Soziales Netzwerk: Facebook blockiert Werbung von Falschmeldern

Facebook verschärft seine Kampagne gegen Verbreiter von Falschmeldungen: Wer zu häufig für falsch befundene Nachrichten geteilt hat, darf künftig keine Werbeanzeigen mehr schalten. Die mögliche Einbuße an Reichweite soll die Seitenbetreiber vom Teilen wahrheitswidriger Inhalte abhalten.

Artikel veröffentlicht am , /dpa
Facebook will Werbeanzeigen für Seitenbetreiber sperren, die Falschmeldungen verbreiten.
Facebook will Werbeanzeigen für Seitenbetreiber sperren, die Falschmeldungen verbreiten. (Bild: Jonathan Nackstrand/AFP/Getty Images)

Seitenbetreiber, die wiederholt bereits angezweifelte Inhalte auf Facebook geteilt haben, dürfen künftig keine Werbeanzeigen mehr in dem sozialen Netzwerk schalten. Das teilen die Facebook-Manager Satwik Shukla und Tessa Lyons in einem Blogeintrag mit.

Verbreitung von Falschmeldungen soll unwirtschaftlich werden

Stellenmarkt
  1. Cyber-Analystin / Cyber-Analyst (w/m/d)
    Bundeskriminalamt, Wiesbaden
  2. IT-Administrator / Support-Techniker im 2nd-Level-Support (m/w/d)
    blaich IT GmbH, Simmersfeld, Karlsruhe
Detailsuche

Die Neuerung soll dazu beitragen, das Verbreiten von Falschmeldungen weiter zu reduzieren, da eine weitere Verbreitung durch Seitenbetreiber auf diese Weise unwirtschaftlich werde, heißt es in dem Blogeintrag. "Wir haben gesehen, dass es Seitenbetreiber gibt, die Werbeanzeigen auf Facebook gezielt dazu nutzen, ein großes Publikum aufzubauen und somit eine größere Reichweite für Falschmeldungen zu erzielen."

Bisher hat Facebook bereits einzelne Anzeigen blockiert, die Geschichten und Inhalte bewerben, deren Wahrheitsgehalt von unabhängigen Faktenprüfern bereits angezweifelt wurde. Mit der neuen Richtlinie geht Facebook nun noch einen Schritt weiter: Seitenbetreiber, die als systematische Fake-News-Verbreiter aufgefallen sind, können künftig generell keine Werbeanzeigen mehr schalten. Auch beworbene Beiträge wahrer Geschichten wären dann nicht mehr möglich.

Überführte Täter können wieder in das System zurückkehren

Facebook ermöglicht den so gesperrten Seitenbetreibern allerdings auch eine Rückkehr in das Werbesystem: "Unterlassen die Seiten die weitere Verbreitung von Falschmeldungen, wird diese Einschränkung wieder aufgehoben", heißt es in dem Blogpost. Die Frage ist, wie Facebook einen Missbrauch dieses Mechanismus' verhindern will.

Golem Karrierewelt
  1. Adobe Premiere Pro Aufbaukurs: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    26./27.01.2023, Virtuell
  2. Green IT: Praxisratgeber zur nachhaltigen IT-Nutzung (virtueller Ein-Tages-Workshop)
    14.03.2023, virtuell
Weitere IT-Trainings

Facebook steht seit Monaten in der Kritik, weil dort immer wieder Falschmeldungen kursieren. So wurde dem weltgrößten sozialen Netzwerk vorgeworfen, dass auf Facebook verbreitete erfundene oder manipulierte Nachrichten die US-Präsidentschaftswahl 2016 beeinflusst hätten. Die Social-Media-Plattform hat in den vergangenen Monaten ihre Bemühungen verstärkt, Spam-Beiträge sowie Hassbeiträge einzudämmen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


crash 31. Aug 2017

Warum korreliert Wahn und schlechte Rechtschreibung eigentlich miteinander? :D

Anonymer Nutzer 31. Aug 2017

Dann brauchst du wohl eine Zeitmaschine.

frostbitten king 30. Aug 2017

Stimmt zwar alles wenn man genau is aber boy heiß ich asator wenn das keine slippery...

Anonymer Nutzer 30. Aug 2017

...wenn sich damit kein geld mehr machen läßt hat sich das gegessen. ^^



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Twitter
Was bisher bei Elon Musks Twitter 2.0 geschah

Nach der Twitter-Übernahme durch Elon Musk ist klar: Das Netzwerk hat wesentlich weniger Mitarbeiter. Es ist aber noch viel mehr passiert.
Ein Bericht von Oliver Nickel

Twitter: Was bisher bei Elon Musks Twitter 2.0 geschah
Artikel
  1. Westworld Staffel 4 auf DVD: Aufstieg und Fall einer großen Science-Fiction-Serie
    Westworld Staffel 4 auf DVD
    Aufstieg und Fall einer großen Science-Fiction-Serie

    Die vierte und letzte Staffel von Westworld gibt es jetzt auf UHD und Blu-ray. Dass es keine fünfte Staffel gibt, ist schade, denn Westworld ist eine der besten Sci-Fi-Serien überhaupt - selbst ihr Ende, das eigentlich keines sein sollte.
    Von Peter Osteried

  2. Akkuwechsel: Nio stattet 20 Ladeparks von EnBW mit Tauschstationen aus
    Akkuwechsel
    Nio stattet 20 Ladeparks von EnBW mit Tauschstationen aus

    Bislang bietet Nio in Deutschland nur wenige Standorte zum Akkutausch. Das soll eine Kooperation mit EnBW ändern.

  3. Samsung Galaxy Z Flip 4 bei Amazon mit 400 Euro Rabatt
     
    Samsung Galaxy Z Flip 4 bei Amazon mit 400 Euro Rabatt

    Amazons Last Minute Angebote liefern weiter spannende Deals. Heute Samsung-Smartphones wie das Samsung Galaxy Z Flip 4.
    Ausgewählte Angebote des E-Commerce-Teams

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5 bei Amazon • Samsung SSDs bis -28% • Rabatt-Code für ebay • Logitech Mäuse, Tastaturen & Headsets -53% • HyperX PC-Peripherie -56% • Google Pixel 6 & 7 -49% • PS5-Spiele günstiger • Tiefstpreise: Palit RTX 4080 1.369€, Roccat Kone Pro 39,99€, Asus RTX 6950 XT 939€ [Werbung]
    •  /