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Die Verlagsseite zum E-Book Privat ist anders - Urheberrecht und Datenschutz auf Facebook
Die Verlagsseite zum E-Book Privat ist anders - Urheberrecht und Datenschutz auf Facebook (Bild: Screenshot: Golem.de)

Soziales Netzwerk Was darf Facebook mit meinen Fotos machen?

Facebook kann mit meinen Fotos machen, was es will: Diesen und andere gängige Irrtümer über Urheber und Nutzungsrechte in dem sozialen Netzwerk räumt das E-Book Privat ist anders - Urheberrecht und Datenschutz auf Facebook aus.

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Mehr als eine Milliarde Mitglieder weltweit nutzen Facebook als Onlinespeicher für ihre Werke. Nutzer laden täglich 300 Millionen Fotos hoch, wie der US-Branchendienst Cnet berichtet. Es gibt immer wieder Gerüchte, der Nutzer verliere die Urheberrechte an seinen Werken, die er auf Facebook postet. Das ist zunächst falsch. Sein Urheberrecht behält der Nutzer bis zum Tod. Nach deutschem Recht kann er es im Normalfall gar nicht vollständig auf andere übertragen.

Die Frage ist allerdings, welche Nutzungslizenz der Urheber Facebook einräumt, wenn er dort ein vom Urheberrecht geschütztes Werk (bei Facebook IP-Inhalt genannt) hochlädt. Hier heißt es in der Erklärung der Rechte und Pflichten: "Du gibst uns eine nicht-exklusive, übertragbare, unterlizenzierbare, unentgeltliche, weltweite Lizenz für die Nutzung jeglicher IP-Inhalte, die du auf oder im Zusammenhang mit Facebook postest (IP-Lizenz)."

Hier ist zunächst einmal ungeklärt, inwieweit so formulierte Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) gegenüber Privatpersonen rechtlich wirksam sind. Aber einmal angenommen, sie ist vollständig wirksam: Was bedeutet diese Erlaubnis nun konkret?

Kein Geld für den Urheber

Geld kann der Urheber danach von Facebook für die weltweite Nutzung seiner Werke nicht verlangen (unentgeltlich). Nicht-exklusiv bedeutet, dass der Nutzer mit seinen Werken außerhalb von Facebook weiterhin weitgehend machen kann, was er will. Es handelt sich um ein sogenanntes einfaches Nutzungsrecht, das Facebook eingeräumt wird. Der Nutzer darf seine Fotos also woanders veröffentlichen oder die Nutzungsrechte anderen verkaufen, allerdings kann er anderen Personen keine exklusiven oder ausschließlichen Nutzungsrechte mehr übertragen, solange Facebook das oben genannte einfache Nutzungsrecht besitzt.

Um Exklusivrechte anderweitig zu vergeben, müsste der Nutzer zunächst Facebook das einfache Nutzungsrecht wieder entziehen. Doch das kann kompliziert werden. Zwar endet die IP-Lizenz laut Facebook mit der Löschung des Inhalts, aber nur wenn er nicht mit anderen Nutzern geteilt wurde. Im Klartext: Im Extremfall müsste der Nutzer Tausende andere Nutzer, die seine Werke (Fotos, Videos, Musik, Texte) geteilt haben, darum bitten, das geteilte Werk ebenfalls zu löschen. Diese Unsicherheit mag vor allem für professionelle Fotografen, Musiker und Filmemacher ein Grund sein, ihre Werke nicht auf Facebook zu veröffentlichen, oder jedenfalls keine Werke, deren Nutzungsrechte sie noch exklusiv an Agenturen, Musiklabels und Medien verkaufen möchten.

Schwieriger ist die Frage, was aus den Worten übertragbar und unterlizenzierbar folgt. Theoretisch darf Facebook hierdurch Dritten erlauben, die Werke eines Mitglieds zu nutzen und selbst Lizenzen hierfür erteilen. Wie weit das gehen darf, bleibt aber unklar, da die Nutzungsarten nicht konkret eingeschränkt werden. In diesem Fall greift in Deutschland die Vermutungsregel (siehe Paragraf 31 Absatz 5 Urheberrechtsgesetz), wonach sich die Rechteeinräumung durch den Urheber allein auf den Vertragszweck erstreckt.

Gerichte müssen bestimmen, wie weit Facebook gehen darf 

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crazypsycho 21. Aug 2013

Falsch, sie dürfen nicht und sie machen nicht. Das Geschrei wäre groß wenn Facebook...

crazypsycho 21. Aug 2013

Die AGB (hier ohne s) von Facebook ist korrekt. Spricht man aber allgemein über AGBs, so...

Anonymer Nutzer 21. Aug 2013

Genau das. Wird man teilweise schon blöd angeschaut wenn meint das man nicht bei FB ist.

mimimi 20. Aug 2013

Entschuldige, aber deine Naivität belustigt mich. Ein Fakeprofil schützt dich einfach bei...

User_x 19. Aug 2013

ja und? welches unternehmen ist schon darauf aus, sich spott einzuholen, wenn es enttarnt...



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