Soziales Netzwerk: Bei Facebook entsteht eine Smartwatch im Geheimen

Zurzeit scheint Facebook im Geheimen an einer eigenen Smartwatch zu arbeiten. Das berichtet das Tech-Magazin The Information(öffnet im neuen Fenster) mit Bezug auf interne Quellen. Es ist nicht genau bekannt, wie umfangreich das neue Produkt sein wird. Allerdings sollen Standardfunktionen wie das Nutzen von Fitness-Features, Messaging-Apps und anderen auch hier möglich sein.
Es ist ungewiss, ob Facebook für die Smartwatch zunächst auf ein bereits vorhandenes Betriebssystem wie Wear OS zugreift. Dies wäre zumindest für einen künftigen Launch denkbar. The Information gibt allerdings an, dass Facebook auch an einem eigenen Betriebssystem arbeitet. Dieses könnte speziell für Facebook-Applikationen wie den Facebook Messenger, Whatsapp und Instagram optimiert werden.
Betriebssystem für Smartwatch und VR
Aber auch andere Geräte könnte das betreffen. Facebooks Oculus-VR-Headsets wie das Rift-S und Rift Quest sind Beispiele dafür. Das Unternehmen arbeitet zudem an Augmented-Reality-Brillen im Stil echter Sonnenbrillen. In Kooperation mit Ray Ban(öffnet im neuen Fenster) entsteht etwa eine smarte Sonnenbrille. Das erinnert an Produkte wie das gescheiterte Google Glass, welches auch wegen der Datenschutzbedenken nicht funktionieren konnte.
Diese Regeln haben sich in Deutschland eher verschärft. Facebooks Whatsapp-Messenger konnte hierzulande etwa nicht die eigene Datenschutzagenda durchsetzen , da diese für EU-Gesetze zu invasiv ist. Das hielt viele Europäer trotzdem nicht davon ab, auf den Messenger Signal zu wechseln . Gleiches gilt für das preislich eigentlich recht attraktive VR-Headset Oculus Quest 2 , das durch den Facebook-Kontozwang schwierig zu verkaufen ist.
Es ist anzunehmen, dass Facebook eine Kontobindung auch bei der kommenden Smartwatch einführt. Das Unternehmen könnte theoretisch dann auf Gesundheitsmesswerte der Träger zurückgreifen: Ein fragwürdiges Konzept für Menschen, die Datenschutzbedenken gegenüber Facebook haben.



