milliarden Euro.

Je nach Erfolg der ersten SpaceX-Mission sind für dieses Jahr noch zwei bis sechs weitere Starts geplant. Die freien Startkapazitäten kommen vor allem durch die abnehmende Zahl von Verträgen zum Start von geostationären Satelliten zustande. Mehr Details zu den aktuellen Starlink-Satelliten will SpaceX erst am Tag des Starts veröffentlichen.

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Dr. Mad 15. Mai 2019

Starlink wie auch OneWeb zielen klar auf unterversorgte Gebiete. Auch im Vollausbau mit...

Sharra 13. Mai 2019

Die ISS kratzt an der Lufthülle, und wird dadurch immer mal wieder abgebremst. Angehoben...

tritratrulala 13. Mai 2019

Das ist eine interessante Sache, kannte ich nicht. Du hast recht, damit wird man ein...

SanderK 13. Mai 2019

Genau genommen, mache ich mir wegen keiner der Dinge groß Sorgen. Wobei, es halt hin zu...



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