Spaceballs: Möge der Saft mit euch sein

Vor 33 Jahren kam Spaceballs in die Kinos. Ein Jubiläum, so krumm und schräg wie der Film selbst, der nicht nur Star Wars, sondern das ganze Genre durch den Kakao zog.

Artikel von Peter Osteried veröffentlicht am
Jetzt aber schnell
Jetzt aber schnell (Bild: Screenshot aus dem Trailer bei Youtube)

Die Quellenlage ist nicht eindeutig. Entweder hatte Mel Brooks selbst die Idee, sich mit einer Parodie an Star Wars zu versuchen, oder 20th-Century-Fox-Boss Alan Ladd jr. trug sie ihm an.

Wie auch immer es war: Im Jahr 1986 begannen die Dreharbeiten zu Brooks' bis dato teuerstem Film. 22,7 Millionen US-Dollar standen ihm zur Verfügung, fünf davon waren alleine für die Effekte und die Post-Produktion eingeplant. Für die Spezialeffekte zeichnete George Lucas' Firma Industrial Light & Magic verantwortlich.

Ob Brooks sich auf diese Art den Segen des Star-Wars-Maestros sicherte? Mitnichten, aber Geld hilft ja bekanntlich immer.

Brooks ist aber auch Star-Wars-Fan und so sprach er im Vorfeld der Produktion mit George Lucas, der sehr genau darauf achtete, was rund um sein Star-Wars-Imperium passierte.

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Lucas war von dem Projekt angetan. Nachdem er den Film gesehen hatte, sagte er zu Brooks: "Wenn man den ganzen Humor herausnimmt, funktioniert der Film auch als Abenteuer." Was im Grunde wohl auch ein Selbstlob war, da die Geschichte von Spaceballs stark von der des ersten Star-Wars-Films inspiriert ist.

Spaceballs - Das T-Shirt. Spaceballs - Das Lunchpaket. Spaceballs - Der Flammenwerfer ...

In einer Sache musste Brooks allerdings ein Zugeständnis machen. Lucas mochte die Idee einer Parodie, aber er bestand darauf, dass es kein Merchandise zum Film geben sollte. Die einzige erlaubte Ausnahme: Spaceballs: The Book, geschrieben von Autor R.L. Stine, der später mit seinen Grusel-Romanen der Gänsehaut-Reihe für Kids erfolgreich wurde.

Zu der Zeit machte Lucas mit dem Verkauf von Star-Wars-Merchandise noch Millionen. Ähnlich gelagerte Figuren und Krimskrams sollte es da nicht geben. Die Sorge war aber unbegründet. Denn im Kino war Spaceballs nicht der große Hit, das wurde er erst später durch Heimkino und Fernsehen.

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Brooks nutzte Merchandise jedoch auf seine eigene Art: nämlich, um sich über das Prinzip der totalen Vermarktung eines Films lustig zu machen. In einer Szene stellt der von Brooks gespielte Yogurth das Merchandise zum Film vor und übertreibt auf ganzer Linie. Selbst ein Sequel wird angekündigt: Spaceballs 2 - Auf der Suche nach noch mehr Geld.

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safetyman 18. Nov 2020

wenn schon GalaxyQuest, dann bitte die DVD aus Amerika (Region 1), da es dort die...

Bigfoo29 16. Nov 2020

Bei den Nackte-Kanone-Filmen gab es wohl die Regel, dass alle 30s ein Gag kommen sollte...

ptepic 15. Nov 2020

Danke ^^

scrumdideldu 12. Nov 2020

Ansonsten bleibt noch Adoption? Must have: Muss Star Wars gut finden und Star Trek Kacke.

ptepic 12. Nov 2020

HAHA YMMD "aktuellere" Sachen ... Ja, wir sind schon alt :-D



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