Soziales Netzwerk: Openbook muss sich noch einmal umbenennen

Gegen den Namen Openbook erhob Facebook Einspruch, also benannte sich das soziale Netzwerk in Openspace um. Dummerweise gibt es ein gleichnamiges deutsches Unternehmen, was das Openspace-Team übersehen hatte. Die Suche nach einem neuen Namen beginnt von vorn.

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Erst Openbook, dann Openspace - nun muss das soziale Netzwerk seinen Namen schon wieder ändern.
Erst Openbook, dann Openspace - nun muss das soziale Netzwerk seinen Namen schon wieder ändern. (Bild: Screenshot: Golem.de)

Binnen kurzer Zeit muss sich das neue soziale Netzwerk Openspace zum zweiten Mal einen neuen Namen suchen. Das als Openbook gegründete Netzwerk verwendet seit kurzem den Namen Openspace. So heißt aber bereits ein Unternehmen in Deutschland. Dabei handelt es sich um einen Anbieter von Kommunikationslösungen.

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Wie Openspace-Gründer Joel Hernández auf der Kickstarter-Seite des Projektes schreibt, wurden er und sein Team von eben jener Agentur kontaktiert und auf die Verletzung der Marke aufmerksam gemacht. Man habe eine Woche lang alle Aspekte analysiert und sei letztlich zu dem Schluss gekommen, dass man auch für diesen Rechtsstreit keine ausreichenden finanziellen Mittel habe - wie schon im Falle des Einspruchs vonseiten Facebooks.

Facebook hatte bereits mit rechtlichen Schritten gedroht

Facebook hatte kürzlich mit einer Klage gedroht, da der ursprüngliche Name Openbook in Verbindung mit der Funktion als soziales Netzwerk zu nah an Facebook sei. Daraufhin hatte sich Openbook in Openspace umbenannt.

Vor der Wahl des neuen Namens hatte das Openspace-Team eigenen Angaben zufolge den neuen Namen genau auf Markenrechtsverletzungen überprüft. Allerdings soll das deutsche Unternehmen Openspace keinen EU-weiten Markeneintrag haben, weshalb die Macher des sozialen Netzwerks nicht auf die Namensdoppelung aufmerksam wurden.

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Hernández entschuldigt sich in dem Posting bei den Nutzern für den Aufwand einer erneuten Namenssuche. Die kurz bevorstehende Veröffentlichung der Betaversion des sozialen Netzwerks ist vorerst gestoppt, bis ein neuer Name gefunden wurde. In der Openspace-App können Nutzer aktuell Namensvorschläge einreichen; der neue Name soll Hernández zufolge diesmal von einem Markenrechtsanwalt überprüft werden.

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