Spacebot Cup: DLR startet Wettbewerb für Weltraumroboter

Schnelligkeit, Geschick und Autonomie sind von den Teilnehmern des Spacebot Cup des DLR gefordert: Zehn Roboter haben sich qualifiziert und müssen im Herbst ihre Weltraumtauglichkeit unter Beweis stellen.

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DLR Spacebot Cup: Typisches Explorationsszenario
DLR Spacebot Cup: Typisches Explorationsszenario (Bild: DLR)

Welcher Roboter ist am besten für den Einsatz im Weltraum geeignet? Das herauszufinden, ist das Ziel des Spacebot Cup, den das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) veranstaltet.

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Zehn Teams haben die Organisatoren aus den Bewerbern ausgewählt. Im Herbst werden diese ihre Entwicklungen gegeneinander antreten lassen. "Im DLR Spacebot Cup geht eine riesige Bandbreite robotischer Spitzentechnologie an den Start: Vom Rover über den Krabbler bis hin zur Sonde sind alle Technologien vertreten", sagt DLR-Vorstandsmitglied Gerd Gruppe.

Planetenparcours

Die Roboter müssen bei der Endausscheidung Aufgaben "aus einem typischen Explorationsszenario auf einer Planetenoberfläche" erledigen, erklärt das DLR. Dazu wird ein Parcours aufgebaut, der der Landschaft auf einem fernen Planten ähnelt. Eine Stunde werden sie Zeit haben, um die Strecke zu bewältigen.

Die Roboter müssen sich ihren Weg durch das unwegsame Gelände suchen - ohne GPS versteht sich. Sie müssen zudem mit Hindernissen fertigwerden, die ihnen den Weg versperren. Die werden sie umfahren, überwinden oder aus dem Weg räumen müssen. Schließlich sollen sie Objekte finden und einsammeln sowie Proben nehmen.

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Einfach wollen es die Organisatoren den Robotern nicht machen. "Die Aufgaben werden die Roboter vor große Herausforderungen stellen. Und desto besser ist auch die Chance, neue Technologie-Entwicklungen anzustoßen - das gilt gleichermaßen für die Erde und das All", kündigt Gruppe an. Gefragt seien Autonomie und Geschwindigkeit. "Nur, wer den anspruchsvollen Parcours selbstständig in der kürzesten Zeit meistert, hat überhaupt die Klasse, sich später einmal für eine Raumfahrtmission zu qualifizieren."

Bis November haben die zehn Teilnehmer Zeit, ihre Roboter auf diese Aufgaben vorzubereiten. Jedes Team erhält dafür vom DLR eine Förderung in Höhe von 50.000 Euro. Chancen auf den Sieg räumt Gruppe jedem Roboter ein: "Alle Teams haben mit ihren Konzepten bewiesen, dass sie das Potenzial haben, die Herausforderungen zu meistern."

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