Abo
  • Services:

Soziales Netzwerk: Facebook geht gegen Engagement-Bait-Beiträge vor

Manche Facebook-Seiten versuchen über vermeintliche Interaktionen wie Abstimmungen und Like-Aufrufe Reichweite zu generieren - für viele Nutzer sind derartige Beiträge aber lästig. Facebook will künftig Seiten bestrafen, die auf diese Weise Klicks generieren.

Artikel veröffentlicht am ,
Facebook will gegen Beiträge vorgehen, die mit vermeintlichen Interaktionen Reichweite generieren wollen.
Facebook will gegen Beiträge vorgehen, die mit vermeintlichen Interaktionen Reichweite generieren wollen. (Bild: Facebook)

Facebook will gegen sogenanntes Engagement Bait vorgehen, wie das Unternehmen in einem Blog-Post mitteilt. Darunter werden Beiträge verstanden, die den Lesern eine Interaktion vorgaukeln, im Grunde aber nur zur Steigerung der Reichweite dienen.

Facebook hat es unter anderem auf Abstimmungen abgesehen

Stellenmarkt
  1. netvico GmbH, Stuttgart
  2. 10X Innovation GmbH & Co. KG, Berlin

Bekannte Arten von Engagement Bait sind Abstimmungen, bei denen die Nutzer ihre Meinung mit Hilfe der Bewertungs-Emojis kundtun können. Andere Beiträge rufen wiederum zum Liken auf, wenn der Leser eine bestimmte Voraussetzung erfüllt ("Like dies, wenn du XYZ bist"), oder zum Teilen.

Hintergrund der Beiträge ist das Ausnutzen des Facebook-Algorithmus: Durch die verstärkte Interaktion der Nutzer werden die Beiträge einem größeren Publikum angezeigt. Dadurch steigern sich Interaktion und Reichweite weiter, woran die Seitenbetreiber mehr verdienen.

Algorithmus soll Bait-Posts erkennen

Facebook hat in den vergangenen Monaten mit Hilfe von Tausenden derartiger Beiträge einen KI-Algorithmus programmiert, der lernfähig ist und Engagement-Bait-Postings automatisch einen niedrigeren Rang zuweist. Entsprechend werden derartige Beiträge weniger in den News-Feeds der Nutzer angezeigt.

Gleichzeitig will Facebook Seitenbetreiber bestrafen, die systematisch und wiederholt Engagement-Bait-Beiträge verwenden. Deren Seiten sollen ebenfalls grundsätzlich herabgestuft werden. Facebook will die neuen Regeln schrittweise in den kommenden Wochen einführen, um Betreibern die Möglichkeit zu geben, ihre Social-Media-Strategie anzupassen.

Spendenaufrufe sollen nicht betroffen sein

Facebook zufolge sollen Beiträge, die ernsthaft nach Interaktion suchen, nicht von den neuen Regeln betroffen sein. Dazu zählen beispielsweise Hilfeaufrufe, Fragen nach Ratschlägen, das Sammeln von Spenden oder auch Aufrufe zur Suche von vermissten Personen.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. John Wick, Sicario, Deepwater Horizon, Die große Asterix Edition, Die Tribute von Panem)
  2. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)

user0345 19. Dez 2017

Aaaah ok, ja bei abonierten Kanälen kann YouTube auch nichts falsch machen. Es versagt...

Daem 19. Dez 2017

"Burger King oder McDonalds? Burger King -> Like, McDonalds -> Kommi" *facepalm*

chefin 19. Dez 2017

Ich gehe davon aus, das Facebook enorme Ressourcen, wie Rechenpower, Mannpower etc...


Folgen Sie uns
       


Amazons Echo Plus (2018) - Test

Der neue Echo Plus von Amazon liefert einen deutlich besseren Klang als alle bisherigen Echo-Lautsprecher. Praktisch ist außerdem der eingebaute Smart-Home-Hub. Der integrierte Temperatursensor muss aber noch bessser in Alexa integriert werden. Der neue Echo Plus ist zusammen mit einer Hue-Lampe von Philips für 150 Euro zu haben.

Amazons Echo Plus (2018) - Test Video aufrufen
Augmented Reality: Das AR-Fabrikgelände aus dem Smartphone
Augmented Reality
Das AR-Fabrikgelände aus dem Smartphone

Derzeit ist viel von einer Augmented Reality Cloud die Rede. Golem.de hat mit dem Berliner Startup Visualix über den Stand der Technik und künftige Projekte für Unternehmenskunden gesprochen - und darüber, was die Neuerungen für Pokémon Go bedeuten könnten.
Ein Interview von Achim Fehrenbach

  1. Jarvish Motorradhelm bringt Alexa in den Kopf
  2. Patentantrag Apple plant Augmented-Reality in der Windschutzscheibe
  3. Magic Leap Lumin OS Erste Bilder des Betriebssystems für Augmented Reality

Campusnetze: Das teure Versäumnis der Telekom
Campusnetze
Das teure Versäumnis der Telekom

Die Deutsche Telekom muss anderen Konzernen bei 5G-Campusnetzen entgegenkommen. Jahrzehntelang von Funklöchern auf dem Lande geplagt, wollen Siemens und die Automobilindustrie nun selbst Mobilfunknetze aufspannen. Auch der öffentliche Rundfunk will selbst 5G machen.
Eine Analyse von Achim Sawall

  1. Stadtnetzbetreiber 5G-Netz kann auch aus der Box kommen
  2. Achim Berg "In Sachen Gigabit ist Deutschland ein großer weißer Fleck"
  3. Telefónica Bündelung von Bandbreiten aus 4G und 5G ist doch möglich

Neuer Echo Dot im Test: Amazon kann doch gute Mini-Lautsprecher bauen
Neuer Echo Dot im Test
Amazon kann doch gute Mini-Lautsprecher bauen

Echo Dot steht bisher für muffigen, schlechten Klang. Mit dem neuen Modell zeigt Amazon, dass es doch gute smarte Mini-Lautsprecher mit dem Alexa-Sprachassistenten bauen kann, die sogar gegen die Konkurrenz von Google ankommen.
Ein Test von Ingo Pakalski


      •  /