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Spaceborne Computer: HPEs Weltraumcomputer kann eine Reise zum Mars überstehen

Nach 340 Tagen läuft HPEs Spaceborne Computer auf der ISS noch immer. Das überrascht sogar das Unternehmen selbst, da er keinen eigenen Strahlenschutz besitzt. Bisher waren ein Mensch und ein Feueralarm die einzigen Gründe für einen Ausfall.

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Der Spaceborne Computer hält schon 340 Tage im All durch.
Der Spaceborne Computer hält schon 340 Tage im All durch. (Bild: Pixabay.com/Montage: Golem.de/CC0 1.0)

HPEs Hochleistungsrechner Spaceborne Computer auf der internationalen Raumstation ISS arbeitet nach 340 Tagen im Weltall noch immer zuverlässig. Das erfuhr das britische IT-Magazin The Register im Dialog mit einem der Verantwortlichen des Projekts, Mark Fernandez, der auch auf der ISS Research and Development Conference in San Francisco gesprochen hat. "Es ist eine angenehme Überraschung, dass der Computer noch immer läuft. Sogar wir haben nicht gedacht, dass er so lange durchhält", sagte er. Beim aktuellen Stand des Experimentes würde das System einen Hinflug zum Mars überstehen. "Aber wir sind nicht sicher, ob er es auch zurückschafft", sagt Fernandez.

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Für HPE ist das Ergebnis überraschend, da der Spaceborne Computer ohne nennenswerte Strahlungsabschirmung auf die ISS befördert wurde. Das System arbeitet seit seinem Start im August 2017 mit einem Teraflop pro Sekunde und führt verschiedene Benchmarks aus, die die Hardware belasten und sie auf ihr Durchhaltevermögen testen sollen.

Statt auf Strahlungsschutz zu setzen, nutzt der Computer einen softwarebasierten Mechanismus. Damit prüft er permanent Komponenten auf Fehlverhalten und drosselt sich beim Entdecken eines potenziellen Fehlers herunter. In kritischen Situationen wechselt er in den Idle-Modus - einen ausgeschalteten Zustand. "Schnell laufen ist besser als langsam laufen, langsam laufen ist besser als dass er sich abschaltet. Aber abschalten ist immer noch besser als beschädigt zu werden", sagt Hernandez.

SSDs sind im Weltall schnell kaputt

Zwei mal ist das System bisher ausgefallen, allerdings durch äußere Einflüsse innerhalb der Station. Ein falsch ausgelöster Feueralarm hat sämtliche Energiezufuhr zum Computer aus Sicherheitsgründen abgeschaltet. Später hat ein Astronaut beim Entladen einer Dragon-Kapsel aus Versehen den Power-Schalter betätigt. Die am meisten auftretenden Fehler des Systems selbst seien dabei nicht permanent, meint Hernandez. Dazu zählen Fehlverhalten von CPU-Cache, Flashspeicher und Stromversorgung - "Dinge, die im Weltall häufiger passieren als auf der Erde", sagt er.

Besonders anfällig seien SSDs. "SSDs fallen in einem beunruhigenden Tempo aus", sagt Hernandez. Aus diesem Grund will HPE Massenspeicher mit Strahlenschutz entwickeln, wenn das Unternehmen einen weiteren Computer ins All oder sogar zum Roten Planeten schickt.



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FreierLukas 28. Jul 2018

Soweit ich weiß geht es bei dem Experiment weniger um Sonnenwinde sondern mehr um...

bionade24 28. Jul 2018

Also wie RAIDZ bei ZFS für RAM, L1 und L2 Cache?

Gokux 27. Jul 2018

So einfach ist das leider nicht. Am besten baut man die Chips in ein Tantalgehäuse, was...

Sharra 27. Jul 2018

Richtig. Entweder du benutzt richtig dicke Panzerplatten aus reflektierendem Material...

redmord 27. Jul 2018

Inhaltlich ist der Beitrag durch die Brust ins Auge aufgebaut, um Klicks generieren zu...


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