Abo
  • IT-Karriere:

Soziales Netzwerk: Facebook löscht Fake-Accounts

Facebook hat damit begonnen, Fake-Accounts zu löschen, berichtet die US-Website The Verge. Damit verschwinden auch deren Likes. Manche Fanseiten von Künstlern wie Shakira und Lady Gaga verloren gleich mehrere zehntausend Likes.

Artikel veröffentlicht am ,
Facebook geht gegen falsche Likes vor.
Facebook geht gegen falsche Likes vor. (Bild: AFP/Getty Images)

Anfang September hat Facebook angekündigt, mit verbesserten Algorithmen gegen Fake-Likes vorzugehen. Jetzt macht das Unternehmen offenbar ernst: Facebook habe damit begonnen, tausende Fake-Accounts zu löschen, schreibt die US-Website The Verge. Damit verschwinden auch deren Likes auf andere Seiten.

Stellenmarkt
  1. Wacker Chemie AG, München
  2. Vodafone GmbH, Stuttgart

Auf Pagedata kann der Rückgang der Likes beobachtet werden. Das Unternehmen wertet Facebook-Daten aus. Den größten Rückgang hat demnach Texas Holdem Poker von Social-Games-Entwickler Zynga. Allein am Mittwoch verlor das Unternehmen mehr als 96.000 Likes. Aber auch Künstler wie Shakira und Rihanna büßten an dem Tag mehr als 20.000 Likes ein.

In einem Blogeintrag teilte Facebook mit, dass durch die Aktion gezielt gegen Malware, gestohlene Accounts und gekaufte Likes vorgegangen werden soll. Rund ein Prozent der Likes soll durchschnittlich gelöscht werden. Auf einzelnen Seiten könnten es laut Facebook durchaus mehr sein.

Facebook wurde auf dem Prinzip glaubhafter Identitäten aufgebaut, rechtfertigt Facebook sein Vorgehen. Und man wolle diese Authentizität auch auf die Fanseiten erweitern. Die Löschung der Likes sei für alle Beteiligten von Vorteil: Fanpage-Betreiber würden so besser vergleichbare Like-Zahlen und somit auch bessere demografische Daten ihrer Nutzer erhalten.

Im Juli hatte Facebook einige seiner Nutzer aufgefordert, falsche Nutzernamen zu übermitteln. In einem Dialogfenster wurden Foto und Facebook-Name eines Kontakts angezeigt. Der Nutzer wurde aufgefordert, diese Angaben zu überprüfen. Dieses Vorgehen wurde von vielen als "Spionage" bezeichnet.

Kurz vor seinem Börsenstart im Mai hatte Facebook mitgeteilt, dass rund 50 Millionen Fake-Accounts existieren. In einer Pflichtmitteilung an die US-Börsenaufsicht hieß es, dass fünf bis sechs Prozent der damals existierenden 845 Millionen Nutzerkonten nicht zu realen Personen gehören.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 2,99€
  2. 3,99€
  3. 2,49€
  4. 0,49€

elgooG 29. Sep 2012

Warhscheinlich geht das halbautomatisch wie bei JDownloader. Der Bot richtet alles ein...

Abseus 29. Sep 2012

(...) (...) (...) Geil

Himmerlarschund... 28. Sep 2012

Mal unabhängig vom verwendeten Terminus, wo läge denn der Unterschied?

Anglizismus 27. Sep 2012

Wie man Schimpansen definiert.

ploedman 27. Sep 2012

Naja wenn der Fake account keine " Daten " hat, dann bringt es ihnen auch nichts.


Folgen Sie uns
       


Proglove Scanhandschuh ausprobiert

Der Mark II von Proglove ist ein Barcode-Scanner, den sich Nutzer um die Hand schnallen können. Das Gerät ist klein und sehr leicht - wir haben es nach wenigen Minuten schon nicht mehr bemerkt.

Proglove Scanhandschuh ausprobiert Video aufrufen
Bundestagsanhörung: Beim NetzDG drohen erste Bußgelder
Bundestagsanhörung
Beim NetzDG drohen erste Bußgelder

Aufgrund des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes laufen mittlerweile über 70 Verfahren gegen Betreiber sozialer Netzwerke. Das erklärte der zuständige Behördenchef bei einer Anhörung im Bundestag. Die Regeln gegen Hass und Hetze auf Facebook & Co. entzweien nach wie vor die Expertenwelt.
Ein Bericht von Justus Staufburg

  1. NetzDG Grüne halten Löschberichte für "trügerisch unspektakulär"
  2. NetzDG Justizministerium sieht Gesetz gegen Hass im Netz als Erfolg
  3. Virtuelles Hausrecht Facebook muss beim Löschen Meinungsfreiheit beachten

Sicherheitslücken: Zombieload in Intel-Prozessoren
Sicherheitslücken
Zombieload in Intel-Prozessoren

Forscher haben weitere Seitenkanalangriffe auf Intel-Prozessoren entdeckt, die sie Microarchitectural Data Sampling alias Zombieload nennen. Der Hersteller wusste davon und reagiert mit CPU-Revisionen. Apple rät dazu, Hyperthreading abzuschalten - was 40 Prozent Performance kosten kann.
Ein Bericht von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Open-Source Technology Summit Intel will moderne Firmware und Rust-VMM für Server
  2. Ice Lake plus Xe-GPGPU Intel erläutert 10-nm- und 7-nm-Zukunft
  3. GPU-Architektur Intels Xe beschleunigt Raytracing in Hardware

Katamaran Energy Observer: Kaffee zu kochen heißt, zwei Minuten später anzukommen
Katamaran Energy Observer
Kaffee zu kochen heißt, zwei Minuten später anzukommen

Schiffe müssen keine Dreckschleudern sein: Victorien Erussard und Jérôme Delafosse haben ein Boot konstruiert, das ohne fossilen Treibstoff auskommt. Es kann sogar auf hoher See selbst Treibstoff aus Meerwasser gewinnen. Auf ihrer Tour um die Welt wirbt die Energy Observer für erneuerbare Energien.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Umweltschutz Kanäle in NRW bekommen Ladesäulen für Binnenschiffe
  2. Transport DLR plant Testfeld für autonome Schiffe in Brandenburg
  3. C-Enduro Britische Marine testet autonomes Wasserfahrzeug

    •  /