Abo
  • Services:

Soziales Netzwerk: Facebook führt neue Privacy-Werkzeuge ein

Künftig sollen Nutzer ihre Privatsphäreeinstellungen bei Facebook leichter finden und verwalten können. Auch sollen bessere Informationen zur Verfügung gestellt werden. Facebook erfüllt damit Auflagen der kommenden EU-Datenschutzverordnung.

Artikel veröffentlicht am , /dpa/Deutsche Presse-Agentur
Facebook steht aktuell wegen verschiedener Privatsphäreprobleme in der Kritik.
Facebook steht aktuell wegen verschiedener Privatsphäreprobleme in der Kritik. (Bild: MLADEN ANTONOV/AFP/Getty Images)

Knapp zwei Monate vor dem Start der EU-Datenschutzverordnung will Facebook es für Nutzer einfacher machen, ihre Daten einsehen und löschen zu können. Außerdem wird es künftig möglich sein, sämtliche Daten und bei Facebook hochgeladene Inhalte in Formaten herunterzuladen, mit denen sie zu einem anderen Dienst verlagert werden können. Das gehört zu den Anforderungen der europäischen Grundverordnung, die am 25. Mai in Kraft tritt. Die Neuerungen hat Facebook in einem Blog-Beitrag bekanntgegeben, sie greifen weltweit.

Stellenmarkt
  1. ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH, Fürstenfeldbruck
  2. Visteon Electronics Germany GmbH, Karlsruhe

So soll es beispielsweise leichter werden, in den mobilen Apps des sozialen Netzwerks die bisher verstreuten Datenschutz-Einstellungen besser zu finden. Dafür hat Facebook die verschiedenen Einträge zusammengefasst und an einem Ort gruppiert. Die Änderungen waren zur Anpassung an die neuen europäischen Regeln seit Monaten in Arbeit.

Facebook will nach Datenschutz-Skandal Regeln besser umsetzen

Das Online-Netzwerk ging bei der Ankündigung am Mittwoch aber auch auf den aktuellen Datenschutz-Skandal um den Missbrauch von Nutzer-Informationen durch die Analyse-Firma Cambridge Analytica ein. "Die vergangene Woche hat uns gezeigt, wie viel mehr wir noch daran arbeiten müssen, unsere Regeln durchzusetzen und den Menschen zu helfen, zu verstehen, wie Facebook funktioniert und welche Optionen sie im Umgang mit ihren Daten haben", schrieb die zuständige Facebook-Managerin Erin Egan.

Das Unternehmen Cambridge Analytica hat im Jahr 2014 etwa 50 Millionen private Nutzerdaten von Facebook-Anwendern gesammelt und für den Aufbau einer Analyse-Software verwendet. Mit dieser sollte Wählerverhalten vorgesagt werden und sie ist mutmaßlich verwendet worden, um den Wahlkampf von Donald Trump zum US-Präsidenten zu unterstützen. Die Weitergabe der Daten soll nicht rechtmäßig erfolgt sein. Zugleich ist bekanntgeworden, dass sich Facebook offenbar über Jahre hinweg die Telefonhistorie seiner Nutzer sichert.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,95€
  2. 1,29€
  3. 39,99€

Sharra 29. Mär 2018 / Themenstart

Du hast gemotzt: "Der Nutzer hat nichts davon, versucht doch mal ein lustiges Video zu...

SvenMeyer 29. Mär 2018 / Themenstart

https://hackernoon.com/facebook-data-scandal-50eedc7762b6

sophokles 29. Mär 2018 / Themenstart

Das Tool zum Download aller Daten in einem Archiv gibt es jetzt bereits, es enthält...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


AMD Ryzen 7 2700X - Test

Wie gut ist der Ryzen-Refresh? In Anwendungen schlägt er sich sehr gut und ist in Spielen oft überraschend flott. Besonders schön: die Abwärtskompatibilität.

AMD Ryzen 7 2700X - Test Video aufrufen
Physik: Maserlicht aus Diamant
Physik
Maserlicht aus Diamant

Ein Stickstoff-Fehlstellen-basierter Maser liefert kontinuierliche und kohärente Mikrowellenstrahlung bei Raumtemperatur. Eine mögliche Anwendung ist die Kommunikation mit Satelliten.
Von Dirk Eidemüller

  1. Xiaoice und Zo Microsoft erforscht menschlicher wirkende Sprachchat-KIs
  2. Hyperschallgeschwindigkeit Projektil schießt sich durch den Boden
  3. Materialforschung Stanen - ein neues Wundermaterial?

P20 Pro im Kameratest: Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz
P20 Pro im Kameratest
Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz

Mit dem P20 Pro will Huawei sich an die Spitze der Smartphone-Kameras katapultieren. Im Vergleich mit der aktuellen Konkurrenz zeigt sich, dass das P20 Pro tatsächlich über eine sehr gute Kamera verfügt: Die KI-Funktionen können unerfahrenen Nutzern zudem das Fotografieren erleichtern.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Android Huawei präsentiert drei neue Smartphones ab 120 Euro
  2. Wie Samsung Huawei soll noch für dieses Jahr faltbares Smartphone planen
  3. Porsche Design Mate RS Huawei bringt 512-GByte-Smartphone für 2.100 Euro

Oracle vs. Google: Dieses Urteil darf nicht bleiben
Oracle vs. Google
Dieses Urteil darf nicht bleiben

Im Fall Oracle gegen Google fällt ein eigentlich nicht zuständiges Gericht ein für die IT-Industrie eventuell katastrophales Urteil. Denn es kann zu Urhebertrollen, Innovationsblockaden und noch mehr Milliardenklagen führen. Einzige Auswege: der Supreme Court oder Open Source.
Eine Analyse von Sebastian Grüner

  1. Oracle gegen Google Java-Nutzung in Android kein Fair Use

    •  /