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Space Hawk im Test: Unendliche Weiten im Wohnzimmer

Mit einer neuen Spieleserie will Ravensburger Videospiele mit realem Spielzeug vereinen, allerdings ganz anders als Amiibo & Co. Ein Testbericht über die kräftezehrende Rettung der Galaxie quer durch die eigene Wohnung.

Artikel von veröffentlicht am
Space Hawk mit eingelegtem Smartphone
Space Hawk mit eingelegtem Smartphone (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Wir heben zu Fuß von der Raumstation Polaris-3 ab: Nach einem Countdown rennen wir mit unserem Raumschiff in der Hand in die Weite des Alls. Wir müssen die Galaxie retten, und das fordert Körpereinsatz. Denn das Space-Hawk-Spielset von Ravensburger kombiniert ein reales Spielzeug-Raumschiff mit der virtuellen Welt einer Smartphone-App. Die Zielgruppe sind Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 15 Jahren. Wir haben ausprobiert, ob der Hersteller damit tatsächlich in Spielwelten vordringt, die nie ein Kind zuvor gesehen hat.

Inhalt:
  1. Space Hawk im Test: Unendliche Weiten im Wohnzimmer
  2. Den Weltraum erkunden mit Neigen und Kippen
  3. Mit dem Raumschiff zum Muskelkater
  4. Fazit

Das Space-Hawk-Starter-Set besteht aus einem großen Raumschiff. Dazu kommen fünf Spielpläne aus stabilem Karton, die Planeten und eine Raumstation darstellen. Schließlich sind noch drei Holzwürfel enthalten, die Roboter darstellen und Drobbies heißen. Bereits damit lässt sich herumtollen. Doch die eigentliche Action soll erst in Kombination mit einem ins Raumschiff eingelegten Smartphone und zugehöriger App entstehen.

Offline in die Weiten der eigenen Wohnung

Bevor der Spieler mit der Space Hawk losfliegen kann, sind deshalb einige Vorbereitungen notwendig. Die Smartphone-App muss heruntergeladen werden, bei rund 550 MByte Größe kann das einige Minuten dauern. Danach kann das Smartphone offline gehen, eine Internetverbindung ist zum Spielen nicht erforderlich.

  • Das Smartphone wird fest in den Space Hawk eingespannt. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Im Flugmodus verschwindet das Smartphone. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Space Hawk im Schwebemodus. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Im Actionmodus blustert sich die Space Hawk auf. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Und es wird klar woher das Raumschiff seinen Namen hat. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Drobbies sind real nur Holzwürfel, erst im Spiel erwachen sie zum Leben. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Fünf Spielkarten repräsentieren Orte im Weltall. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Irgendwo im Weltall. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • An Board gibt es diverse technische Installationen zu bewundern. (Foto: Alexander Merz/Golem.de)
  • Der Lagerraum wird sich in den Missionen noch füllen. (Foto: Alexander Merz/Golem.de)
  • Im Cockpit können wir endlich zum Flug starten. (Foto: Alexander Merz/Golem.de)
  • Wir schweben über unserer Raumstation. (Foto: Alexander Merz/Golem.de)
  • Und können sie und aus beliebigen Blickwinkeln anschauen. (Foto: Alexander Merz/Golem.de)
  • Wir holen eine Rettungskapsel per Traktorstrahl an Board. (Foto: Alexander Merz/Golem.de)
  • Und schiessen danach noch ein paar Asteroiden per Laser ab. (Foto: Alexander Merz/Golem.de)
  • Unseren Landeplatz auf diesem Eis-Planeten mussten wir erst einmal suchen. (Foto: Alexander Merz/Golem.de)
  • Zuerst verschaffen wir uns eine Übersicht über das Lager. (Foto: Alexander Merz/Golem.de)
  • Dann schweben wir hinunter und können die Details... (Foto: Alexander Merz/Golem.de)
  • ...aus verschiedenen Richtungen betrachten. (Foto: Alexander Merz/Golem.de)
  • Im Ferienparadies sorgt ein Monster für Unheil. (Foto: Alexander Merz/Golem.de)
  • Doch unsere Drobbies eilen schon zu Hilfe. (Foto: Alexander Merz/Golem.de)
Das Smartphone wird fest in den Space Hawk eingespannt. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)

Nach dem Start der App werden mit Hilfe von kurzen Videos die weiteren Schritte erläutert. So erfahren wir unter anderem, wie das Raumschiff in die verschiedenen Modi transformiert werden kann und wie das Smartphone in es eingesetzt werden muss. Die Transformationen erfordern anfangs etwas Kraft, doch nach kurzer Zeit haben wir die Technik verstanden. Schließlich verteilen wir die Spielpläne in der Wohnung. Die gewählten Plätze sollten nicht zu dunkel sein, sonst versagt später die Erkennung der Pläne durch die Kamera. Zum Schluss platzieren wir noch die drei Drobbies in Griffnähe. Diese Würfel werden später im Spiel zum virtuellen Leben erwachen.

Das Raumschiff erkunden

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So beginnt das Abenteuer mit Captain T. Jenner als unserem Alter Ego. Das Spiel fordert uns auf, das Raumschiff im Schwebemodus auf der Spielkarte mit der Raumstation zu platzieren. Im Schwebemodus sind die Flügel zur Seite geschwenkt, und wir haben Zugriff auf das eingelegte Smartphone. Gleichzeitig ist die Ladeluke offen und die Kamera des Smartphones kann die Spielkarte erkennen. Auf dem Smartphone wird das Innenleben unseres Raumschiffes gezeigt, und wir können per Wischgeste zu den verschiedenen Räumen im Raumschiff wechseln. Per Audio wird uns die Bedeutung der einzelnen Räume erklärt.

Den Weltraum erkunden mit Neigen und Kippen 
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Manga 22. Okt 2015

Nein nein... Es ist eher sowas wie Bluestack für Windows Phone.

Sicaine 17. Okt 2015

Ich find das ein interessantes Experiment. Ich geh auch davon aus, dass Ravensburger...

AussieGrit 17. Okt 2015

Über den tatsächlichen Grad der Anstrengung kann man jetzt intensiv diskutieren. Immerhin...

Darkling71 16. Okt 2015

Mir auch, aber als ich in dem Alter war gab so etwas ähnliches: https://youtu.be/ORtzJ3gZ5ho

Manga 16. Okt 2015

Du willst mit 50 mit sowas spielen?


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