Soziales Netzwerk: Facebook-Nutzer sollen geteilte News-Artikel auch lesen

Facebook testet eine neue Funktion: Wer Artikel teilt, ohne sie vorher angeklickt zu haben, wird auf entgangene Informationen hingewiesen.

Artikel veröffentlicht am ,
Der neue Hinweis schlägt vor, den geteilten Artikel auch zu lesen.
Der neue Hinweis schlägt vor, den geteilten Artikel auch zu lesen. (Bild: Facebook)

Das soziale Netzwerk Facebook hat auf Twitter eine neue Funktion angekündigt, die aktuell getestet wird. Bevor Nutzer einen Nachrichtenartikel teilen können, ohne ihn vorher gelesen zu haben, soll künftig ein Hinweis erscheinen.

Stellenmarkt
  1. Mitarbeiter IT-Support (m/w/d)
    BLG Logistics Group AG & Co. KG, Schlüchtern
  2. IT-Systemadministrator/in (m/w/d)
    Gratz Engineering GmbH, Weinsberg
Detailsuche

In diesem weist Facebook darauf hin, dass der Artikel geteilt wird, ohne ihn gelesen zu haben. Dadurch könnten Nutzer Schlüsselfakten verpassen, wie es in dem Hinweis heißt. Mehr als ein Hinweis ist die Einblendung aber nicht: Nutzer können den Link nach Erscheinen des Hinweises dennoch teilen. Alternativ gibt es einen Link, der den Artikel öffnet.

Wie Facebook The Verge mitgeteilt hat, wird die Funktion aktuell bei sechs Prozent der Android-Nutzer weltweit getestet. Twitter hatte im Herbst 2020 ebenfalls einen derartigen Hinweis vorgestellt und seit Juni 2020 getestet. Die neue Aufforderung Facebooks unterscheidet sich nicht nennenswert von Twitters Lösung.

Facebook will Verbreitung von Fehlinformationen entgegentreten

Mit der neuen Funktion dürfte Facebook versuchen wollen, der Verbreitung von Fehlinformationen entgegenzuwirken. In der Vergangenheit haben sich teilweise bewusst die Realität verzerrende Artikel auf dem sozialen Netzwerk verbreitet. Ob die Einblendung einen Einfluss auf die Verbreitung von Falschnachrichten haben wird, wird sich zeigen. Tatsächlich lesen müssen Nutzer die geöffneten Artikel natürlich immer noch nicht. Konsequenter wäre es, falsche Artikel gar nicht erst zu erlauben.

Golem Akademie
  1. IT-Fachseminare der Golem Akademie
    Live-Workshops zu Schlüsselqualifikationen
  2. 1:1-Videocoaching mit Golem Shifoo
    Berufliche Herausforderungen meistern
  3. Online-Sprachkurse mit Golem & Gymglish
    Kurze Lektionen, die funktionieren
Weitere IT-Trainings

Nutzer, die einen Artikel bereits auf der jeweiligen Webseite gelesen haben und ihn nach dem Auftauchen in ihrem Newsfeed entdecken und ihn teilen wollen, dürften die Einblendung dennoch erhalten. Die Facebook-App sollte nur erkennen, dass der Artikel in der Anwendung selbst geöffnet wurde - auf Aktivitäten außerhalb hat die App keinen Zugriff.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Hotohori 11. Mai 2021

Ja, zumal Twitter selbst genau so eine Funktion erst vor Wochen eingeführt hat. Also...

Jarlaxle 11. Mai 2021

Sollen sie ruhig machen dann geht Facebook noch schneller zu grunde. Weil wir wissen ja...

Jarlaxle 11. Mai 2021

Kannste die Foren ja gleich dicht machen bei der Beteiligung dann.

JensBerlin 11. Mai 2021

Ich sehe wenig kontroverse Artikel / Personen und denke trotzdem, dass viele von uns die...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Akkutechnik
Lithiumknappheit führt zu Rekordpreisen

Preise steigen in einem Jahr von Rekordtief auf Rekordhoch. Das Angebot hält mit unerwartet hoher Nachfrage nach Lithium-Ionen-Akkus nicht mit.
Eine Analyse von Frank Wunderlich-Pfeiffer

Akkutechnik: Lithiumknappheit führt zu Rekordpreisen
Artikel
  1. Telekom: Firmen wollen private 5G-Netze gar nicht selbst betreiben
    Telekom
    Firmen wollen private 5G-Netze "gar nicht selbst betreiben"

    Laut Telekom wollen die Firmen in Deutschland ihre über 110 5G-Campusnetze nicht selbst führen. Doch es gibt auch andere Darstellungen.

  2. Smartphone-App: Digitaler Führerschein leidet unter enormen Schwierigkeiten
    Smartphone-App
    Digitaler Führerschein leidet unter enormen Schwierigkeiten

    Mit dem großen Andrang habe das Kraftfahrt-Bundesamt nicht gerechnet. Nun ist die App kaputt. Ein Update soll es richten.

  3. Blizzard: Reger Handel mit Gegenständen aus Diablo 2 Resurrected
    Blizzard
    Reger Handel mit Gegenständen aus Diablo 2 Resurrected

    Besonders mächtige Ausrüstung aus Diablo 2 Resurrected wird auf Auktionsbörsen gehandelt.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • 7 Tage Samsung-Angebote bei Amazon (u. a. SSDs, Monitore, TVs) • Samsung G5 32" Curved WQHD 144Hz 265€ • Räumungsverkauf bei MediaMarkt • Nur noch heute: Black Week bei NBB • Acer Nitro 23,8" FHD 165Hz 184,90€ • Alternate (u. a. Cooler Master Gaming-Headset 59,90€) [Werbung]
    •  /