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Arena für Raumschiff-Baumeister

Im Survival-Modus, dem PvP-Bereich (Spieler gegen Spieler) von Space Engineers, sind die Ressourcen begrenzt. Statt auf hemmungsloses Bauen kommt es hier auf die gute Planung von Produktionsketten an. Mittels Bohrköpfen fördert man Rohstoffe wie Uran, Nickel oder Eisen. Diese Materialien werden dann gelagert und weiterverarbeitet. So entstehen neue Technologien, die für Vorteile sorgen, wenn bis zu 16 Online-Teilnehmer mit ihren Konstruktionen gegen- und miteinander antreten. Mit Waffensystemen wie Gatling-Guns oder Laserkanonen rücken die Schlachtschiffe einander zu Leibe.

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Der auf Voxelgrafik basierende Titel offenbart besonders in den Kämpfen seine optischen Stärken: Die Raumschiffe zerspringen physikalisch korrekt in ihre Einzelteile und die teils riesigen Pötte sehen trotz des Baukastensystems erstaunlich detailliert aus. Damit Shuttle-Schöpfer ihre Schlachtschiffe auch haptisch in Empfang nehmen können, bietet Keen Studio House einen exklusiven 3D-Druck-Service. Der Druck eines kleinen Schiffs kostet zwischen 59 und 129 US-Dollar. Wer seinen Astronauten die Hand schütteln möchte, muss zwischen 9,95 und 19,95 US-Dollar investieren. Kurioserweise hat unlängst die Nasa Experimente mit 3D-Druckern auf der Internationalen Raumstation ISS durchgeführt und bewiesen, dass 3D-Drucker auch in der Schwerelosigkeit problemlos funktionieren.

Gemeinsam ans Ziel

Wie Minecraft lebt auch Space Engineers von der kooperativen Komponente und dem gemeinsamen Aufbauen großer Konstruktionen. Im Verbund mit anderen Spielern fertigt der Nutzer Fließbänder, lässt Minenschiffe automatisch zwischen Lager und Förderung pendeln und schaltet so immer neue Bausteine frei. Besonders schöne Schiffe lassen sich sogar mit Hilfe sogenannter Blueprints abspeichern. Bastler integrieren neue Designs wie hübschere Schubdüsen, eigene Texturen oder Shader direkt über das mitgelieferte Modding-Tool oder teilen die eigenen Kreationen via Steam Workshop mit der Community.

Fazit

Dafür, dass sich Space Engineers weiterhin im Early-Access-Stadium befindet, macht es einen erstaunlich ausgereiften Eindruck. Der enorme Spielumfang und der Spaß am Bauen saugen den Spieler förmlich in den luftleeren Raum hinaus. Im Vergleich zu Minecraft sind die Zusammenhänge hier allerdings komplexer. Das Programm soll weit mehr sein als nur ein einfacher Baukasten. Es verknüpft geschickt Spielelemente und interne Physik. Am Anfang noch etwas knöchern, weckt Space Engineers binnen kurzer Zeit das Kind im Spieler und schenkt ihm dank schier grenzenloser Möglichkeiten eine ungeheure Fülle an Optionen. Dabei ist es eine gute Spur hübscher als Minecraft und wartet mit teils beeindruckenden Perspektiven auf. "Ein wunderschönes Schauspiel" - um an dieser Stelle noch einmal Juri Gagarin zu zitieren!

 Space Engineers: Minecraft im Weltraum
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Jetset 31. Jan 2017

Also ich frag mich was sich die Jungs von Keen dabei gedacht haben ein derart komplexes...

Doomhammer 08. Dez 2014

Ich glaube du hast da ein bischen was in den falschen Hals bekommen. ich spiele selbst...

Hotohori 08. Dez 2014

Kann mich nur anschließen, bin seit Anfang an dabei und hab es niemals bereut...

repac3r 08. Dez 2014

Endlich wagt mal jemand ein Spiel schönes Spiel in C# zu entwickeln, Respekt!


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