Den Weltraum erkunden mit Neigen und Kippen

Dann dürfen wir endlich ins Cockpit. Dort wird uns erklärt, wie wir unser Raumschiff anheben und über der Spielkarte schweben lassen können. Jetzt ändert sich auch die Darstellung auf dem Smartphone. Wir sehen die Raumstation im All, bewegen wir das Raumschiff, verändert sich die Ansicht entsprechend. Wir können das Raumschiff kippen, um die Raumstation von der Seite zu sehen. Wollen wir ein Detail der Raumstation näher betrachten, senken wir das Raumschiff zum "Zoomen".

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Das Navigieren im virtuellen und echten Raum ist keine reine Spielerei, sondern wird mit unserer ersten Aufgabe verknüpft. Wir sollen Weltraumungeziefer von der Station entfernen. Dafür müssen wir ein auf dem Display fixiertes Zielkreuz auf markierte Stellen ausrichten. Das können wir nur, indem wir unser Raumschiff um den Spielplan herum bewegen. Nachdem das erledigt ist, dürfen wir endlich losfliegen.

Endlich dürfen wir losrennen

Dazu transformieren wir das Raumschiff in den Flugmodus. Das Smartphone im Raumschiff ist jetzt nicht mehr sichtbar, per Audioausgabe erhalten wir aber weiter Anweisungen. Kann der bisherige Teil der Mission durchaus noch auf einem großen Sofa absolviert werden, müssen wir nun tatsächlich aufstehen und herumlaufen. Denn es gilt Kristalle einzusammeln und Trümmern auszuweichen, wofür wir das Raumschiff immer wieder heftig in eine angesagte Richtung schwingen müssen. Während unseres Fluges entspannt sich per Audio-Dialog zwischen den Spielfiguren langsam die Hintergrundgeschichte des Abenteuers.

  • Das Smartphone wird fest in den Space Hawk eingespannt. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Im Flugmodus verschwindet das Smartphone. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Space Hawk im Schwebemodus. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Im Actionmodus blustert sich die Space Hawk auf. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Und es wird klar woher das Raumschiff seinen Namen hat. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Drobbies sind real nur Holzwürfel, erst im Spiel erwachen sie zum Leben. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Fünf Spielkarten repräsentieren Orte im Weltall. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Irgendwo im Weltall. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • An Board gibt es diverse technische Installationen zu bewundern. (Foto: Alexander Merz/Golem.de)
  • Der Lagerraum wird sich in den Missionen noch füllen. (Foto: Alexander Merz/Golem.de)
  • Im Cockpit können wir endlich zum Flug starten. (Foto: Alexander Merz/Golem.de)
  • Wir schweben über unserer Raumstation. (Foto: Alexander Merz/Golem.de)
  • Und können sie und aus beliebigen Blickwinkeln anschauen. (Foto: Alexander Merz/Golem.de)
  • Wir holen eine Rettungskapsel per Traktorstrahl an Board. (Foto: Alexander Merz/Golem.de)
  • Und schiessen danach noch ein paar Asteroiden per Laser ab. (Foto: Alexander Merz/Golem.de)
  • Unseren Landeplatz auf diesem Eis-Planeten mussten wir erst einmal suchen. (Foto: Alexander Merz/Golem.de)
  • Zuerst verschaffen wir uns eine Übersicht über das Lager. (Foto: Alexander Merz/Golem.de)
  • Dann schweben wir hinunter und können die Details... (Foto: Alexander Merz/Golem.de)
  • ...aus verschiedenen Richtungen betrachten. (Foto: Alexander Merz/Golem.de)
  • Im Ferienparadies sorgt ein Monster für Unheil. (Foto: Alexander Merz/Golem.de)
  • Doch unsere Drobbies eilen schon zu Hilfe. (Foto: Alexander Merz/Golem.de)
Im Actionmodus blustert sich die Space Hawk auf. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)

Doch unser Übungsflug wird jäh unterbrochen: Wir müssen in einem Asteroidenfeld eine Rettungskapsel bergen. Dazu wechseln wir in den Aktionsmodus des Raumschiffes. Wir halten das Raumschiff jetzt wie einen überdimensionalen Controller. Auf dem Smartphone-Display sehen wir das Asteroidenfeld und suchen durch Drehung um unsere eigene Achse nach der Kapsel. Auch sie müssen wir mit dem Zielkreuz anvisieren, um sie per Traktorstrahl an Bord holen zu können. Danach müssen wir nach demselben Prinzip per Laser noch ein paar Asteroiden abschießen, die unserem Heimflug im Wege stehen.

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Dieser verläuft analog zum Hinflug, es müssen wieder Kristalle eingesammelt, Trümmer und Asteroiden vermieden werden. Zurück auf der Raumstation setzen wir uns erst einmal. Denn mit der Space Hawk die Galaxie zu retten, ist anstrengend.

Zur Erholung tippen wir auf die gesammelten Kristalle im Laderaum, damit sie uns gutgeschrieben werden - wir brauchen sie, damit wir Schäden am Schiff reparieren können oder für Schiffsupgrades. Außerdem haben wir im Asteroidenfeld Kisten aufgesammelt, die wie nun öffnen können. Sie enthalten entweder zusätzliche Kristalle, Schiffsupgrades oder schalten Einträge in der Datenbank der App frei.

Manchmal mehr ein Hörbuch als ein Actionspiel

In späteren Missionen tauchen wir tiefer in die Geschichte um mysteriöse Schattenartefakte und Weltraummonster ein und besuchen dafür andere Planeten. Die Darstellung der Planeten erfolgt in der gleichen dreidimensionalen Darstellung wie auch die der Raumstation. Auf den Planeten kommen dann auch endlich die Drobbies zum Einsatz. Sie werden über einer Spielkarte abgeworfen und müssen Feuer löschen, Schutzschilde bauen oder gegen Monster kämpfen.

Der Ablauf jeder der acht Missionen im Starter-Set ist gleich aufgebaut. Die Mission beginnt mit dem Hinflug, dem eigentlichen Einsatz in Kombination mit einer Spielkarte oder im freien Raum und endet mit einem Heimflug zur Basis oder einem neuen Ziel. Die aus Erwachsenensicht etwas einfach gestrickte Sci-Fi-Geschichte verzichtet mit Ausnahme des Endes auf Videoszenen und Texte, wird stattdessen in Form von Audio-Cutscenes vorangetrieben. Diese sind zwar immer klar verständlich, was gerade für jüngere Spieler wichtig ist, wirken deshalb aber manchmal etwas steril und langatmig.

Lediglich die vorlauten und launischen Kommentare der Drobbies bringen ein wenig Abwechslung in die Dialoge. Nichtsdestotrotz wird der Zuhörer genregerecht mit jeder Menge Tech-Gebabbel konfrontiert. Und auch für die Eltern lohnt sich das Zuhören, denn immer wieder fallen Genre-Referenzen, insbesondere zu Star Trek.

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 Space Hawk im Test: Unendliche Weiten im WohnzimmerMit dem Raumschiff zum Muskelkater 
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Manga 22. Okt 2015

Nein nein... Es ist eher sowas wie Bluestack für Windows Phone.

Anonymer Nutzer 17. Okt 2015

Ich find das ein interessantes Experiment. Ich geh auch davon aus, dass Ravensburger...

AussieGrit 17. Okt 2015

Über den tatsächlichen Grad der Anstrengung kann man jetzt intensiv diskutieren. Immerhin...

Darkling71 16. Okt 2015

Mir auch, aber als ich in dem Alter war gab so etwas ähnliches: https://youtu.be/ORtzJ3gZ5ho



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