Abo
  • Services:

Space Glasses: Datenbrille Meta Pro kommt Mitte 2014

Eine Interaktion mit virtuellen Objekten wie in Avatar, Iron Man oder Minority Report soll die Datenbrille Meta Pro ermöglichen. Sie ist vorbestellbar, ihre Auslieferung ist für Juni 2014 geplant. Günstig ist das Display jedoch nicht.

Artikel veröffentlicht am ,
Meta Pro: virtuelle Objekte mit Gesten steuern
Meta Pro: virtuelle Objekte mit Gesten steuern (Bild: Meta)

Die virtuelle Welt wird real: Das US-Unternehmen Meta bringt die Datenbrille Space Glasses auf den Markt. Sie kann bereits vorbestellt werden, die Auslieferung soll Mitte 2014 beginnen.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Nürnberg
  2. Dataport, Altenholz bei Kiel, Hamburg

Meta Pro ist ein Display, das eine natürliche Interaktion mit virtuellen Objekten ermöglichen soll. Es hat einen transparenten Bildschirm in jedem Glas, über den virtuelle Objekte in die Umwelt eingeblendet werden sollen. Anders als etwa beim Oculus Rift taucht der Nutzer also nicht in eine komplett virtuelle Umgebung ein.

Space Glasses mache es dem Nutzer möglich, mit virtuellen Gegenständen durch Gesten zu interagieren, die er aus der realen Welt kenne, erklärte Ben Sand, einer der Gründer von Meta, im August 2013 im Gespräch mit Golem.de. Das sei vergleichbar mit der Darstellung in Science-Fiction-Filmen wie Avatar, Iron Man oder Minority Report.

Zwei transparente Bildschirme

Jedes der beiden Brillengläser hat eine Auflösung von 1280 x 720 Pixel. Das ist deutlich mehr als der im August vorgestellte Prototyp, dessen Gläser eine Auflösung von je 960 x 540 Bildpunkten hatten. Der Bildschirm nimmt nicht das ganze Gesichtsfeld des Nutzers ein. Der Blickwinkel beträgt 40 Grad. Das ist laut Meta klar größer als der Blickwinkel, den Google Glass abdeckt.

Die Brille ist mit verschiedenen Sensoren ausgestattet: Ein Beschleunigungsmesser, ein Kompass und ein Gyroskop erkennen die Ausrichtung der Brille. Eine Infrarot-Tiefenkamera sowie zwei RGB-Kameras erfassen die Position der Hände, damit der Nutzer mit virtuellen Gegenständen interagieren kann. Als Schnittstellen stehen USB, WLAN (802.11n) sowie Bluetooth 4.0 zur Verfügung. Meta baut dazu einen eigenen App-Store mit Anwendungen für die Datenbrille auf.

Minicomputer

Die Datenverarbeitung für die Meta Pro erledigt ein kleiner Computer. Er hat einen Intel i5 Prozessor, einen nicht näher bezeichneten "Hochleistungs-Grafikprozessor" sowie 4 GByte Arbeitsspeicher. Dazu kommt eine SSD mit 128 GByte. Computer und Brille kommunizieren drahtlos.

Die Datenbrille Meta Pro inklusive Taschencomputer kann für 3.000 US-Dollar vorbestellt werden. Meta bietet zudem eine Entwickler-Version an, die Meta.01 Developer Edition, die knapp 670 US-Dollar kostet. Diese Datenbrille ist allerdings weniger elegant und leistungsfähig - unter anderem muss sie per Kabel an den Computer angeschlossen werden. Beide Datenbrillen sollen im Juni 2014 ausgeliefert werden.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 83,90€ + Versand
  2. 164,90€ + Versand

Sharkuu 19. Dez 2013

genau da sehe ich den besten einsatzzweck. schön in den sessel, hier mal in die luft...

Fairy Tail 18. Dez 2013

Endlich! \o/ Bitte perfektionieren! ^^

RedRanger 18. Dez 2013

Also so wie das darauf folgende Material aussieht zweifle ich sehr stark, dass das mit...


Folgen Sie uns
       


Blackberry Key 2 - Hands on

Das Key2 ist das Nachfolgemodell des Keyone. Das Grundprinzip ist gleich. Im unteren Gehäuseteil gibt es eine fest verbaute Hardware-Tastatur. Darüber befindet sich ein Display im 3:2-Format. Das Schreiben auf der Tastatur ist angenehm. Im Juli 2018 kommt das Key2 zum Preis von 650 Euro auf den Markt.

Blackberry Key 2 - Hands on Video aufrufen
Hasskommentare: Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?
Hasskommentare
"Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?"

Hannes Ley hat vor rund anderthalb Jahren die Online-Initiative #ichbinhier gegründet. Die Facebook-Gruppe schreibt Erwiderungen auf Hasskommentare und hat mittlerweile knapp 40.000 Mitglieder. Im Interview mit Golem.de erklärt Ley, wie er die Idee aus dem Netz in die echte Welt bringen will.
Ein Interview von Jennifer Fraczek

  1. Satelliteninternet Fraunhofer erreicht hohe Datenrate mit Beam Hopping
  2. Nutzungsrechte Einbetten von Fotos muss nicht verhindert werden
  3. Bundesnetzagentur UKW-Abschaltung abgewendet

Russische Agenten angeklagt: Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton
Russische Agenten angeklagt
Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton

Die US-Justiz hat zwölf russische Agenten wegen des Hacks im US-Präsidentschaftswahlkampf angeklagt. Die Anklageschrift nennt viele technische Details und erhebt auch Vorwürfe gegen das Enthüllungsportal Wikileaks.

  1. Fancy Bear Microsoft verhindert neue Phishing-Angriffe auf US-Politiker
  2. Nach Gipfeltreffen Trump glaubt Putin mehr als US-Geheimdiensten
  3. US Space Force Planlos im Weltraum

Razer Huntsman im Test: Rattern mit Infrarot
Razer Huntsman im Test
Rattern mit Infrarot

Razers neue Gaming-Tastatur heißt Huntsman, eine klare Andeutung, für welchen Einsatzzweck sie sich eignen soll. Die neuen optomechanischen Switches reagieren schnell und leichtgängig - der Geräuschpegel dürfte für viele Nutzer aber gewöhnungsbedürftig sein.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Huntsman Razer präsentiert Tastatur mit opto-mechanischen Switches
  2. Razer Abyssus Essential Symmetrische Gaming-Maus für Einsteiger
  3. Razer Nommo Chroma im Test Blinkt viel, klingt weniger

    •  /