Spac: Rocket Internet bringt leeren Firmenmantel an die Börse

Rocket Internet geht nach wenigen Monaten wieder an die Börse. Doch es geht nicht um eine Rückkehr über eine Spac.

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Rocket-Internet-Chef Oliver Samwer
Rocket-Internet-Chef Oliver Samwer (Bild: Rocket Internet)

Rocket Internet will eine leere Mantelfirma an die Börse in New York bringen. Das geht aus Unterlagen hervor, die Rocket Internet Growth Opportunities (Kaimaninseln) bei der US-Börsenaufsicht SEC (Securities and Exchange Commission) einreichte. Rocket Internet Growth Opportunities wurde 2021 gegründet und will an der NYSE unter dem Symbol RKTAU gelistet werden.

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Wie aus der SEC-Einreichung hervorgeht, sollen mit dem Börsengang bis zu 250 Millionen US-Dollar eingenommen werden. Der Berliner Startup-Investor bereitet damit den Börsengang einer Special Purpose Acquisition Company (Spac) vor, den die Citibank begleitet. Rocket Internet könnte dann ein Unternehmen übernehmen und es in die Mantelfirma einbringen, die damit börsennotiert wäre.

Rocket Internet Growth Opportunities hat für die Suche nach einem geeigneten unterbewerteten Technologieunternehmen 24 Monate Zeit.

Mit dem Börsengang von Rocket Internet Growth Opportunities will der Mutterkonzern aber offensichtlich nicht selbst über einen Umweg an die Börse zurückkehren. Im Herbst 2020 hatte der Startup-Inkubator Rocket Internet die seit sechs Jahren bestehende Börsennotierung aus dem geregelten Handel genommen.

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Rocket Internet startete mit 42,50 Euro. Den Aktionären wurden beim Delisting die Anteilsscheine für 18,57 Euro abgekauft, berechnet wurde der Preis aus dem Durchschnittskurs der vergangenen sechs Monate. Das war durchzusetzen, weil Oliver Samwer und die Eignergesellschaft fast 50 Prozent der Anteile besaßen. Rocket Internet zahlte zudem keine Dividenden.

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