Soziales Netzwerk: Bei Facebook entsteht eine Smartwatch im Geheimen

Die Smartwatch könnte parallel ein eigenes OS erhalten. Sie kann wohl Gesundheitsdaten messen und diese - theoretisch - an Facebook senden.

Artikel veröffentlicht am ,
Facebook baut eine eigene Smartwatch.
Facebook baut eine eigene Smartwatch. (Bild: Facebook/Montage: Golem.de)

Zurzeit scheint Facebook im Geheimen an einer eigenen Smartwatch zu arbeiten. Das berichtet das Tech-Magazin The Information mit Bezug auf interne Quellen. Es ist nicht genau bekannt, wie umfangreich das neue Produkt sein wird. Allerdings sollen Standardfunktionen wie das Nutzen von Fitness-Features, Messaging-Apps und anderen auch hier möglich sein.

Stellenmarkt
  1. SAP Analytics Cloud Berater (m/w/x)
    über duerenhoff GmbH, Mannheim
  2. Applikationsspezialist (m/w/d)
    Universitätsklinikum Regensburg, Regensburg
Detailsuche

Es ist ungewiss, ob Facebook für die Smartwatch zunächst auf ein bereits vorhandenes Betriebssystem wie Wear OS zugreift. Dies wäre zumindest für einen künftigen Launch denkbar. The Information gibt allerdings an, dass Facebook auch an einem eigenen Betriebssystem arbeitet. Dieses könnte speziell für Facebook-Applikationen wie den Facebook Messenger, Whatsapp und Instagram optimiert werden.

Betriebssystem für Smartwatch und VR

Aber auch andere Geräte könnte das betreffen. Facebooks Oculus-VR-Headsets wie das Rift-S und Rift Quest sind Beispiele dafür. Das Unternehmen arbeitet zudem an Augmented-Reality-Brillen im Stil echter Sonnenbrillen. In Kooperation mit Ray Ban entsteht etwa eine smarte Sonnenbrille. Das erinnert an Produkte wie das gescheiterte Google Glass, welches auch wegen der Datenschutzbedenken nicht funktionieren konnte.

Diese Regeln haben sich in Deutschland eher verschärft. Facebooks Whatsapp-Messenger konnte hierzulande etwa nicht die eigene Datenschutzagenda durchsetzen, da diese für EU-Gesetze zu invasiv ist. Das hielt viele Europäer trotzdem nicht davon ab, auf den Messenger Signal zu wechseln. Gleiches gilt für das preislich eigentlich recht attraktive VR-Headset Oculus Quest 2, das durch den Facebook-Kontozwang schwierig zu verkaufen ist.

Golem Karrierewelt
  1. Adobe Photoshop Grundkurs: virtueller Drei-Tage-Workshop
    12.-14.10.2022, Virtuell
  2. IT-Grundschutz-Praktiker mit Zertifikat: Drei-Tage-Workshop
    21.-23.11.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Es ist anzunehmen, dass Facebook eine Kontobindung auch bei der kommenden Smartwatch einführt. Das Unternehmen könnte theoretisch dann auf Gesundheitsmesswerte der Träger zurückgreifen: Ein fragwürdiges Konzept für Menschen, die Datenschutzbedenken gegenüber Facebook haben.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


narfomat 15. Feb 2021

lol. was für gesundheitsdaten... so eine uhr kann MAXIMAL zuverlässig den puls...

violator 13. Feb 2021

Vor Hass? ;)

AllDayPiano 13. Feb 2021

Und selbst wenn: Sättigung abwarten, dann Zwang. Siehe Oculous. Es gibt keinen Grund...

BLi8819 13. Feb 2021

Wer Datenschutzbedenken hat, nutzt keine Facebook Produkte, egal welches Konzept...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Next Generation wird 35
Der Goldstandard für Star Trek

Mit Next Generation wollte Paramount den Erfolg der ursprünglichen Star-Trek-Serie nutzen - und schuf dabei eine, die das Original am Ende überstrahlte.
Von Tobias Költzsch

Next Generation wird 35: Der Goldstandard für Star Trek
Artikel
  1. Berufsschule für die IT-Branche: Leider nicht mal ausreichend
    Berufsschule für die IT-Branche
    Leider nicht mal "ausreichend"

    Lehrmaterial wie aus einem Schüleralbtraum, ein veralteter Rahmenlehrplan und nette Lehrer, denen aber die Praxis fehlt - mein Fazit aus drei Jahren als Berufsschullehrer.
    Ein Erfahrungsbericht von Rene Koch

  2. Video-Codecs: Fedora deaktiviert Hardware-Beschleunigung wegen Patenten
    Video-Codecs
    Fedora deaktiviert Hardware-Beschleunigung wegen Patenten

    Das für seinen strikten Umgang in Bezug auf Patente bekannte Fedora-Projekt geht damit wohl einen ähnlichen Weg wie seit Jahren schon Microsoft.

  3. Markus Haas: Telefónica verspricht 500 MBit/s mit DVB-T2-Frequenzen
    Markus Haas
    Telefónica verspricht 500 MBit/s mit DVB-T2-Frequenzen

    Mit mehr Frequenzen wären 500 MBit/s im Mobilfunk erreichbar, begründet Telefónica-Chef Markus Haas den neuen Vorstoß. DVB-T2 und Veranstaltungstechnik sollen weg.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Saturn Technik-Booster • Viewsonic Curved 27" FHD 240 Hz günstig wie nie: 179,90€ • MindStar (Gigabyte RTX 3060 Ti 499€, ASRock RX 6800 579€) • AMD Ryzen 7000 jetzt bestellbar • Alternate (Kingston Fury DDR5-5600 16GB 96,90€) [Werbung]
    •  /