Abo
  • IT-Karriere:

Soziales Netzwerk: Facebook will 30 Prozent der Abo-Einnahmen

Bislang können Influencer auf Facebook alle Einnahmen durch Abos ihrer Fans behalten, künftig will das Netzwerk bis zu 30 Prozent für sich behalten. Neue Funktionen bei Gruppen und Videowerbung sollen langfristig für mehr Unterstützer und höhere Einnahmen sorgen.

Artikel veröffentlicht am ,
Facebook-Schriftzug in der schwedischen Niederlassung
Facebook-Schriftzug in der schwedischen Niederlassung (Bild: Jonathan Nackstrand/AFP/Getty Images)

Ab Anfang 2020 will Facebook die Influencer auf seiner Plattform zur Kasse bitten: Dann muss für die Abonnements ein Anteil von 30 Prozent an das Netzwerk abgeführt werden. Gemeint sind die knapp 5 Euro, mit denen Fans über die Funktion "Unterstützer werden" etwa Streamer oder Podcaster regelmäßig mit Einnahmen versorgen können.

Stellenmarkt
  1. Camelot ITLab GmbH, Mannheim, Köln, München
  2. GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH, München

Hierzulande steht Facebook mit dem Angebot unter anderem in Konkurrenz zu Patreon, wo lediglich 5 Prozent an Provision fällig sind. Bei Steady sind es 10 Prozent der Monatseinnahmen, bei Youtube sind für vergleichbare Abos 30 Prozent und bei Twitch sogar 50 Prozent fällig.

Der Anteil von 30 Prozent gilt bei Facebook für Abos, die etwa über Browser auf Desktops abgeschlossen wurden. Wenn Nutzer dies über die App auf ihrem Smartphone tun, bekommen die Betreiber des jeweiligen App Store im ersten Jahr die 30 Prozent, Facebook geht dann noch leer aus. Im Folgejahr wird der Anteil zwischen Mobile-Plattform und Netzwerk geteilt.

Die Regelung gelte nicht rückwirkend, schreibt Techcrunch. Sprich: Von Unterstützern, die vor Anfang Januar 2020 gewonnen wurden, erhält ein Influencer weiter den vollen Betrag. Derzeit probiert Facebook aus, wie gut das bislang nur bei Computerspielern verwendete Stars-Programm in anderen Bereichen funktioniert. Dabei können Fans virtuelle Sterne kaufen und diese an ihre Favoriten weiterreichen, die dafür jeweils einen Cent erhalten. Hier erhält Facebook einen Anteil, der von der Menge der gekauften Stars abhängt.

Gleichzeitig mit den Änderungen bei den Provisionen will Facebook neue Funktionen anbieten. Influencer können dann etwa speziell für ihre zahlenden Fans eigene Gruppen einrichten. Außerdem bekommen Streamer mehr Möglichkeiten, die eingeblendete Videowerbung auf ihr Geschäftsmodell anzupassen, und etwa keine Unterbrecherclips mehr zu verwenden - sondern Anzeigen nur am Anfang einer Übertragung zu zeigen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 1,12€
  2. (-75%) 3,75€
  3. 4,19€
  4. 50,99€

wonoscho 10. Jul 2019 / Themenstart

Schon ein Witz: Man will eine gute Sache Unterstützen, aber das Geld fließt in ganz...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Cherry Stream 3.0 mit großem ß ausprobiert

Alle möglichen Umlaute auf einer Tastatur: Wir haben Cherrys Europa-Tastatur ausprobiert.

Cherry Stream 3.0 mit großem ß ausprobiert Video aufrufen
Super Mario Maker 2 & Co.: Vom Spieler zum Gamedesigner
Super Mario Maker 2 & Co.
Vom Spieler zum Gamedesigner

Dreams, Overwatch Workshop und Super Mario Maker 2: Editoren für Computerspiele werden immer mächtiger, inzwischen können auch Einsteiger komplexe Welten bauen. Ein Überblick.
Von Achim Fehrenbach

  1. Nintendo Akku von überarbeiteter Switch schafft bis zu 9 Stunden
  2. Hybridkonsole Nintendo überarbeitet offenbar Komponenten der Switch
  3. Handheld Nintendo stellt die Switch Lite für unterwegs vor

Mobilfunktarife fürs IoT: Die Dinge ins Internet bringen
Mobilfunktarife fürs IoT
Die Dinge ins Internet bringen

Kabellos per Mobilfunk bringt man smarte Geräte am leichtesten ins Internet der Dinge. Dafür haben deutsche Netzanbieter Angebote für Unternehmen wie auch für Privatkunden.
Von Jan Raehm

  1. Smart Lock Forscher hacken Türschlösser mit einfachen Mitteln
  2. Brickerbot 2.0 Neue Schadsoftware möchte IoT-Geräte zerstören
  3. Abus-Alarmanlage RFID-Schlüssel lassen sich klonen

Transport Fever 2 angespielt: Wachstum ist doch nicht alles
Transport Fever 2 angespielt
Wachstum ist doch nicht alles

Wesentlich mehr Umfang, bessere Übersicht dank neuer Benutzerführung und eine Kampagne mit 18 Missionen: Das Schweizer Entwicklerstudio Urban Games hat Golem.de das Aufbauspiel Transport Fever 2 vorgestellt - bei einer Bahnfahrt.
Von Achim Fehrenbach

  1. Mordhau angespielt Die mit dem Schwertknauf zuschlagen
  2. Bus Simulator angespielt Zwischen Bodenschwelle und Haltestelle
  3. Bright Memory angespielt Brachialer PC-Shooter aus China

    •  /